Setzen Sie lieber auf eindeutige Aussagen statt Wischiwaschi

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren
Eindeutige Aussagen statt Wischiwaschi

Manche Staatsbesuche sind spannender als andere. Beispielsweise, wenn Bundespräsident Joachim Gauck China besucht. Als Gast in einem Land, das nicht gerade bekannt ist für die Pflege der demokratischen Kultur. Das erfreut nicht unbedingt so, wie mögliche Geschäfte mit diesem riesigen Land. Entsprechend zwiespältig sind die Zusammentreffen. Oft ähneln sie einem Eiertanz.

Gauck ist bei solchen Gelegenheiten weniger zurückhaltend als viele andere. Er hat sich den Ruf erworben im Umgang mit autoritären Herrschern klare Worte zu finden, angemessen und ohne Wischiwaschi. So etwas ist nicht immer leicht und voller Risiken. Deshalb ziehen es wohl auch viele Menschen vor sich zurückzuhalten, oft weit mehr, als es angebracht ist. Und das nicht nur in der Politik, sondern auch im privaten und beruflichen Alltag.

In diesem Artikel geht es darum, weshalb Sie ebenfalls klare Worte finden und nutzen sollten. Nur so können Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren. Ich zeige Ihnen gerne wie, auch, wenn Sie nicht der nächste Bundespräsident werden.

 

 

 

Wieso sollten Sie Ihre Aussagen selbst schwächen?

 

Wir kennen in unserer Sprache viele Weichmacher, die unsere Aussagen zu Wischiwaschi-Botschaften werden lassen. Verzichten Sie auf Formulierungen, die Unsicherheit signalisieren. Schluss mit Formulierungen, die wie unnötige Rechtfertigungen klingen. Wieso sollten Sie auch freiwillig Ihren eigenen Botschaften die Bedeutung entziehen?

 

 

Beispiele:

 

  • Bestimmt hat jemand eine bessere Idee, aber …
  • Es ist zwar eigentlich unwichtig, aber ich denke …
  • Es klingt ja vielleicht dumm, aber …
  • Ich meine ja bloß …
  • Irgendwie wollte ich schon beim letzten Mal sagen …
  • Mal ganz ehrlich, ich finde …
  • Wenn es sein muss …
  • Vermutlich sind hier sowieso alle anderer Meinung, aber ich wollte trotzdem mal sagen …
  • Vielleicht könnte man irgendwann mal …
  • Wahrscheinlich ist meine Idee ja ohnehin nicht durchführbar, aber …
  • Ich versuche mal, ob ich es …

 

 

 

Wollen Sie das?

 

Schluss mit all den Hintertürchen und Wischiwaschi-Aussagen. Weichmacher sind Erfolgsverhinderer. Sie führen zu Missverständnissen, verunsichern Gesprächspartner und signalisieren ein schwaches Selbstbewusstsein. Besser ist eine klare Sprache. Sie hat eine klare Wirkung, auf den Sprechenden und den Zuhörer. Die Sprache, die wir verwenden, hat Konsequenzen. Entwickeln Sie also lieber einen konstruktiven Wortschatz, der wirkt, der aufbaut, Ihnen und anderen Orientierung und Kraft gibt.

 

 

 

Deutlicher Standpunkt und klare Worte

 

Es ist schlimm genug, wenn andere versuchen einem das Wasser abzugraben. Doch manche Menschen übernehmen das gleich selbst für sich. Das ist auch eine Form der Selbstsabotage, sozusagen selbst ins Knie geschossen und es ist schmerzhaft! Beziehen Sie respektvoll Stellung, ich zeige Ihnen, wie das geht.

 

 

 

P.S.

 

Gibt es doch manchmal Gründe dafür Weichmacher zu verwenden und beobachten Sie soetwas bei anderen Menschen? Wie stehen Sie dazu?