Redestruktur: Als Redner mit der Kompromissformel ein Ergebnis herbeiführen

Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren
Kompromiss-Formel als Redestruktur

Die Kompromissformel als Redestruktur

 

Die Kompromissformel (Variante der Fünfsatztechnik) eignet sich als Struktur für einen Redebeitrag, wenn bei unterschiedlichen Positionen eine Schnittmenge, ein gemeinsamer Nenner, auszumachen ist. Bei dieser Redeformel werden die unterschiedlichen Meinungen gewürdigt und ein Kompromiss angestrebt.

 

 

 

Aufbau der Kompromissformel

 

Der Aufbau und die Schritt-für-Schritt-Anleitung der Kompromissformel:

 

 

1. Situativer Einstieg

 

Beginnen Sie damit, das Thema zu nennen und gegebenenfalls die Voraussetzungen für die weitere Darlegung schaffen.

 

 

 

2. Position A beschreiben

 

Es wird eine der Positionen genannt: „A behauptet, dass…“

 

 

 

3. Position B beschreiben

 

Ein bis maximal 3 bestärkende Argumente einer weiteren Position nennen: „B behauptet…“

 

 

 

4. Übereinstimmungen von Position A und B finden

 

Nun gilt es, die Schnittmenge der Positionen zu finden und einen darauf basierenden dritten Weg anzubieten: „Beide sind sich einig hinsichtlich…“

 

 

 

5. Schlussfolgerung und Kompromiss

 

Zwecksatz oder auch Zielsatz: „Wenn wir von dieser Schnittmenge ausgehen, bietet sich als nächster Schritt an…“

P.S.

 

Setzen Sie mitunter diese oder eine andere Redeformel ein?

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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 26. September 2016
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