Überfordern, unterfordern oder fördern?

Tagesmotto

Menschen fordern und fördern

 

Woher wissen Sie, wann Sie überfordern, unterfordern oder tatsächlich andere Menschen fördern, wenn Sie ihnen dabei helfen wollen das Beste zu leisten?

 

Wenn wir die Menschen nur so nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.

Johann Wolfgang von Goethe

Überblick

 

 

 

 

Das Beste in Menschen fördern

 

Wenn er verfügbar wäre, dann wäre der Wolfgang Amadeus mit dieser Weisheit ein geschätzter Kollege als Coach und Mentor. Es braucht mitunter allerdings schon eine gute Portion Fingerspitzengefühl, um diese Einsicht zur verdienten Geltung kommen zu lassen. Leicht kann mit guten Absichten über das Ziel hinausgeschossen werden. Der Bereich zwischen Über- und Unterfordern ist mitunter nicht sehr groß.

Der Bereich, in dem wünschenswerte Förderung stattfinden kann, ist nicht immer so leicht ersichtlich. Schließlich sind hier weniger eigene Erfahrungen und Ansprüche der Maßstab, sondern die individuelle Persönlichkeit. Und da geht es weniger um Druck, als um Wohlwollen und Gespür dafür was hilft und was nicht. Eltern können davon vermutlich ein Lied singen! Nicht nur Pubertiere reagieren mit Widerstand, wenn dieses Gespür fehlt. Außerdem sind die Grenzen zu Überforderung, Unterforderung und einer angestrebten Förderung nicht immer so offensichtlich. Das gilt in so vielen weiteren Bereichen, überall dort wo Menschen in ihrer Entwicklung gefördert werden sollen. Somit auch für jeden, der in einer Führungsposition ist.

P.S.

 

Wie helfen Sie anderen Menschen ihre Möglichkeiten auszuschöpfen?

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*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2012
Überarbeitung: 8. Oktober 2019
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