Mentaltraining statt Lampenfieber

Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst
Mentaltraining statt Lampenfieber

Lampenfieber als Tabu

 

Lampenfieber ist noch immer für viele Menschen ein Tabu, ein Thema, dass nur die anderen betrifft. Nur, wie geht dann jemand damit um, der vor ein Publikum treten soll und schon beim Gedanken daran Qualen erleidet? Was tun Redner, denen es die Kehle zuschnürt, Musiker, deren Motorik versagt oder zumindest hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. So gut wie jeder kennt Lampenfieber auf die eine oder andere Weise, aber warum sagt kaum jemand etwas? Und was ist eigentlich Lampenfieber?

 

 

 

Lampenfieber als Ganzkörpererlebnis

 

Lampenfieber ist eine Mischung aus Angst, Anspannung und Nervosität. Es ist eine Stressreaktion des Körpers, die bei Gefahr eine ganz natürliche Reaktion ist und das Kampf-oder-Flucht-Muster aktiviert. Stress ist heutzutage modern. Aber besteht vor Publikum tatsächlich Lebensgefahr? Außerdem; das Ganze spielt sich doch nur im Kopf ab, oder?

Autopilot: Der meiste Teil unserer Handlungen werden vom Unbewussten gesteuert. Die Vitalfunktionen werden von dort sichergestellt, und auch beim Gehen macht sich kaum jemand Gedanken darüber, wie das funktioniert. Erinnerungen, Emotionen und Gedanken sind ebenfalls nur dank des Unbewussten möglich. Das Denken wird von den gespeicherten Glaubenssätzen, Überzeugungen und Einstellungen beeinflusst, beispielsweise wenn ein Musiker mit einer belastenden Einstellung vor das Publikum tritt. So mancher Redner erinnert sich noch zu gut an eine unangenehme Situation aus der Vergangenheit. Erwartungen, Vorstellungen oder Wünsche erzeugen Stress. Daraus entstehen Gefühle und Emotionen, die schließlich zu mehr oder weniger hilfreichen Verhaltensweisen führen.

 

 

 

Konditionierung

 

Lampenfieber ist zum großen Teil erlernt. Diese Konditionierung kann auch durch Wiederholung und Automatisierung verändert werden. Und nicht immer sind die erlernten Muster hilfreich. Vieles findet schon in den ersten Lebensjahren statt. Viele maßgebliche Prägungen erfolgen in den ersten Lebensjahren, da in dieser Zeit alles zum ersten Mal geschieht und entsprechenden Eindruck hinterlässt.

Überzeugungen brennen sich tief ein und wirken dann als zukünftige Regeln und Muster. Daran ändert sich auch mit zunehmen Alter nichts von alleine – im Gegenteil, es wird oft noch schlimmer. Unzureichendes Selbstvertrauen kann sich später beispielsweise als Perfektionismus zeigen und Probleme verursachen.

 

Typische innere Dialoge:

  • „Ich muss perfekt sein!“
  • „Ich bin nicht gut genug!“
  • „Hoffentlich bemerkt keiner meine Unsicherheit!“

Mögliche Folgen sind Überforderung und Angst, und das Handeln folgt dem mit Anspannung, Schwitzen, Zittern oder einem Verlust der Feinmotorik.

 

 

Auswege

 

Die einschränkenden Muster, insbesondere jene aus der Kindheit, müssen aufgelöst beziehungsweise verändert werden. Viele gutgemeinte Empfehlungen helfen hier nicht. Weder intellektuelle Ansätze noch positives Denken alleine sind hier leider nicht ausreichend, da die Muster im Unbewussten wirken. Bei Lampenfieber bietet sich zur Bearbeitung Mentaltraining an. Es sorgt für Veränderungen bei den Denkstrukturen, bei Glaubenssätzen, Gefühlen und Handlungen, bis ein authentisches selbstsicheres Auftreten sich stabilisiert hat und der Auftritt Spaß macht. Dann berichten ehemals von Lampenfieber geplagte Menschen von einem Zustand, den Mihály Csíkszentmihályi als Flow bezeichnet. Wer dieses Gefühl kennt, liebt es: ganz im Fluss, im Einklang mit sich und der Welt zu sein das Schicksal in die eigene Hand nehmen zu können. Es ist ein Gefühl von Hochstimmung, von tiefer Freude, das lange anhält und zu einem Maßstab dafür wird, wie das Leben aussehen sollte.

 

 

Mentaltraining: Schluss mit Lampenfieber

 

Lampenfieber: Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Herzrasen, feuchte Hände oder kompletter Schweißausbruch, Atemprobleme, Schwindel, Magen- und Darmprobleme, Herzrasen, Mundtrockenheit, zitternde Stimme und Schwindel – Symptome, die keiner braucht.

 

 

 

Viele Wege führen nach Rom — manche sind kürzer als andere

 

Ein bewährtes Element für die Auflösung von Lampenfieber ist Mentaltraining. Ursprünglich im Leistungssport eingesetzt hat sich mentales Training mittlerweile in vielen Bereichen bewährt. In meiner Praxis setze ich es seit Jahren regelmäßig ein. Wozu unnötige Umwege, wenn es auch leichter geht?

Im Mentaltraining werden verschiedenste Methoden, wie Visualisierungstechniken und Trance verwendet, da das Unbewusste auf diesen Wegen besonders gut zu erreichen ist. Einige der Techniken setzen eine Zulassung für die Ausübung von Psychotherapie voraus. Ja, die bringe ich mit!

 

 

 

Nix Tschaka

 

Mit einfachen Worten: Nachdem Sie in einen sehr entspannten Zustand gebracht wurden, erkunden und üben Sie mental, in Ihrer Vorstellung, den Auftritt so, wie Sie ihn anstreben. Dabei stellen Sie sich mit Unterstützung eines Mentaltrainers oder Mentalcoaches alles, dass relevant für Sie ist, möglichst genau vor.

 

 

 

Virtuelle Realität in den grauen Zellen

 

Stellen Sie sich mit allen Sinnen vor, wie Sie souverän einen überzeugenden Auftritt absolvieren. Sie erleben, wie Sie auf die Bühne gehen, sich einstimmen und loslegen. Je detailreicher und realistischer Sie Ihre Vorstellung erleben, desto besser. Nicht jeder kann sich das aus dem Stand intensiv genug vorstellen. Doch mit entsprechender Hilfe gelingt das den meisten nach wenigen Minuten erstaunlich gut. Gerade Gemüter mit intensivem Lampenfieber haben schließlich schon von Hause aus eine ausgeprägte Vorstellungskraft, die nur bisher in die falsche Richtung wirkte. Zeit für einen Perspektivwechsel! Jetzt gilt es diese Fähigkeit konstruktiv einzusetzen. Machen Sie daraus eine Stärke.

Positive Konditionierung: Die menschliche Vorstellungskraft ist mächtig, so oder so. Wer auf diese Weise bisher befürchtete Situationen stattdessen virtuell als Erfolg durchlebt, schafft Referenzerfahrungen. An diesen virtuellen Erlebnissen orientiert sich das Gehirn zukünftig automatisch. Intensität und Wiederholung vertieft diese förderlichen Muster.

 

 

 

Ist das so einfach?

 

Zu gut, um wahr zu sein? Zugegeben; das ist eine sehr sehr vereinfachte Beschreibung. Doch für Sie als Nutzer ist es sogar noch einfacher. Als Coach führe ich Sie, so dass Sie sich leicht darauf einlassen können und vom Mentaltraining profitieren. Schritt für Schritt. Also, lehnen Sie sich zurück …