Wie bitte? Wann schadet Ihr Dialekt in Gesprächen und Präsentationen?

Damit Sie und Ihre Botschaft verstanden werden und willkommen sind

Dialekt kann stören

 

Ein Vorstand, den kaum jemand versteht, eine Expertin die selbst bei ernsten Themen zum Lächeln anregt, der Vorgesetzte, fachlich und menschlich hervorragend; wenn nur dieser Dialekt nicht wäre.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Eifferbibbsch!

 

Ein Vorstand, den kaum jemand versteht, eine Expertin die selbst bei ernsten Themen zum Lächeln anregt, der Vorgesetzte, fachlich und menschlich hervorragend; wenn nur dieser Dialekt nicht wäre.

Rein akademisch mag es interessant sein, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Praktisch zählt jedoch die Wirkung. Was auch immer die Gründe dafür sind, weshalb viele Menschen sich an bestimmten Dialekten so reiben; Dialekte schaden sehr häufig!

Der lockere Spruch „Alles außer Hochdeutsch!“ mag nach Charakter klingen, doch das Ansehen von Dialekten ist recht unterschiedlich. Besonders häufig wird eine Abneigung gegenüber dem sächsischen Dialekt genannt, Franken und Bayern mögen sich nicht immer, so wie Kölner und Frankfurter, radikaler Berliner Dialekt führt zur schlechten Beurteilung. Zumindest gilt das im Allgemeinen. Im Einzelnen mag jeder eine eigene Meinung haben, die allerdings nicht identisch mit der unbewussten Einschätzung sein braucht. Es machen sich bei der Beurteilung Vorurteil und persönliche Erfahrungen bemerkbar. Ich selbst höre gerne Dialekte, allerdings eher privat.

Einige Dialekte erzeugen Widerstand. Andere sorgen dafür, dass jemand nur noch bedingt ernst genommen wird, Gesprächspartner weniger kompetent wirken, Zuhörer abgelenkt werden oder sie werden einfach nicht verstanden. Menschen, insbesondere Experten und Führungskräfte mit Dialekt haben es schwerer. Selbst ein freundlich wirkender Dialekt kann beispielsweise die Aussichten auf eine Führungsposition oder einen Auftrag verringern.

Dialekte können einen Beitrag zur regionalen Identität liefern, ein Stück Kultur. Hochdeutsch reden zu können hat einige Vorteile, gerade wer überregional unterwegs ist. Doch dann geht der gegebenenfalls regionale Vorteil verloren.

Es geht nicht darum, die eigene Herkunft und Heimat zu verleugnen. Im professionellen Kontext allerdings ist es gerade bei überregional agierenden Unternehmen vorteilhaft, dialektfreies Hochdeutsch zu beherrschen. Akzentfrei zu sprechen ist deshalb eine Entscheidung, für die einiges spricht!

Wenn nur dieser Dialekt nicht wäre

Umfrageergebnisse

 

Dialekt …

%

... ist in Ordnung.

%

... ist nicht sehr gut.

%

... nur bei bestimmten Dialekten.

%

... passt nur in der entsprechenden Region.

Nicht repräsentative Umfrage (n=244)

Eine gute Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 111 wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich Redebeiträge. Nach bisher 14.375 ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir das Feedback geben, welches Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Dialekten?

4 Kommentare

  1. Kursteilnehmer Rhetorik & Präsentation nennen als wesentlichsten Grund für den Einsatz von Dialekt: Patriotismus beziehungsweise die Förderung von Rapport durch lokalen Bezug.

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  2. Was meinte Christian Morgenstern wohl mit dem folgenden Satz?

    Beim Dialekt fängt die gesprochene Sprache erst an.

    Antworten
  3. Es ist wirklich nicht ganz fair, doch die Art des Dialektes ist ausschlaggebend.

    Antworten
  4. Bayerisch empfinde ich beispielsweise als sehr angenehm bei Rednern.

    Antworten

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 21. Juli 2019
AN: #5435
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