Donald Trumps Körpersprache beim Zusammentreffen mit Xi Jingping

Kein weiteres Handshake-Gate oder doch?
Donald Trumps Körpersprache beim Zusammentreffen mit Xi Jingping

Donald Trumps Körpersprache beim Zusammentreffen mit Xi Jingping

 

Die Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und China ist zwiespältig. Nicht nur das Thema Kim Jong-un und Nordkoreas Atomwaffe sorgt für Gesprächsbedarf. Am 6. und 7. April trafen sich US-Präsident Donald Trump und der Staatspräsident von China Xi Jinping zum ersten Mal persönlich. Und zahlreiche Beobachter warteten auf erneute Eigenwilligkeiten des US-Präsidenten. Erstaunlicherweise waren die offiziellen Bilder des Zusammentreffens jedoch unerwartet unbefremdlich.

Für eine weitere Handschlag-Affäre (Handshake-Gate) reichte es diesmal nicht. Da galt es schon genauer hinzusehen, um Eigenwilligkeiten zu erkennen. Körpersprachlich zu erwähnen ist zumindest, wie Trump, nachdem er die Hände geschüttelt hat, die Hände seinen Gastes sehr konsequent zu sich und nach oben gezogen hat. Er tat dies so kraftvoll, dass er dessen Gleichgewicht störte. Auch das gilt als Bestrebung des Alpha-Männchens Macht und Kontrolle zu vermitteln. Manche Beobachter werten diese Körpersprache wegen ihrer Stetigkeit und Ausprägung auch als Hinweise für narzisstische Persönlichkeitstendenzen. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass US-Präsidenten traditionell dazu neigen sehr deutlich ihren Machtanspruch zu kommunizieren. Es ist also kein neues Phänomen und hätte sich vermutlich auch mit Hillary Clinton als US-Präsidentin irgendwie geäußert.