Lampenfieber? Alles Einbildung!

Findet Lampenfieber wirklich nur im Kopf statt?
 

Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon.

Immanuel Kant

Lampenfieber macht doch nichts?

 

Eine Präsentation vor Publikum, wo ist da das Problem? Viele angestaubte Bücher werden Ihnen erklären, dass es überhaupt keinen Grund gibt, weshalb Sie Angst haben müssten vor einer Gruppe von Menschen eine Rede zu halten – auch, wenn Sie es selbst ganz anders empfinden!

Mit Schweißausbrüchen, zittriger Stimme und Herzrasen vor das Publikum quälen. Die unerträgliche Angst vor dem Auftritt verhindert, dass sich die tatsächliche Persönlichkeit von Lampenfieber gepeinigter Redner auf der Bühne entfaltet.

Lampenfieber an sich ist schon unangenehm genug. Doch dann liefern freundliche Zeitgenossen, mit oftmals wohlmeinender Absicht, auch noch Weisheiten. Einige davon verschlimmern die Situation zusätzlich, anstatt hilfreich zu sein. „Lampenfieber findet nur im Kopf statt!“ ist beispielsweise oft zu hören. In gewisser Weise stimmt das ja auch, doch macht das die Sache leichter?

Ja, Lampenfieber ist am Anfang eine Kopfangelegenheit. Dort in den verzwickten Windungen des Gehirns beginnt es. Doch die Auswirkungen sind kurz darauf auch in der Stimme, im Körper, im Nerven- und im Verdauungssystem zu finden.

Sprichwörtlich sind die weichen Knie, die manch ein Redner fürchtet. Herzrasen, feuchte Hände, Atemnot, Übelkeit, Schwindel folgen.

Es mag in der Vorstellung beginnen, aber die Auswirkungen sind sehr real. Deshalb ist es nicht hilfreich das Lampenfieber einfach nur krampfhaft zu ignorieren. Das hat bisher selten funktioniert. Ständig empfundener Druck schürt Selbstzweifel und Versagensängste – so kann Lampenfieber pathologisch werden.

Lampenfieber

Viel besser ist es sich dem Lampenfieber zu stellen, es zu lösen, es umzuwandeln. Denn je mehr Sie versuchen Ihre Gefühle zu ignorieren, desto mehr nimmt der Druck zu.
Stellen Sie sich den Glaubenssätzen und Überzeugungen, die Ihnen die Situation erschweren. Mit bewährten Methoden und entsprechender professioneller Unterstützung können Sie die Stressauslöser und die einschränkenden Überzeugungen auflösen.

Wenn selbst umfangreiche Vorbereitung es nicht besser macht

 

Über einen langen Zeitraum galt das Verständnis, dass Menschen mit Redeangst vor Gruppen nur deshalb so etwas wie Lampenfieber haben, weil sie nicht gut genug vorbereitet waren. Die entsprechende Lösung: Es wurden alle Bemühungen auf die Vorbereitung konzentriert. Und Vorbereitung bedeutete fast ausschließlich die technischen Aspekte einer Präsentation zu trainieren. Tun Sie es wieder und wieder und alles wird gut, hieß es. Daher entwickelten viele Trainer entsprechende Programme, die sich rein auf inhaltliche und technische Vorbereitung mit energischen Übungen einschworen. Sie versicherte den Teilnehmern, dass sie ihre Angst beseitigen werden, – früher oder später – selbst, wenn es Wochen oder Monate dauern würde, solange sie nur fleißig weiter üben. Außerdem sei es absolut notwendig, dass sie einen dringlichen Wunsch verspüren, die Angst zu überwinden. Hmm …

Üben, üben, üben?

 

Ja, Gelegenheiten, bei denen Sie üben und üben und üben und sich vor Leuten zeigen, die sich um Sie kümmern, sind toll. Wenn Sie Ihre Rede üben und das wirklich gut machen – das ist wunderbar. Es ist tatsächlich wichtig Präsentationsfertigkeiten zu üben, sie zu pflegen und ich möchte alle, die etwas zu sagen haben, dabei unterstützen, dies erfolgreich zu tun. Aber noch so gute Übung ist meist nicht genug, um die automatischen physiologischen und psychischen Reaktion, die von einschränkenden Gedanken ausgelöst werden, zu überwinden. Gedanken beim Blick auf die Bühne,  in der Nacht vorher, allein vor einem Publikum zu sein legen den Schalter um. Dann starten die Stressreaktionen und machen sich selbstständig!

Intellektuelle und emotionale Unterschiede

 

Bewusst ist Ihnen bekannt, dass all dies nicht so gefährlich ist, wie es sich anfühlt. Rein intellektuell kann es relativiert werden, aber es dringt nicht tiefer. Trotzdem fühlt es sich immer noch schrecklich an! Ihre geistigen und körperlichen Reaktionen widersetzen sich all den noch so wahren logischen Erklärungen. Auf dieser Ebene ist keine fühlbare Besserung zu erzielen. Deshalb müssen Sie dort ansetzen, wo die Angst ihren Ausgangspunkt hat; in Ihrem Unterbewusstsein.

Atmung

 

Bei Versuchen wurden oft niedrigere CO2-Konzentrationen in der ausgeatmeten Luft gemessen. Das ist ein Hinweis auf eine falsche Atemtechnik bei Stress. Achten Sie schon am Anfang darauf, die eingeatmete Luft wieder ausreichend auszuatmen. Damit regulieren Sie den CO2-Gehalt, eine natürliche Atmung stellt sich ein und Sie fühlen sich wieder sicher. Viele Trainingsteilnehmer staunen darüber, welche direkten Auswirkungen die Atmung auf den persönlichen Zustand hat und wie schnell daher wirkungsvolle Atemtechniken sich positiv bemerkbar machen.

Eine gute Vorbereitung hilft überschüssiges Lampenfieber abzubauen und Entspannungsübungen sorgen dafür, dass Sie sich sicherer fühlen. Nur bitte die Entspannung nicht übertreiben. Wenn Sie zu entspannt vor Ihr Publikum treten ist keine Höchstleistung mehr möglich. Dann bringen Sie nicht genug Energie auf, um den Funken auf das Publikum überspringen zu lassen.

Muster verändern

 

Mit Techniken des NLP und des Hypnobalancing™ können Sie sowohl Ihren bewussten Verstand und Ihr Unterbewusstsein umschulen. Sobald die übersteigerten Gefühle der Angst vor Publikum zu sprechen aufgelöst sind, gibt es keinen Grund mehr für das Gehirn sich weiterhin unnötige Sorgen, Stress oder Angst zu machen. Missverständnisse, die bisher zu körperlichen Stressreaktionen geführt haben,  wirken sich nicht mehr negativ aus.

Sie sind nicht allein

 

Gut zu wissen: Die meisten Redner kennen Lampenfieber. Viele körperliche Wahrnehmungen fühlen sich allerdings intensiver an, als sie tatsächlich messbar sind. Die Zuhörer nehmen das Lampenfieber des Vortragenden oft gar nicht wahr. Und wenn doch; kleine Schwächen machen Sie sympathischer, menschlicher. Es kommt darauf an, wie Sie dazu stehen.

Und, wenn das Lampenfieber trotzdem zu intensiv ist? Dann helfe ich Ihnen!

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Lassen Sie uns ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich per E-Mail ([email protected]), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular.

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