Lampenfieber im ureigensten Sinne

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Lampenfieber im ureigensten Sinne

Rampenfieber

 

Ursprünglich war mit dem Begriff Lampenfieber die Erhitzung der Schauspieler durch die Wärmestrahlung der Gaslampen und später der elektrischen Scheinwerfer gemeint. Manche glauben, der Begriff Lampenfieber stammt von dem französischen Wort „fièvre de rampe“ ab. Das wäre übersetzt dann allerdings eher Rampenfieber statt Lampenfieber. So oder so ist es seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein gängiger Begriff im Theaterjargon für Bühnenangst. Heute verstehen wir unter Lampenfieber eine besondere Form von Leistungs- und Prüfungsangst.

Doch wer schon einmal auf einer traditionell beleuchteten Bühne gestanden hat, versteht die ursprüngliche Bedeutung von Lampenfieber am eigenen Leib. Es ist schon erstaunlich, welche Intensität manche Beleuchtung entwickeln kann. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis überall LED-Lampen mehr Licht als Wärme produzieren. Bis dahin fühlt es sich oft weiter wie unter einer Höhensonne an.

 

 

 

Real oder…?

 

Da ist dann nicht mehr so leicht zu unterscheiden, welche Wärmeempfindung von den Lampen und welche von der Aufregung kommt. Hinzu kommt, dass durch blendende Lichtquellen das Publikum nur noch schemenhaft zu erkennen oder zu erahnen ist. Für das eigene Zustandsmanagement sind solche Momente eine besondere Herausforderung und das auch für die Bekleidungswahl!

 

 

 

Gewöhnung verändert die Wahrnehmung

 

Mit etwas Gewohnheit und einer förderlichen Wahrnehmung können solche Situationen durchaus einen angenehmen Rahmen liefern. Machen Sie sich vertraut! Üben Sie unter möglichst realistischen Bedingungen. Und wenn dazu grelles Scheinwerferlicht gehört, sollte  es auch bei den Proben angeschaltet sein. Ja, ich habe für Trainingszwecke entsprechende Technik im Einsatz. Ich meine schließlich was ich schreibe.