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Körpersprache nutzenWirksam präsentieren und gekonnt kommunizieren: Überzeugen Sie mit Ihrer Körpersprache |
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Übersicht |
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Karsten Noack |
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Körpersprache nutzen |
Erwischt! Oder doch nicht? Ist ein Griff an die Nase ein Hinweis für eine Lüge? Können Menschen, die Ihre Arme vor dem Körper verschränkt haben, nicht mehr ihre Meinung wechseln? Können wir die Körpersprache lesen, wie Geschichten in einem Buch? In wenigen Sekunden bilden wir uns unbewusst von unserem Gesprächspartner eine Meinung. Die nonverbalen Elemente, wie die Körpersprache, haben einen wesentlichen Anteil daran. Wie wir auf andere wirken beginnt selbst schon, bevor wir kommunizieren. Unsere Körpersprache ist ein wesentliches Transportmittel unserer inneren Einstellungen und Emotionen. All unsere Erfahrungen hat unser Körper gespeichert. Er zeigt und spiegelt diese wieder über unsere Haltung, unser Auftreten und unbewusste Gesten. Und manchmal verrät er mehr als uns lieb ist. Viele Ausdrucksweisen der Körpersprache haben eine vereinbarte Bedeutung. Sie werden bewusst erlernt, da sie unsere sprachlichen Ausführungen und unsere Glaubhaftigkeit unterstützen. Dabei kommt der sprachlichen und körperlichen Authentizität große Bedeutung zu. Stimmen die sprachlichen Aussagen nicht mit den Verhaltensweisen überein, wird das Dargebotene nicht angenommen. Mit der Deutung der Körpersprache wird leider oft übertrieben, indem allen Körpersignalen eindeutige Bedeutungen zugeordnet werden. Viele Bücher bieten Deutungen und Rat, wie wir zukünftig besser ankommen. Da sie von vielen gelesen werden und Einschätzungen darüber erfolgen, ist ein "Basiswissen" darüber kein Nachteil. So können bestimmte Signale unterstützend eingesetzt oder von vornherein vermieden werden. Und es ist wichtig, dass wir die Bedeutung der Körpersignale immer im Gesamtbild betrachten. Verschränkte Arme können Ablehnung bedeuten, aber auch die Temperatur des Raumes ist nicht angemessen. Die meisten Signale der Körpersprache sind eher Einladungen genauer hinzuschauen, sich zu kalibrieren. Es bedeutet, sich auf jemanden einzustellen. Nutzen Sie gezielt Ihre Körpersprache zur Kommunikation. Nicht jede Geste bedeutet immer das Gleiche. Aber es ist möglich aus der Vielzahl Signale auszuwählen, die die Qualität der Kommunikation erhöhen. Doch was macht überzeugende Körpersprache aus? |
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Ausdrucksmittel der Körpersprache |
Ausdrucksmittel der Körpersprache sind: |
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Mimik |
Die Mimik, alle sichtbaren Bewegungen unserer Gesichtsmuskulatur, spiegelt unsere Emotionen wie Furcht, Ärger, Überraschung, Freude, Abscheu und Traurigkeit wieder. Ein großer Teil davon wird in allen Kulturen verstanden. Wenn zugelassen, zeigt das Spiel der Mimik deutlich Interesse oder Desinteresse. Allerdings können, durch die Beherrschung der Mimik, Emotionen auch zurückgehalten oder simuliert werden. Besonders deutlich wird dies beim Lachen. Bei einem echten Lachen sind mehr Muskeln beteiligt als bei einem imitierten. Jede fröhliche Mimik hat dieselben Attribute des so genannten Duchenne-Lächelns (benannt nach Guillaume-Benjamin Duchenne). Die Mundwinkel zeigen nach oben und die Muskeln um die Augen kontrahieren unwillkürlich. Dadurch heben sich die Wangen und in den äußeren Augenwinkeln zeigen sich kleine Falten. Mit Ihrem Gesichtsausdruck können Sie Ihre Einstellung zu dem Gesagten oder zum Gesprächspartner zeigen. |
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Blickkontakt |
Als Blickkontakt wird in diesem Zusammenhang das gegenseitige Ansehen verstanden. Oft ist er der erste Schritt zur Kontaktaufnahme zwischen Gesprächspartnern und signalisiert, wer angesprochen wird. Für die Kommunikation ist die Art, Häufigkeit, Dauer und Intensität des Blickkontaktes von Bedeutung. Er unterstreicht die Wirkung unserer Aussagen, Glaubwürdigkeit, signalisiert Sicherheit oder Unsicherheit und vermittelt Beachtung. Unsere Blicke drücken Gefühle aus. Mit den Augen können wir Begeisterung, Misstrauen, Einverständnis oder Ablehnung, Sympathie oder Antipathie sowie Aufmerksamkeit signalisieren.
Solange Sie Blickkontakt halten haben Sie auch eine direkte Verbindung zu
Ihren Zuhörern. Blickkontakt heißt übrigens nicht starren! Halten Sie stets den Blickkontakt zu Ihren Zuhörern. So können Sie auch deren Stimmung wahrnehmen und darauf rechtzeitig reagieren, beispielsweise wenn die Aufmerksamkeit nachlässt Ihre Präsentation straffen. |
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Gestik und Körpersprache |
Eine eindeutige Körpersprache ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen und höchst wirksamen Kommunikation. Egal wie gut die Inhalte sind, die Körpersignale und Gestik entscheiden über die Wirkung der Botschaft. Sie unterstützen und verstärken die Kraft der Worte, können Missverständnisse schnell auflösen und Präsenz verleihen. Die Position von Händen und Armen spielt hier, neben deren Bewegung, eine entscheidende Rolle. Ob die Hände offen oder verschränkt sind, Sie sich ans Ohrläppchen fassen, all dies wird bewusst und unbewusst gedeutet. Ob Ihre Arme nahe am Körper oder weiter ausladend gestikulieren, dies sind alles Formen der Gestik, die mehr oder weniger Raum beanspruchen und Bedeutung geben. Die Gestik verrät viel über den Gemütszustand des Gesprächpartners, hat einen wesentlichen Anteil an der Steuerung der Kommunikation und der Akzentuierung der Botschaft. Ihre Intensität ist kulturabhängig. Die Wahrnehmung der eigenen Körpersprache und deren gezielter Einsatz verbessert die Wirkung Ihrer Kommunikation. Der gekonnte und authentische Einsatz, trainiert und optimiert, unterstützt Ihr Engagement, Ihre Persönlichkeit und Ihre Aussagen. |
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Körperhaltung |
Die Körperhaltung bezieht sich auf die Anordnung der einzelnen Körperteile einer Person. Sie kann je nach Person und Kontext unterschiedliche Bedeutung haben. Während Erwachsene oft gelernt haben die eigene Mimik zu kontrollieren, wird der Körperhaltung weniger Aufmerksamkeit gewidmet. So wird die Befindlichkeit eines Menschen, oft durch die unbewusst eingenommene Körperhaltung, transportiert. Die Körperhaltung kann beispielsweise Abneigung oder Zuneigung, Interesse und Desinteresse signalisieren. Dies geschieht auch indem die Körperhaltung zugewandt oder abgewandt wird. Die Körperhaltung hat, wie viele andere Elemente der Körpersprache, einige geschlechtsspezifische Ausprägungen: So ist die Haltung beim Sitzen und Stehen traditionell geprägt und auch heute nehmen Männer meist mehr Raum dabei ein, während Frauen tendenziell weniger (Angriffs-)Fläche bieten und sich dünn machen. Auch wenn der Inhalt einer Präsentation gut ist, die Gesamtwirkung wird durch eine mangelhafte Körperhaltung, durch kippeln, wippen oder ständiges hin und her laufen beeinträchtigt. Für Männer sowohl für Frauen gilt: Stehen Sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden! Sie können sich auch bewegen, wenn Sie ein Ziel haben. Ein Flipchart beispielsweise oder auch Teilnehmer im Publikum können das Ziel sein. Haben Sie es erreicht, kann es zum nächsten Ziel gehen. So veranschaulicht und unterstützt Ihre Bewegung das Gesagte und die Zuhörer folgen Ihnen nicht nur gedanklich sondern auch mit den Augen. |
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Proxemik |
Als nonverbaler Aspekt der Körpersprache wird unter der Proxemik die Raumnutzung eines Menschen bezeichnet. Dabei geht es einerseits um die Position in einem Raum, andererseits um die Position zum Kommunikationspartner. Für die Gestaltung können z. B. die körperliche Distanz zum Partner, Berührungen, Körperhaltung und der Winkel der Zuwendung oder Abwendung eingesetzt werden. Mit der körperlichen Nähe oder Distanz signalisieren Menschen ihre Nähe bzw. Distanz zueinander. Tritt uns eine Person zu nahe, weichen wir zurück. Wir empfinden Sie als aufdringlich. Auch soziale Beziehungen werden durch die räumliche Konstellation signalisiert. Die akzeptierten Distanzen unterliegen auch größeren geografischen Eigenarten. Menschen in südlichen Ländern sehen eine größere menschliche Nähe als normal an als z.B. Menschen in nordischen Ländern. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Positionierung:
Wählen Sie eine angemessene Position zum Publikum oder Gesprächspartner. Sie ist auch abhängig von der Größe des Publikums, von räumlichen und akustischen Gegebenheiten. |
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Beratung, Coaching und Einzeltraining |
Sind Sie sich Ihrer Wirkung auf andere bewusst? Wollen Sie andere für Ihre eigenen Ideen gewinnen? Verständlich, motivierend und begeisternd präsentieren, Ihren sprachlichen Aussagen mehr Nachdruck verleihen und mit ansprechender Körpersprache überzeugen? Dann klicken Sie bitte hier für weitere Informationen. |
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Literatur zum Thema |
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| Stimmen von Klienten |
„Gut die Bedeutung der Körpersprache zu kennen. ... Ich gehe einfach noch sicherer nach vorne und überzeuge dadurch besser. Früher konzentrierte ich mich nur auf das was ich zu sagen habe. Heute sorge ich dafür, dass es auch verstanden wird.“
Stefan Palitzsch
„Irgendwie habe ich das Gefühl, jetzt mit meiner eigenen Stimme zu reden.“
Michael Kruse
„Ich liebe meinen Job und das ist mir jetzt auch anzusehen.“
Sylvia Berndt
„Präsenz, Präsenz, Präsenz. Es ist eine ständige und lohnenswerte Aufgabe, wirklich anwesend zu sein. Es gelingt mir nicht immer, aber jetzt viel öfter.“
Manfred Schwarz „Jetzt habe ich verstanden, was Herr Noack mit der Tragfähigkeit der Stimme gemeint hat.“
Jens Sprenger
„Als jüngster Partner gelingt es mir nun entspannter und noch professioneller meine Fähigkeiten und mich einzubringen. Ich habe den Eindruck jetzt besser verstanden und respektiert zu werden.“
Holger Marsch |
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| Ergänzende Themen | ||||||
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| Stichworte |
Mimik, Körperhaltung, Stehen, Sitzen, Liegen, Gesichtsausdruck, Blick, Augen, Symmetrie, Offenheit, Lockerheit, Krampf, Körpersprache, authentisch, Interesse, Desinteresse, Schauspielerei, schauspielern, Blinzeln, Zucken, verstellen, Erfolg, ... | |||||
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© 1998 - 2012 Karsten Noack Berlin - Beratung, Coaching & Training: |
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