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Der erste EindruckDie ersten Sekunden entscheiden |
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Übersicht |
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| Der erste Eindruck |
Die Tür öffnet sich und die Begrüßung ist noch nicht ganz abgeschlossen, es sind erst Sekunden vergangen, doch die ersten Meinungen übereinander wurden gebildet. Es wäre nicht ganz richtig von vorläufigen Meinungen zu sprechen, zu tief prägen sie sich ein. Oft entscheidet bereits der erste Eindruck darüber, ob und wie es weitergeht; Der erste Eindruck, den der Gesprächspartner von Ihnen gewinnt, hat länger Bestand als einem manchmal lieb ist. Das hat auch damit zu tun, dass die folgenden Erfahrungen auf der Basis des ersten Eindrucks gedeutet werden. Es lohnt also nicht nur daran zu denken, dass bereits in den ersten Sekunden ein Urteil über Sie gebildet wird, sondern diesen ersten Eindruck bewusst zu gestalten. Auf dieser Website betrachten wir die folgenden Faktoren: |
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Erscheinung/Aussehen |
Verhalten Sie sich gegenüber einem Menschen mit blau gefärbten Haaren und zerrissenen Strumpfhosen anders, als gegenüber einer Frau im Businesskostüm? Menschen urteilen schon aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes; Make-up, Schmuck, Frisur (Haarfarbe und -schnitt), Bekleidung. Die Kleidung und andere Äußerlichkeiten führen automatisch zu einer Bewertung. Und sie entscheidet in bedeutendem Maße mit über den ersten Eindruck eines Menschen. In unserer Kultur wollen wir mit der Gestaltung unseres äußeren Erscheinungsbildes eine Aussage machen und können andersherum darüber auch eingeordnet werden. Wir äußern damit unseren Anspruch, grenzen uns ab oder fühlen uns einer Gruppe, einer Einstellung, zugehörig. Jeder hat mit seinem äußeren Erscheinungsbild Einfluss auf sein Selbstbild. In unterschiedlichen Situationen gelten verschiedene Regeln. Ist die gewählte Kleidung dem Anlass angemessen oder der Rolle? Unangemessene Kleidung empfinden viele Menschen als Provokation, als Missachtung eines Anlasses oder gar als Beleidigung. Im Berufsleben gibt es weitverbreitete Erwartungen, was die Kleidung betrifft. So zeigt beispielsweise in Bewerbungsgesprächen die Wahl der Kleidung (Stilrichtung, Qualität, Farbe...), ob wir uns vorbereitet haben und die Spielregeln akzeptieren. |
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Begrüßung |
Der Händedruck offenbart die Persönlichkeit. So steht es in vielen Büchern und so wird er dann auch gedeutet. Ein weicher lascher Händedruck und Sie werden, nach Lehrbuch, als scheu und charakterlos eingeschätzt. Legen Sie einen zu kräftigen Händedruck an den Tag, können Sie damit übers Ziel hinausschießen. Mit einem zu starken Händedruck wirken Sie eher dominant und verschrecken.
Wie also die Hände drücken? |
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Körpersprache |
Von wesentlicher Bedeutung ist die Körpersprache. Ihre Körpersprache, Haltung, Gestik, Mimik und Ihre Verhaltensweisen werden von anderen Menschen wahrgenommen, auch unbewusst, und gedeutet. In vielen Büchern werden die körpersprachlichen Signale direkt übersetzt. Tatsächlich ist die Deutung zwar sehr viel komplexer, doch die Leser verwenden ihr vermeintliches Wissen. Deshalb lohnt es sich negative oder missverständliche Körpersprache zu kennen und zu unterlassen. Wer unnötige Missverständnisse vermeiden will achtet auf eine offene Körperhaltung. Überkreuzte Beine, verschränkte Arme vor dem Körper oder hinter dem Rücken wirken negativ. |
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Stimme |
Ein weiterer wichtiger Schlüssel: die Stimme. Sie gibt viel preis über uns, da unsere Emotionen aber auch unser Charakter sehr direkt mit ihr in Verbindung stehen. Mittels Lautstärke, Tonhöhe, Sprachmelodie und Redegeschwindigkeit werden unsere Emotionen transportiert. So lässt eine leise, dünne, hohe Stimme eher auf Ängstlichkeit schließen und aus einer tiefen, ruhigen Stimme hören wir Selbstsicherheit. Umso wichtiger ist es, mittels der Stimme einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wir können unsere Stimme bewusst einsetzen. Sind wir entspannt, sprechen wir mit einer weicheren und volleren, melodischen Stimme. Wir können die Tonhöhe variieren, das Sprechtempo, die Lautstärke beeinflussen, Pausen machen und damit unser Gegenüber beeinflussen. Mit etwas Übung kann jeder mehr aus seiner Stimme machen. Mit der richtigen Atemtechnik können Sie der Stimme einen angenehmen Klang verleihen. Lautes Lesen von Gedichten, Zeitungsartikeln... schult das Gefühl für die eigene Sprache. Das Aufnehmen der eigenen Stimme hilft Fehler erkennen und die sprachliche Gestaltung zu verbessern. Ein gutes Zustandsmanagement bietet die Möglichkeit Sie in den gewünschten Zustand zu bringen, gibt Sicherheit, kann entspannen und damit die Wirkung der Stimme verbessern. |
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Sprache |
Über die Sprache, die Wortwahl, wird die Bildung und der Status einer Person eingeschätzt. Sehr polarisierend wirken Dialekte. Je nachdem, ob dem Gegenüber der Dialekt sympathisch ist oder nicht, wirkt er auf den ersten Eindruck. Mit Übungen können Artikulation, Deutlichkeit und Aussprache geschult werden. |
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Augenkontakt |
Der Blickkontakt kann im wahrsten Sinne das Eis zwischen zwei Menschen brechen. Er ist oft der erste Schritt zur Kontaktaufnahme zwischen Gesprächspartnern. Fehlender Blickkontakt oder anstarren wird von den meisten Menschen als unangenehm empfunden und starren ruft, wenn übertrieben, Abwehrreaktionen hervor. Mit einem angemessenen Augenkontakt gewinnen Sie die Aufmerksamkeit und Sympathie des Gegenübers. |
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Unsicherheit und missverständliche Hinweise |
Manche Menschen erhalten sofort unser Vertrauen und bei anderen sind wir deutlich zurückhaltender. Warum trauen wir manchen Menschen spontan schneller als anderen? Einige Signale werden besonders häufig als negative Hinweise gedeutet. Auch wenn viele Interpretationen nicht der Wahrheit entsprechen lohnt es sich sie zu kennen und zu vermeiden.
Wir wissen heute, dass die Gesichtsmuskulatur direkt mit den Teilen des
Gehirns verbunden ist die Emotionen verarbeiten. So genannte
Mikroexpression dauern meist nur den Bruchteil einer Sekunde, verraten
aber, ob eine Emotion echt ist oder nicht. Kennzeichnend ist das die Mundwinkel nach oben zeigen und die Muskeln um die Augen unwillkürlich kontrahieren. Dadurch heben sich die Wangen und in den äußeren Augenwinkeln zeigen sich kleine Falten. Hinweise, die als Unehrlichkeit und Unsicherheit gedeutet werden: Erhöhte Tonlage der Stimme Häufige Versprecher Zappelnde Fußbewegungen Häufiges Zwinkern Räuspern Vermeiden von Augenkontakt An die Nase fassen |
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Fazit |
Die hier genannten und zahlreiche weitere Faktoren wirken auf den ersten Eindruck. So blitzschnell er gewonnen wird, so hartnäckig hält er sich oft. Ist es nicht der gewünschte Eindruck kann es einige Mühe kosten ihn wieder gerade zu rücken, wenn es überhaupt noch gelingt! Die Kenntnis der Faktoren für die Entstehung des ersten Eindrucks hilft, sich vorzubereiten. So können Sie Ihren Auftritt bewusst gestalten und überzeugen. |
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Ergänzende Beiträge |
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| Stichworte |
Erster Eindruck, Meinung, Faktoren, Persönlichkeit, Erscheinung, Mimik, Körperhaltung, Stehen, Sitzen, Liegen, Gesichtsausdruck, Blick, Augen, Symmetrie, Offenheit, Lockerheit, Krampf, Körpersprache, authentisch, Interesse, Desinteresse, Erfolg | ||
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