Blog-Artikel Rhetorik, Präsentationen, Kommunikation
Artikel von Karsten Noack aus Berlin. Damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen, in Gesprächen und Präsentationen.Positionierung: Viel Feind, viel Ehr oder lieber Jedermanns Liebling?
Wer mit neuen Ideen antritt und nicht aufpasst, tritt dabei früher oder später jemandem auf die Füße. Das ist mitunter unangenehm. Doch es kann auch ein gutes Zeichen sein. Wer nicht auf ausgetretenen Pfade im Rückenwind anderer Menschen unterwegs ist, darf sich über Gegenwind nicht wundern. Aber ist ein Feindbild wirklich erforderlich für das Marketing?
Pointe als Stilmittel der Rhetorik
Als Pointe wird der geistreiche sowie unerwartete Sinn bezeichnet, in dem beispielsweise der Witz, die Anekdote, ein Epigramm oder ähnliche Textsorten gipfeln. Was ist zu beachten, wenn es um eine Pointe in einer Rede oder Präsentation geht?
Freie Rede: Die Königsdiziplin der Rhetorik … es lohnt sich!
Von Hans-Olaf Henkel soll der folgende Satz stammen: Der deutsche Redner trennt sich leichter von seiner Frau als von seinem Rede-Manuskript.
Und tatsächlich kleben viele Redner derartig an ihren Redetexten, dass eine Trennung kaum denkbar scheint. Oft sind es gestandene Persönlichkeiten, die ansonsten gezeigt haben, dass sie Haltung bewahren, sich artikulieren und durchsetzen können. Sonst wären sie ja auch nicht in ihren Positionen. Doch bei einer Rede scheint all das auf einmal nicht mehr zu gelten, da wird der vermeintlich sichere Hafen nicht verlassen. Lieber wird auf Wirkung verzichtet, als sich womöglich zu entblößen.
Zwillingsreim: Es ist die Leidenschaft, die Leiden schafft.
Was sind Zwillingsreime und wozu sind sie zu gebrauchen?
Donald Trumps erste Kongress-Rede
Am 28. Februar 2017 hielt US-Präsident Donald Trump seine erste Rede vor dem Kongress. Seitdem beschäftigen die Medien sich damit, weshalb es diesmal nicht zu unangemessenen Verhalten während des Auftritts kam. Nun ist zu lesen, dass die Rede vor den Abgeordneten viele verblüfft haben soll. Er sei so viel angemessener und ruhiger aufgetreten sein. Manche Journalisten beschrieben ihn anschließend gar als „sanft“, „mild“, „präsidial“ und als „plötzlich ganz Staatsmann“. Hat er sich wirklich geändert oder nur entschieden weniger anzuecken, um sich nicht zusätzliche eigene Probleme einzuhandeln? Was sagt seine Körpersprache?




