Wollen Sie Standing Ovations oder stehenden Applaus nach Ihrer Rede?

Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber selten einen Sonnenaufgang.
Standing Ovations

Standing Ovations, stehende Ovationen oder stehender Applaus?

 

Es hat sich gelohnt. Stehender Applaus (ja liebe Deutschlehrer, Stehbeifall oder im Stehen applaudieren wären die richtigen grammatischen Ausdrucksweisen) und was für einer. Nicht die Sorte Beifallsbekundung, die bei einer Flugzeuglandung ein erleichtertes Klatschen hervorbringt, weil der Flug und der miese Service überlebt wurden. Nein, es geht um bahnbrechende mitunter sogar ekstatische Begeisterung des Publikums oder wozu hanseatisch-zurückhaltende Teilnehmer sich auch immer hinreißen lassen. Hurra! Der Erfolg wird sicht- und hörbar. Das Adjektiv „stehend“ bezieht sich nicht auf die Körperhaltung der Applaudierenden, sondern auf die Dauer des Beifalls. Stehende Ovationen sind die ersehnte Antwort des Publikums auf entsprechende Leistungen und oft auch auf eine Menge Schweiß im Vorfeld. All die Mühsal tritt nun in den Hintergrund. Der ganze Stress fällt ab und die Glückshormone fluten den Körper. Gänsehaut breitet sich aus, ein besonderer Moment, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Geschichte wird geschrieben. Rauschender Beifall. Mitunter wird dieser Moment des Beifalls medienwirksam ins Bild gerückt und für die Nachwelt gesichert. Es reißt das Publikum von den Stühlen. Das Publikum und vor allem der Applaus stehen. Die Kamera läuft. Dann erscheint das emotional und überhaupt bewegte Publikum in allerlei Einstellungen, wie es sich von seinen Plätzen erhebt, während sich der glückliche Redner gerührt die Tränen von der Wange wischt.

Interesse? Für das Thema dürfen Sie selbst sorgen, den Rest machen wir zusammen.

Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang. Christian Friedrich Hebbel

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