Vorbeugen ist besser als... Rhetorisches Karma?

Was Murphys Gesetze für Redner bedeuten und wie Sie gut vorbereitet sind
Rhetorisches Karma: Was Murphys Gesetze für Redner bedeuten

Vorbeugen ist besser als… Rhetorisches Karma?

 

Es gibt Menschen die dabei an kosmische Zusammenhänge denken: Manche Präsentationstechnik versagt stets nur im ungünstigsten Moment, die Präsentationssoftware vor Ort ist nicht kompatibel, das Mikrofon bockt,… Das ist aus Sicht mancher Menschen kein Zufall, sondern rhetorisches Karma oder Murphys Gesetz.

 

 

 

Was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen

 

Wer oft genug vor Publikum redet, der kennt Murphys Gesetz aus eigener Erfahrung. Sie können sich nicht auf alles vorbereiten, das schiefgehen kann. Doch für viele Eventualitäten lässt sich vorbeugen. Aber nicht jeder Redner nutzt die Gelegenheit, die wahrscheinlichsten Risiken im Vorfeld auszuschalten. Wieso nur?

 

 

 

Vorbeugen ist besser, als sich nach der Rede ärgern

 

Ein paar Dinge, auf die Sie ganz praktisch achten sollten, um Murphy ein Schnäppchen zu schlagen:

  • Wo genau findet Ihr Auftritt statt und wie kommen Sie pünktlich dorthin? Erstaunlich oft gelingt an manchen Tagen nicht, was sonst immer gelang. Schade, wenn die Veranstaltung ohne Sie stattfindet, weil Sie an einem andern Ort sind.
  • Welche technische Ausrüstung ist vor Ort einhundertzehnprozentig vorhanden und was nehmen Sie selbst dann nochmals mit dorthin? Besonders gerne scheitern Präsentationen an kleinen Adaptern für die Verbindung von Notebook und Beamer.
  • Ladegerät für das Notebook Versehentlich und klammheimlich entleert es sich, um im entscheidenden Moment eine Pause zu machen.
  • Ist die Vorstellung durch einen Moderator abgesprochen und ohne miese Vorlage geplant?
  • Welche allergischen Reaktionen des Publikums sind bekannt und sollten umschifft werden?
  • Ist die Präsentationssoftware vor Ort kompatibel und was tun Sie, wenn sie es doch nicht ist?
  • Steht das Getränk für den Redner an der Stelle, an der es maximalen Schaden anrichtet, wenn es umfällt?
  • Sie wissen wo die Bühnenkante oder der Orchestergraben beginnen?
  • Doppelte Stifte eingepackt, falls der vorhandene Moderatorkoffer schon geplündert wurde?
  • Ist die Beamerprojektion im hellbeleuchtetn Raum überhaupt sichtbar?
  • Sind es wirklich Whiteboardstifte, die Sie dort gerade benutzen oder sind es Permanentmarker uns Sie nun dauerhaft verewigt?

 

 

 

P.S.

 

Auf welche Risiken bereiten Sie sich noch vor?

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