Autorisierung von Macht: Manche wollen um jeden Preis Macht, andere scheuen sie

Macht hat viele Formen und ...
Autorisierung von Macht

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

Abraham Lincoln

 

 

 

Manche wollen um jeden Preis Macht, andere scheuen sie

 

Macht benötigt eine Basis, einen Ursprung, sie ist gerade heutzutage üblicherweise nicht einseitig. Auch wenn diejenigen, die sich einem fremden Willen aussetzen, es oft anders empfinden; es gibt Menschen, die Macht ausüben und jene, die es ermöglichen. Ein altbacken klingender Gewerkschaftsspruch bringt es auf den Punkt: „Wenn mein starker Arm es will, stehen alle Räder still.“

 

 

 

Macht als zweischneidiges Schwert

 

Da zielgerichtete Handlungen wirkungsvoller sind lassen sich Gruppen koordinieren, steuern und repräsentieren. Häufig auch freiwillig geben Menschen Macht an andere ab. Dazu gibt es zahlreiche spektakuläre historische Beispiele und leider sind nicht alle glorreich. Nicht alle Hoffnungen werden erfüllt.

Macht ist ein zweischneidiges Schwert; es kann Gutes wie Schlechtes bewirken. Außerdem neigen Machtinhaber dazu erworbene Macht und den damit verbundenen Einfluss nicht wieder hergeben zu wollen. Viele klammern sich derart an die Macht, das ihnen alles dazu recht ist, sie zu sichern. Viele sind dann bereit einen sehr hohen Preis dafür zu bezahlen. Vor allem, wenn der auf Kosten anderer beglichen wird. Kein Mensch besitzt so viel Festigkeit, dass man ihm die absolute Macht zubilligen könnte (Albert Camus).

 

 

 

Autorisierung von Macht

 

Wer Macht für etwas einsetzen will, braucht auf die eine oder andere Weise die Autorisierung derjenigen, deren Interessen vertreten werden sollen. Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Fühlen sich die Vertretenen gut repräsentiert und bestätigen sie die Autorisierung, liefert dies die Legitimierung und damit verbundene Macht. Die kann auch viel Gutes bewirken, wenn sie mit Verantwortungsbewusstsein ausgeübt wird. Und schon sind wir im Bereich der Philosophie.

Schon Luke Skywalker wusste um die dunkle Seite der Macht. Also; möge die Macht mit Ihnen sein!

Der Zugang zur Macht muss Menschen vorbehalten bleiben, die nicht in sie verliebt sind. Platon