Üble Nachrede

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Glossar Rhetorik und Kommunikation - Nachrede

Üble Nachrede

 

Das lassen wir lieber, nicht nur wegen der einschränkenden Folgen auf die eigene Zeitgestaltung. Es schadet auch mit Recht dem eigenen Ansehen. Also; was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem ander(e)n zu. Eine gute Empfehlung! Dann brauchen Sie auch nicht weiterzulesen. Im Zweifelsfall klärt Sie Ihr Rechtsberater auf.

Nach § 186 Strafgesetzbuch (StGB) ist die üble Nachrede eine Art von Ehrdelikt, das sich von der Beleidigung (§ 185 StGB) dadurch unterscheidet, dass nicht die Äußerung eines bestimmten negativen Werturteils unter Strafe gestellt wird, sondern das Behaupten oder Verbreiten ehrenrühriger Tatsachen. Ehrenrührig bedeutet, dass die Behauptung ehrverletzenden Charakter hat, beispielsweise indem sie Missachtung, Geringschätzung oder Nichtachtung ausdrückt. Eine Tatsachenbehauptung liegt vor, wenn die Äußerung in ihrem Gehalt einer objektiven Klärung offensteht und damit dem Beweis zugänglich ist. Dazu zählen nicht nur sogenannte „äußere Tatsachen“, sondern auch „innere Tatsachen“, wie beispielsweise die Absicht, eine Straftat zu begehen.

Entscheidend für die Strafbarkeit ist, dass für die Tatsachenbehauptung kein Wahrheitsbeweis vorliegt. Ist die Tatsachenbehauptung hingegen nachweislich unwahr und weiß der Täter das, handelt es sich nicht um eine vermeintliche üble Nachrede, sondern um eine Verleumdung nach § 187 StGB.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren.

 

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