Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede

Tipps und Unterstützung für Ihre überzeugende Laudatio
Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede

Laudatio

 

Eine Laudatio ist eine Lobrede. Mit einer Laudatio werden Verdienste gewürdigt – am häufigsten die einer Persönlichkeit, mitunter aber auch einer Gruppe von Menschen oder einer Institution. Der Anlass kann eine Preisverieihung oder die Feier zum Jubiläum einer Persönlichkeit sein. Oft ist sie mit Glückwunsch und Dank verbunden. Auf eine Laudatio wird meist mit einer Dankrede geantwortet.

 

 

 

7 Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio

 

 

1. Vorbereitung

 

Sammeln Sie Informationen

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie ist dieser Mensch so geworden, wie er ist?
  • Welche markanten Etappen haben ihn geprägt?
  • Was ist das Besondere an ihm?
  • Welche Anekdoten verdeutlichen das?

 

Gespräche im Umfeld sollten schnell zu einem umfangreichen Pool von Aussagen führen, aus denen Sie dann schöpfen können. Wenn Sie die wichtigsten Punkte für die Rede absehen können, fragen Sie im Umfeld nach Situationen, die das verdeutlichen.

 

 

2. Mittelpunkt der Lobrede

 

Der Redner nimmt sich als Person hier weitgehend zurück, um dem Geehrten nicht die Show zu stehlen. Sich als Redner bei einer Laudatio in den Vordergrund zu drängeln, gilt als grober Verstoß gegen die guten Sitten. Es kommt allerdings trotzdem immer wieder vor.

 

 

3. Sprache

 

Eine Lobrede hat die positiven Aspekte des Geehrten im Zentrum. Da braucht es keine Fremdwörter, lustigen Wortspiele oder negativen zweideutige Anspielungen.

 

 

4. Lob

 

Ja, es geht darum jemanden zu loben, zu danken. Da darf schon recht deutlich aufgetragen werden. Nur zu sehr übertrieben werden sollte auch nicht, da es sich sonst ins Gegenteil verwandelt; es wirkt dann unglaubwürdig, ja sogar lächerlich. Dann kommt der Eindruck auf, Sie würden sich über den Geehrten lustig machen. Sollten doch problematische Themen angesprochen werden, so gilt es als guter Stil, diese so darzustellen, dass der Laureat dabei sein Gesicht nicht verliert.

 

 

5. Abstimmung

 

Wenn es weitere Redner gibt oder beispielsweise im Rahmen einer Preisverleihung eine Jury oder einen Moderator als Ansprechpartner, dann stimmen Sie sich ab.

 

 

 

6. Roter Faden

 

Für die Lobrede können Sie einen Roten Faden wählen, an den Sie immer wieder anknüpfen können.

 

 

7. Inhalt

 

Typische Elemente einer Laudatio:

 

 

a.) Persönliche Daten

 

Titel, Vorname und Familienname des Laureaten, ggf. auch Geburtsdatum und Geburtsort, soweit relevant.

 

 

b.) Der Anlass

 

Erinnern Sie an den Anlass der Lobrede. Oft beginnt es mit einer kleinen Einleitung zum Grund der Ehrung.

 

 

c.) Lebensweg

 

Der Lebensweg wird kurz umrissen, mit kleinen Zwischenstationen und langsam zum Kern einer Laudatio führt. Wichtige Momente und Verdienste des Laureaten. Hier können auch Anekdoten und Geschichten erzählt werden.

 

 

d.) Tradition

 

Handelt es sich um ein Preisverleihung oder sonstige Tradition, wird auch an diese erinnert. Gegebenenfalls wird die grundlegende Philosophie beschrieben.

 

 

e.) Zusammenfassung

 

Zum Schluss werden die Verdienste des Laureaten oft noch einmal zusammengefasst.

 

 

f.) Anspruch und erneuter Dank

 

Handelt es sich um eine Ehrung für eine noch laufende Aufgabe, dann kann eine Ermunterung anknüpfen sich dieser weiterhin so erfolgreich zu widmen.