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Beitrag Radio Paloma zu MultitaskingRadiointerview zu Multitasking |
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Übersicht |
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Radiobeitrag Paloma zu Multitasking |
Ein weiterer Beitrag zum Thema Multitasking entstand am 27. August 2009 für den Radiosender Paloma. Im Mittelpunkt stand die Frage nach dem Wahrheitsgehalt von geschlechtsspezifischen Unterschieden; sind Frauen besser als Männer fähig Multitasking zu betreiben? Ausstrahlung Anfang September 2009. Der aus der EDV stammende Begriff Multitasking (engl. Mehrprozessbetrieb) wird heute auch für von Menschen gleichzeitig ausgeübte Tätigkeiten verwendet. Dieser ständige übertriebene Wechsel der Aufmerksamkeit senkt die Effektivität des menschlichen Gehirns. Zusätzlicher Stress durch Informationsüberflutung sorgt für ein weiteres Sinken der Effektivität. E-Mails, Festnetz, Handy, Palm und andere Errungenschaften, die uns ursprünglich das Leben erleichtern sollten, erzeugen eine wahre Informationsflut. Doch was tun, wenn der sprichwörtliche Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu erkennen ist? Echtes Multitasking ist weder von Frauen noch Männer erlernbar, aber es ist möglich mit den Anforderungen konstruktiver umzugehen und Routinen zu entwickeln. Aufgaben, die man zum Beispiel richtig planen kann, können nach mehrmaligem Reproduzieren auf Autopilot laufen. Da aber die Menge an Informationen stetig wächst ist es besonders wichtig, zu selektieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Lieber eine Sache zu Ende machen und erst dann mit einer Neuen beginnen. Auch die Bearbeitung von E-Mails muss nicht immer von jetzt auf gleich erfolgen und besser zu festen Zeiten stattfinden. Auf diese Weise wird der Arbeitsfluss nicht ständig unterbrochen, was bei anspruchvollen geistigen Tätigkeiten besonders wichtig ist. Mitunter ist es auch sinnvoll, Aufgaben, bei denen es nicht effektiv vorangeht, zur Seite zu legen. Meistens sind am nächsten Tag wieder neue Ideen und Herangehensweisen zu entdecken. Wer viele Dinge nebenher tut entwickelt Stresssymptome. Die mit dem Stress einhergehenden Gefühl, werden häufig als Energieschub interpretiert, doch sind es Notfallprogramme, die der Körper startet. Die ausgeschütteten Stoffe sind dazu da potentiell gefährliche Situationen zu überleben. Was in der Früh- und Vorgeschichte des Menschen sinnvoll war sorgt bei übertriebener Wiederholung im Alltag eher für Probleme. All das gilt für Frauen und für Männer gleichermaßen. |
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| Ergänzende Themen | |||
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| Stichworte |
Multitasking, Parallelverarbeitung, Gehirn, Frauen, Männer, Aufgaben, gleichzeitig, parallel, Interview | ||
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Copyright |
© 1998 - 2010 Karsten Noack Berlin - Beratung, Coaching und Training: | ||
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