Weshalb Mitarbeiter sich von ihren Chefs demotiviert fühlen

Mitarbeiter kritisieren vor allem zu wenig hilfreiches Feedback und Anerkennung für Leistungen
Weshalb so viele Mitarbeiter sich von ihren Vorgesetzten demotiviert fühlen

Weshalb so viele Mitarbeiter sich von ihren Vorgesetzten demotiviert fühlen

 

 

Motivierte Mitarbeiter

 

Ja, ja; ich weiß das auch negatives Verhalten auf Motiven beruht. An dieser Stelle meine ich damit die Motivation, die konstruktiv und in der Schnittmenge sowohl für Mitarbeiter als auch Unternehmen vorteilhaft ist. Dabei gewinnen alle Beteiligten!

Doch was tun die meisten Organisationen? Sie versuchen durch teure Seminaren von der Stange zu motivieren. „Wenn du ein Schiff bauen willst, …!“ Es dominieren Floskeln, die nicht nur ihren Inhalt verloren haben, sondern mittlerweile sogar Juckreiz verursachen. Viel zu oft ohne Einbindung in ein durchdachtes Konzept, mehr Kosmetik als gelebte Unternehmenskultur. Dann bleibt es im besten Fall bei einem kurzen Schub dem der umso tiefere Fall folgt. Und schließlich versandet der Versuch, er ist zum Scheitern verurteilt. Motivation lässt sich nicht ohne Strategie an externe Dienstleister delegieren. Die kompetentesten Berater, Trainer und Coaches können dabei unterstützen die Kultur zu pflegen, aber sie sind keine Zauberer.

 

 

 

Motivieren ist nicht so leicht, wie es scheint

 

Viele Arbeitnehmer haben innerlich gekündigt. Das nagt an Nerven und Gesundheit der Betroffenen, sowie deren Umfeld. Den Unternehmen kostet das Geld und viele ungenutzte Chancen. Mitarbeiter kritisieren vor allem zu wenig hilfreiches Feedback und Anerkennung für Leistungen. Viele Führungskräfte sehen das anders.

Es ist wie beim Autofahren; da wird viel über die Fahrkünste und Kapriolen der anderen Autofahrer geschimpft, aber selbst halten sich fast alle für begabte Rennfahrer, die eigentlich in die Formel-1 gehören. So ähnlich ist das im Büro; fast alle Chefs halten sich für gute Führungskräfte. Doch auch Führungsqualitäten sind weder angeboren, noch eine mit der Zeit von allein auftauchende Superkraft. Und selbst gute Anlagen brauchen Pflege, denn der Alltag wirkt auf viele Menschen wie Kryptonit auf Superman alias Clark Kent. Aber selbst haben wir nun mal blinde Flecken. Und, wenn Selbst- und Fremdbild so weit voneinander abweichen, fehlen Motivation und Einsicht zur Weiterentwicklung. Nix Tschaka! Tatsächlich braucht die Entwicklung und Pflege von Führungsqualitäten einiges an Bereitschaft zum Lernen und eine Menge qualitativ hochwertigen Feedbacks und wirksame Werkzeuge.

Selbst- und Fremdbild

Konstruktive Rückmeldungen können helfen. In immer mehr Unternehmen gehören deshalb auch Rückmeldungen der Mitarbeiter zu ihren Vorgesetzten zur Feedbackkultur. Ob, und was daraus allerdings gelernt wird, entscheidet allerdings noch immer wesentlich jeder Einzelne für sich. Das gilt für Sender und Empfänger, für Führungskraft, wie Mitarbeiter. Wer sich wirklich entwickeln will, braucht ein aktiv gelebtes Selbstbild und somit die maximale Übereinstimmung mit dem Fremdbild. Erst dann lassen sich auf einer realistischen Basis wirklich gute Entscheidungen treffen.

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Ich bekomme ausreichend konstruktives und motivierendes Feedback

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