Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

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Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Lampenfieber oder Begeisterung?

 

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

In vielen Bereichen sprechen wir von einer positiven An- oder Aufgeregtheit, so wie bei Kindern Richtung Weihnachten, vor dem Urlaub, vor dem Spiel der Lieblingsmannschaft, vor einer Verabredung. Wir fiebern auf das besondere Ereignis hin und werden ganz unruhig bei dem Gedanken daran. Hier akzeptieren wir die Erregung, denn es geht ja um etwas Schönes, die Erwartung.

 

 

 

Körperchemie

 

Interessanterweise gibt es auf der körperlichen Ebene keinen deutlcihen Unterschied zwischen der begeisterten Aufregung oder der Nervosität vor einer Reise und dem unangenehmen Lampenfieber vor einer Rede oder Prüfung. Der einzige Unterschied: Wir bewerten diese nervliche Unruhe einmal positiv und einmal negativ. Und genau das ist ein hilfreicher Hebel, um mit Lampenfieber umzugehen.

Angst und Begeisterung sind geprägt durch starke körperliche Erregungszustände mit erhöhtem Puls, Schwitzen, Unruhe, hoher Muskelaktivität. Wenn Sie versuchen, sich vor einer Rede zu beruhigen, also all diese Symptome abzustellen, dann ist das sehr schwer bis unmöglich. Leichter ist es die Symptome der Nervosität und Unruhe hinzunehmen und positiv zu deuten.

 

 

 

Umdeutung

 

Üben Sie sich im Reframing, im Umdeuten. Sagen Sie sich vor Ihrem Auftritt: „Ich bin begeistert wie bei meiner …. (Lieblingsbeschäftigung).“ Oder: „Ich bin gespannt wie vor der Weltreise.“ Statt vergeblich gegen die körperliche Unruhe zu kämpfen, deuten Sie die Nervosität in Begeisterung um. Meine Klienten nutzen hier auch Mentaltraining.