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Lispeln

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Lispeln

Lispeln

 

Das Wort „lispeln“ stammt vom althochdeutschen Wort „lispen“ ab, das soviel bedeutete, wie mit der Zunge anstoßen. Lispeln beschreibt die unkonventionelle Bildung von S-Lauten in vielen unterschiedlichen Formen. Oft ist die falsche Aussprache auf eine abweichende Zahnstellung oder eine fehlerhafte Zungenlage zurückzuführen. Die Zunge ist wesentlich an der Bildung von S-Lauten beteiligt. Nahe den oberen oder unteren Schneidezähnen liegend, erzeugt sie beim Sprechen eine Verengung für den austretenden Luftstrom. Als Folge kommt es zu Luftverwirbelungen, die das typische Reibegeräusch des S-Lauts verursachen. Befindet sich die Zunge nicht in der hierfür erforderlichen Lage, entsteht ein unerwartetes Geräusch. Befindet sich die Zunge beispielsweise zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen, wird ein Laut gebildet, der an das „th“ der englischen Sprache erinnert. Stößt die Zunge gegen die Zähne, entsteht ein stumpfes Reibegeräusch.

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