Vorsicht vor ungezügelten Emotionen beim Medienauftritt

Medienkompetenz

 

Visionen

Gelassenheit? Mitunter leichter gesagt als getan…

 

Selbstvertrauen ist wesentlich, um zu überzeugen. Begeisterung und Zuversicht wirken ansteckend, sie hinterlassen einen positiven Eindruck. Und das ist ja in der Regel bei öffentlichen Auftritten beabsichtigt. Doch das ist mitunter leichter gesagt, als getan.

 

 

 

Spiegelneuronen

 

Selbst unterschwellige Unruhe, Ärger und Wut übertragen sich auf das Publikum. Und das nicht nur vor der Kamera. Doch je mehr von einem Auftritt abhängt, desto höher ist der innere Druck ohnehin schon. Übernimmt dann das Reptiliengehirn zu viel Einfluss, erzeugt es eine explosive Mischung und der Blick verengt sich. Dann wird es gefährlich. Gehen die Pferde mit jemanden durch, freut sich das sensationslüsterne Publikum. YouTube ist voller Beispiele, die eine Menge Aufmerksamkeit bekommen. Es kann den Bekanntheitsgrad fördern, nur nicht unbedingt in der gewünschten Weise. Selbst das beste Selbstmarketing kann davon weit zurückgeworfen werden. Also, was tun?

 

 

 

Zustandsmanagement

 

Vor einem Medieninterview ist es elementar zuerst in einen guten Zustand zu gehen und dann auch zu bleiben. Selbst bei energischem Auftreten gilt es ein Mindestmaß an Besonnenheit und Selbstkontrolle zu vermitteln. Bei vermeintlichen und selbst bei tatsächlichen Angriffen ist es wesentlich die Souveränität aufrechtzuerhalten und, insbesondere im Hinblick auf das Publikum, wirksam zu kommunizieren. Deshalb ist der Umgang mit Druck so ein wichtiger Bestandteil guter Interviewvorbereitung. Bereiten Sie sich gut vor!