Das Schweigen wagen, allein und gemeinsam

Tagesmotto

Achtsames Schweigen

Wie schön, einen Menschen zu treffen, der gerade nichts zu sagen hat, und das auch tut.

Ja, ich rede gerne!

 

Wer mich kennt, hört mich oft reden. Meine Klienten und sehr naherstehende Menschen wissen, dass ich auch mal still sein kann. Alles zu seiner Zeit. Manchmal ist es besser zu reden, manchmal zuzuhören und manchmal zu schweigen, gegebenenfalls auch gemeinsam.

 

 

 

Mut

 

Es erfordert meist mehr Mut, die Stille zu erlauben, sich ihr hinzugeben, als ihr auszuweichen. Stille kann sehr intim sein, es wird manches hörbar, dass vorher untergegangen wäre. Die Antennen sind nach außen und innen sensibler. Und das in einer Zeit in der Ablenkung eher die Regel, als die Ausnahme ist.

 

 

 

Innere Dialoge

 

Durch das Schweigen können auch die inneren Dialoge bewusster wahrgenommen werden.

 

 

 

Selbstoffenbarung

 

Außerdem offenbare ich durch mein Schweigen etwas über mich. Es macht empfindsamer und verwundbarer. Eine Maske fällt. Wie geht es mir wirklich?

 

 

 

Gelassenheit und Vertrauen

 

Durch solches Schweigen gebe ich auch zu, nicht auf alles sofort eine Antwort zu haben. Ist es ein typisch männlicher Anspruch, Lösungen möglichst schnell aus dem Hut zaubern zu wollen, wie Copperfield ein Kaninchen? Vermutlich deswegen, steht das Ego häufiger dem Vorsatz im Weg, die Klappe zu halten, wenn es gerade nichts Relevantes zu sagen gibt. Etwas Gelassenheit und Vertrauen helfen auch hier.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit dem Schweigen, wenn es eigentlich gerade nichts zu sagen gibt?

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Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen. Abraham Lincoln
Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen. Pythagoras von Samos