Vorbereitung einer Gesellschaftsrede

Tipps und Unterstützung für Ihren konkreten Redeauftritt
Tipps zur Vorbereitung einer Gesellschaftsrede

Sie dürfen eine Gesellschaftsrede halten?

 

Besonders Fach- und Führungskräfte kommen häufiger in die Situation, spontan zu einem besonderen Anlass eine kleine Rede halten zu dürfen. Mal ist es ein Jubiläum, eine Einweihung, eine Begrüßung oder eine Verabschiedung im eigenen Betrieb. Ein anderes Mal ist es ein Grußwort, wenn Sie selbst ein Gast sind. Nicht immer ist Zeit für umfangreiche Vorbereitung, außerdem will heute kaum noch jemand Vorgelesenes hören. Reden aus der Retorte serviert zu bekommen trifft selten auf Gegenliebe. Also sollte die Rede möglichst frei gehalten werden. Wenn Sie wollen, können Sie mit ein paar Stichworten vorbereitet ans Werk gehen oder auch ganz spontan, aus dem Stegreif.

Auch im privaten Bereich kommt es mitunter zur Aufforderung eine Gesellschaftsrede zu halten. Typische Anlässe für private Gesellschaftsreden sind Hochzeiten und Jubiläen.

 

 

 

Vorbereitung von Gesellschaftsreden

 

Sowohl die Vorbereitung der verschiedensten Formen von Gesellschaftsreden als auch die Kunst der Stegreifrede lassen sich erlernen. Das Eine profitiert vom Anderen. Unverhofft kommt oft! Und ja, auch Menschen die zu Lampenfieber neigen kann geholfen werden. Und auch wenn Sie Ihre Rede mit Unterstützung vorbereiten wollen, sind Sie bei mir richtig. Hier folgen einige Tipps für die Vorbereitung Ihrer Gesellschaftsrede.

 

 

 

Tipps

 

Achten Sie neben den grundsätzlichen rhetorischen Empfehlungen auf die folgenden Hinweise:

 

 

1. Rote Faden

 

Ein wichtiges Merkmal für eine gelungene Rede ist der rote Faden. Nur wenn eine Rede logisch nachvollziehbar ist, werden die Zuhörer Ihrer Argumentation auch folgen und sich überzeugen lassen.

 

 

2. Stimmung

 

Bei Gesellschaftsreden geht es ganz wesentlich darum gezielt eine Stimmung zu fördern beziehungsweise das Publikum zu unterhalten. Wählen und erzeugen Sie eine geeignete Stimmung beim Publikum. Der Anlass und das Ziel helfen bei der Wahl.

 

3. Beispiele nutzen

 

Hervorragende Rhetorik und noch so geschliffene Sätze bringen wenig, wenn sich kein Zuhörer den Inhalt merken kann. Was hilft sind Beispiele, lebhafte Beispiele. Sie sind leicht zu finden, insbesondere alltägliche Beobachtungen bieten sich dafür an. Mittels anschaulicher Beispiele lassen sich Menschen überzeugen. Bildhafte Sprache geht tiefer. Worte vergehen, Bilder bleiben bestehen. Nutzen Sie Bilder, Analogien und Metaphern für den Transport Ihrer Botschaft.

 

 

4. Ordnung

 

Verwenden Sie eine geeignete Redestruktur, damit Sie und Ihr Publikum sich orientieren können. Struktur wählen. Ein Beispiel ist die G-H-M-Struktur, bei der eine Rede von der Vergangenheit („Wie war es früher?“), über die Gegenwart („Wo sind wir jetzt?) bis in die Zukunft („Was ist das Ziel?“) führt. Weitere Beispiele finden Sie hier.

 

 

5. Klipp & klar

 

Im Mittelpunkt der Rede steht die Information, nicht der Redner. Also immer verständlich reden, so wie in einem Dialog. Redner, die sich gerne mit Fremdwörtern und Fachbegriffen schmücken um intelligent zu wirken, erreichen bei ihrem Publikum genau das Gegenteil. Sie reden an ihm vorbei.

 

 

6. Unterhaltungswert

 

Sorgen Sie dafür, dass es für Ihr Publikum interessant und unterhaltsam ist, Ihnen zuzuhören. Bei Humor sollten Sie jedoch sicherstellen, dass er an dieser Stelle angemessen ist.

 

 

7. Zielgruppenorientierung

 

Nicht nur Inhalt und Wortwahl beeinflussen den Erfolg der Rede, sondern auch die Beziehung zwischen Redner und Zuhörern. Jede Rede sollte gezielt auf das Publikum abgestimmt werden. Ob Vorgesetzte, direkte Kollegen, andere Bereiche oder Kunden im Publikum sitzen, macht oft einen gewaltigen Unterschied. So oder so gilt: Gemeinsamkeiten herausheben, Verbindungen fördern. In formaleren Situationen können Sie geteilte Sorgen oder Erfolge ansprechen, im privateren Rahmen können das längst vergangene Erfahrungen sein.

 

 

8. Kurz fassen

 

Schon nach sehr kurzer Zeit schweift die Aufmerksamkeit der Zuhörer ab. Es bleibt in der Regel nur wenig Zeit, um das Interesse der Zuhörer zu wecken. Umso wichtiger ist es, einen interessanten und lebhaften Einstieg in das Thema zu schaffen. Vergeuden Sie lieber keine Zeit mit halbherzigen Witzen, Danksagungen oder verwirrenden Details. Besser ist es eine kurze, packende Geschichte zum Einstieg erzählen, die den Zuhörern die Relevanz und die Kernaussage der Rede verdeutlicht.

 

 

9. Haltung, Gestik und Mimik

 

Beim Einsatz der Körpersprache gilt es eine angemessene Unterstützung zu finden. Wer zu viel mit den Armen herumwirbelt, verliert seine Glaubwürdigkeit.

 

 

10. Lampenfieber?

 

Das Reden vor Publikum verursacht bei Ihnen keine Freude? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen. Das Reden vor Publikum ist für viele Menschen mit Lampenfieber oder sogar Redeangst verbunden. Als Erste Hilfe finden Sie hier einige Tipps zum Umgang mit Lampenfieber. Ansonsten helfe ich Ihnen gerne bei der Auflösung Ihres Lampenfiebers.

Unterstützung

 

Sie wollen Ihr Bestes geben? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Rede. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback sollten Sie sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Rede auf das Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Video mittels Skype™ und Co.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall …