Ideale Rededauer. Rednermarathon: Muss das sein? Wie lang darf eine Rede sein?

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Rededauer

Praxistipps für Redner: Die ideale Rededauer

 

Wird man unerwartet gebeten, eine Rede zu halten, so erschrecke man nicht, sondern fasse sich. Aber kurz!

Heinz Erhardt

 

Eine wirklich gute Empfehlung für Redner, insbesondere während eines Rednermarathons:

1. Wenn Sie aufgerufen werden zu sprechen, dann stehen Sie auf, damit alle Sie sehen.

2. Sprechen Sie laut und deutlich, damit alle Sie hören und verstehen.

3. Wählen Sie einen nachvollziehbaren Redeaufbau.

4. Und dann kommen Sie schnell zum wesentlichen Punkt, damit Ihr Publikum Sie mag.

 

Sprich, doch bleibe kurz und klar, meinte Dante Alighieri.In der Kürze liegt die Würze. Schön und gut, aber was bitte bedeutet das alles in konkreten Zahlen, in Minuten, Stunden, Tagen? Wie lange oder kurz sollte eine gute Rede sein?

Eine gute Rede ist wie ein Bikini – knapp genug, um spannend zu sein, aber alle wesentlichen Stellen abdeckend.

John F. Kennedy

 

 

 

Welche Rededauer empfiehlt sich?

 

Eine mögliche Antwort lautet; unter 20 Minuten! Getretener Quark wird breit, nicht stark. (Johann Wolfgang von Goethe). Wobei auch das für viele Leser nur eine bedingt hilfreiche Empfehlung sein wird, da es dabei doch etwas mehr zu berücksichtigen gibt. Entsprechende Gedanken zur maximalen Rededauer finden Sie daher im Artikel Rededauer: Manche Rede erinnert unfreiwillig an einen Filibuster.

 

Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen, nicht die Zuhörer.

Winston Churchill

 

So manche Rede – in Form andauernder Monologe – ähnelt einem Folterinstrument. Eine gute Rede macht Appetit auf mehr, anstatt pappsatt. Der Mensch ist nicht geschaffen für langes Zuhören.

 

 

 

P.S.

 

Marcus Tullius Cicero behauptet: Ein kluger Mensch wird genau bemerken, wie lange seine Unterhaltung dem anderen Vergnügen macht; und so wie er nicht ohne eine vernünftige Ursache angefangen hat zu reden, so wird er auch das Ziel wissen, wo er aufhören soll. Stimmt das? Wann ist für Sie eine Rede zu kurz, wann zu lang? Und wie planen Sie die Rededauer?

 

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