Redestruktur: Als Redner mit der Kompromissformel ein Ergebnis herbeiführen

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Kompromiss-Formel als Redestruktur

Als Redner mit der Kompromissformel ein Ergebnis herbeiführen

 

Die Kompromissformel (Variante der Fünfsatztechnik) eignet sich, wenn bei unterschiedlichen Positionen eine Schnittmenge, ein gemeinsamer Nenner, auszumachen ist. Bei dieser Redeformel werden die unterschiedlichen Meinungen gewürdigt und ein Kompromiss angestrebt.

 

 

 

Aufbau der Kompromissformel

 

Der Aufbau und die Schritt-für-Schritt-Anleitung der Kompromissformel:

 

 

1. Situativer Einstieg

 

Das Thema nennen und gegebenenfalls die Voraussetzungen für die weitere Darlegung schaffen.

 

 

2. Position A beschreiben

 

Eine der Positionen nennen: „A behauptet, dass…“

 

 

3. Position B beschreiben

 

Ein bis maximal 3 bestärkende Argumente einer weiteren Position nennen: „B behauptet…“

 

 

4. Übereinstimmungen von Position A und B finden

 

Die Schnittmenge der Positionen finden und einen darauf basierenden dritten Weg anbieten: „Beide sind sich einig hinsichtlich…“

 

 

5. Schlussfolgerung und Kompromiss

 

Zwecksatz oder auch Zielsatz: „Wenn wir von dieser Schnittmenge ausgehen, bietet sich als nächster Schritt an…“