Die rhetorische Neunte!

Präsentationstraining in Berlin und ...
Rhetorik- und Präsentationstraining mit Karsten Noack Training & Coaching Berlin

 

Überreden ist etwas anderes als Überzeugen.

Karsten Noack

 

 

Verehrtes Publikum,

dürfte ich kurz um Ihre Aufmerksamkeit bitten?

Sind Sie Führungskraft, selbstständiger Unternehmer oder eine Person der Öffentlichkeit und müssen häufig vor Menschen sprechen, in Reden, bei Vorträgen, vor der Kamera? Dann bitte ich Sie, sich einmal ehrlich selbst zu fragen, ob Sie Ihrer Meinung nach diese Aufgabe bereits souverän und überzeugend erfüllen, das heißt, ob Sie Ihrer Stimme auch genügend Ausdruck geben, Ihre Körpersprache bis in den kleinen Finger beherrschen, ob Sie Präsentationen immer nach den geeignetsten Strukturformeln aufbauen, Ihr Publikum auch ohne Zirkuseinlagen bei Laune halten können und mit kritischen Fragen oder unsachlichen Bemerkungen gekonnt umgehen.

Na, Sie wissen nicht so recht? Eigentlich sollte es viel häufiger Ihrem Publikum als Ihnen die Sprache verschlagen, eigentlich wollen Sie, dass es von einer Entzückung in die andere taumelt, eigentlich ist es Ihr Ziel, zu bewegen, zu begeistern, zu inspirieren anstatt verklemmt-pathetisch in hochtrabenden Worten wie ein Phrasomat erschreckend wenig zu sagen …

Dann sollten Sie ein Rhetorik-Training buchen – entweder als Teilnehmer eines Gruppenseminars oder in Form eines Einzeltrainings. … Ob am Ende ein lebensgroßes Ölgemälde von Ihnen in der Hall of Fame der Global Speakers Federation hängen wird, liegt dann aber doch bei Ihnen.

 

Und nur ganz nebenbei gesagt: Sie haben hier gerade schon eine der Möglichkeiten kennengelernt, eine Rede zu strukturieren: die AIDA-Redeformel: Aufmerksamkeit erwecken (Attention) – Aufmerksamkeit in Interesse umwandeln (Interest) – Wunsch erzeugen (Desire) – zum Handeln motivieren (Action).

 

 

Gruppen- oder Einzeltrainings

 

 

 

 

Offene Trainings und Auftragstrainings

 

Wie, wo, wann? Termine für offene Trainings finden Sie hier und hier Informationen zu Auftragstrainings.

Artikel zu Rhetorik, Präsentationen und Medienauftritten

16 Kommunikationstipps für Gruppengespräche

Damit Menschen mit unterschiedlichen Haltungen, Überzeugungen, Wertesystemen lösungsorientiert und effektiv zusammen arbeiten können sind bestimmte Spielregeln einzuhalten. Diese Grundregeln menschlichen Zusammenseins sind leider für viele Menschen nicht selbstverständlich. Sie sollten daher frühzeitig im Team besprochen und bestätigt werden.

Sommerinterview 2017 Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die Journalistin Tina Hassel und Thomas Baumann hatten am Sonntagabend, den 16. Juli 2017 ganze 19 Minuten Zeit für das Sommerinterview mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Es kam, wie es wohl kommen musste; die Antworten auf die 20 Fragen an die Bundeskanzlerin waren so unspektakulär wie konsequent. Falls die beiden Journalisten vorhatten, Merkel aus der Reserve zu locken, vielleicht sogar emotionale Reaktionen erwartet haben, dann sind sie kläglich gescheitert. Nichts, was das Zusammentreffen bemerkenswert macht, außer der Umstand, dass es das wieder mal war. Same procedure as last year? Same procedure as every year, James! Und sonst?

Donald Trump zeigt in Paris, wie Komplimente nicht gemacht werden

US-Präsident Donald Trump (71) war mit seiner Frau Melania (47) am 14. Juli 2017 zu Besuch bei seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron (39) und dessen Frau Brigitte (64). Dort sorgte Trump für eine erneute Peinlichkeit. Leider hat er die Empfehlungen für gelungene Komplimente wohl nicht früh genug gelesen.

Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu und woran erkennen Sie Narzissten?

Narzissten; Macht, Ruhm, und Anerkennung treibt sie an. Das ist doch nicht zwangsläufig schlecht, oder? Mit diesen Motiven sind schon einige Berge erstiegen worden, die sonst noch weiße Flecken auf der Karte wären. Hätte die Welt nicht so viele Menschen mit narzisstischen Tendenzen, dann gäbe es viele Errungenschaften und Rekorde nicht. Es gäbe allerdings auch die vielen Nachteile durch Sie nicht. Nach außen wirkt der Narzisst selbstbewusst. Doch so faszinierend Narzissten auf dem ersten Blick erscheinen, so egoistisch und gefühlskalt sind sie in Wirklichkeit. Wie es anderen geht zählt nicht, Rücksicht ist für Sie nur Mittel zum Zweck. Allein ihr Selbstmitleid ist grenzenlos. Fehler machen nur die anderen.

Wir sind hier, weil die Welt Helden braucht!

Während eines Workshops Rhetorik & Präsentation für Fortgeschrittene fragte ich die Runde, weshalb sie noch bessere Redner werden wollen. Eine Antwort erfreute mich besonders.

Systematisch Zweifel säen, statt gegen Wände zu rennen

Zum Thema Glaubwürdigkeit und speziell das nachteilige Säen von Zweifel, an Stellen an denen keine erforderlich sind finden Sie hier ja schon einige Artikel. In der Regel sind Zweifel ja eher nicht erwünscht. Es existieren allerdings auch Situationen, in denen es durchaus wünschenswert ist, Zweifel zu säen.

Diskussionskultur: Bitte mehr Debatten

Der Umfang an Informationen, denen wir ständig ausgeliefert sind, haben Folgen. Diese Fülle lässt sich nur noch bedingt verdauen. Wann auch, wenn es ohne Unterlass und Qualitätssicherung geschieht? Allzu oft werden dabei deshalb Informationen unreflektiert aufgenommen und weitergegeben. Masse statt Klasse, das Grundrauschen ist so derartig laut, das wesentliche Informationen kaum noch als solche erkannt werden.

David-Goliath-Effekt

Nicht nur Konsumenten entwickeln eine starke Abwehrreaktion, wenn sie den Eindruck haben ihre Wahlfreiheit wäre eingeschränkt. Das geschieht beispielsweise dann, wenn ein Anbieter dominiert oder mit allzu manipulativen Mitteln ans Werk geht. Die ansonsten begehrten Angebote des Goliaths verlieren dadurch an Attraktivität, während sie bei bisher weniger beachtete Alternativen steigt. Es handelt sich um menschliche Abwehrreaktionen, die ausgelöst werden.

Konsumenten entscheiden sich, da sie sich selbst als David empfinden, eher für Anbieter die gegen den Goliath antreten. Sie identifizieren sich gerne mit anderen Davids. Deswegen machen sich immer wieder anfangs kleinere Anbieter dieses Phänomen als Marketing-Strategie zunutze. Besonders häufig ist sie in Produkt-Marketing und Politik anzutreffen aber auch in anderen Bereichen ist sie zu beobachten. Besonders deutlich wird der David-Goliath-Effekt in der Öffentlichkeitsarbeit. Da entwickelt sich schnell eine Welle der Empörung, wenn ein Großer gegen einen Kleinen antritt.

Standing Ovations oder stehenden Applaus nach Ihrer Rede?

Es hat sich gelohnt. Stehender Applaus (ja liebe Deutschlehrer, Stehbeifall oder im Stehen applaudieren wären die richtigen grammatischen Ausdrucksweisen) und was für einer. Nicht die Sorte Beifallsbekundung, die bei einer Flugzeuglandung ein erleichtertes Klatschen hervorbringt, weil der Flug und der miese Service überlebt wurden. Nein, es geht um bahnbrechende mitunter sogar ekstatische Begeisterung des Publikums oder wozu hanseatisch-zurückhaltende Teilnehmer sich auch immer hinreißen lassen. Hurra! Der Erfolg wird sicht- und hörbar. Das Adjektiv „stehend“ bezieht sich nicht auf die Körperhaltung der Applaudierenden, sondern auf die Dauer des Beifalls. Stehende Ovationen sind die ersehnte Antwort des Publikums auf entsprechende Leistungen und oft auch auf eine Menge Schweiß im Vorfeld. All die Mühsal tritt nun in den Hintergrund. Der ganze Stress fällt ab und die Glückshormone fluten den Körper. Gänsehaut breitet sich aus, ein besonderer Moment, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Wort halten oder ist Zuverlässigkeit nicht mehr zeitgemäß?

DIe trockene Definition: Zuverlässigkeit ist die Verlässlichkeit von vertrauenswürdigen Personen, Gegenständen oder Materialien, weil sie sich als sicher erwiesen haben und Versprechungen erfüllen.

Wie wäre es mit ein paar weiteren Gedanken zur Zuverlässigkeit und ihrem Beitrag?

Zuverlässigkeit macht unser Leben leichter. Braucht es mehr Begründung? Anscheinend schon, denn dieses Argument hat offensichtlich nicht genug Zugkraft. Die Unzuverlässigkeit grassiert in vielen Bereichen. In der Arbeitswelt und auch im Privaten.

Es zeigt sich leider zu oft; zum Spaß treffen sich viele – wenn es ernst wird, ist man allein. Zuverlässige Menschen genießen deshalb große Wertschätzung, ihnen wird vertraut, weil sich gezeigt hat, dass solches Vertrauen gerechtfertigt ist. Und es lohnt sich für alle Beteiligten auf vielerlei Weise. Die wichtigsten Aufgaben werden nun mal den zuverlässigsten Menschen anvertraut. Jenen die ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl besitzen und die nötigen Herausforderungen angehen.

Handout oder nicht Handout bei Präsentationen?

Von den Teilnehmern an Präsentationen werden oft Kopien der Präsentationsfolien gewünscht. Technisch ist es ganz einfach erledigt, beispielsweise indem Sie diese im Nachgang elektronisch versenden. Dazu bietet sich das PDF-Format an. Die Konvertierung in das PDF-Format können Sie beim Ausdruck aus Powerpoint™, Keynote™ und Co. wählen. Sie könnten auch an der Vernichtung des Waldes teilhaben, indem Sie Ausdrucke mit zur Veranstaltung bringen.

12 Tipps für die Vorbereitung von Investorenpräsentationen

Mit einer Investorenpräsentation sollen Investoren für eine Beteiligung gewonnen werden. Dazu wird die Lage und Aussicht des Unternehmens ergänzend zu den schriftlichen Geschäftsplänen präsentiert. So sollen potentielle Kapitalgeber davon überzeugt werden, dass sich eine Beteiligung lohnt. Vorbereitung lohnt sich, weil guter Inhalt eine gute Verpackung verdient

Weshalb Mitarbeiter sich von ihren Chefs demotiviert fühlen

Viele Arbeitnehmer haben innerlich gekündigt, das nagt an Nerven und Gesundheit der Betroffenen, deren Umfeld. Die Unternehmen kostet das Geld und es vergeudet Chancen. Mitarbeiter kritisieren vor allem zu wenig hilfreiches Feedback und Anerkennung für Leistungen.

Apple Worldwide Developers Conference WWDC 2017, na und?

Am 5. Juni stellt Apple im Rahmen der Worldwide Developers Conference kurz WWDC 2017 die neue iOS 11-Version und deren Features vor. Weitere Neuigkeiten zu macOS, tvOS und watchOS werden erwartet, vielleicht auch der sagenumwobene Siri-Lautsprecher. Aber das hier ist ja kein Technik-Blog. Hier geht es darum, sich und das eigene Angebot überzeugend zu präsentieren. Also schauen wir erneut zur Keynote nach San José in Kalifornien, um uns Anregungen zu holen.

Körpersprache: Treffen Emmanuel Macron und Wladimir Putin in Versailles

Ein erstes Zusammentreffen zwischen Emmanuel Macron und Wladimir Putin gab es am 29. Mai 2017 in Versailles. Anlass des Besuchs aus Moskau war eine Ausstellung über die erste Frankreich-Reise von Peter dem Großen vor genau 300 Jahren.

Die Limousine des russischen Staatschefs kam über eine halbe Stunde später als geplant das goldene Eingangstor an. Mit Absicht, oder nicht?

Der Begrüßung folgte ein langes Gespräch zwischen Emmanuel Macron und Wladimir Putin. Rund eine Stunde später als geplant folgte dann eine Pressekonferenz. Zuerst sprach Macron. An vielen Stellen wirkte dann Putin, als wenn in die Äußerungen von Macron nicht betreffen würden. Als es beispielsweise um die Rechte von Homosexuellen ging und um Peter den Großen schaltete Putin ab. Er zeigt weder Zustimmung noch Ablehnung. Und auch sonst wirkte er weitgehend abwesend. Seine gesamte Körpersprache signalisierte Langeweile.

Ob hinter diesem Verhalten die Absicht steckt zu zeigen, dass er von Macron nicht beeindruckt ist oder er andere Gründe dafür hat, kann nur er beantworten.

Das Feindbild für das Marketing – David gegen Goliath

Was wäre James Bond ohne Dr. No, Goldfinger, Mr. Big Kananga oder einen der anderen Superschurken? Helden benötigen einen entsprechenden Bösewicht, um über sich hinauszuwachsen. Und auch jenseits des Kinos ist der Kampf David gegen Goliath etwas, dass sich gut instrumentalisieren lässt. Das hat Hollywood mit Religionen und großen Marken gemeinsam. Und Feindbilder sind nicht ohne Grund auch im Marketing sehr beliebt.

Viel Feind, viel Ehr oder lieber Jedermanns Liebling?

Wer mit grundlegend neuen Ideen antritt und nicht aufpasst, tritt dabei schon mal jemandem auf die Füße. Das ist mitunter unangenehm. Doch es kann auch ein gutes Zeichen sein. Wer nicht auf ausgetretenen Pfade im Rückenwind anderer Menschen unterwegs ist, darf sich über Gegenwind nicht wundern. Auch ohne Zigarre lässt sich auf den Spuren von Winston Churchill wandeln; „Wer die bessere Einsicht hat, darf sich nicht scheuen, Unpopularität in Kauf zu nehmen.“

Wenn der Vorredner eine fiese Vorlage hinlegt

Sie haben in langen Nächten einen cleveren Einstieg hinein in Ihre Rede entwickelt. Der soll den Weg bereiten, provoziert Neugier, verbindet, baut mögliche Vorbehalte ab. Es wird an Ihren Lippen kleben. Herrlich! Anfang gut, alles gut. Das hat auch der Redecoach immer wieder betont, dann wird es wohl stimmen. Es kann nichts mehr schiefgehen. So war zumindest der durchdachte Plan. Wie das mit Plänen außerhalb des luftleeren Raums allerdings so ist; die Dinge nehmen gerne einen anderen Verlauf es geplant.

6 Tipps, zum Umgang mit Polemikern

Die Teilnehmer in meinen Workshops fragen im Zusammenhang mit Polemik immer wieder, wie sie damit umgehen sollen. Deswegen habe ich hier ein paar grundsätzliche Empfehlungen für den Fall der Fälle.

Weshalb funktioniert Polemik so oft?

Sie waren nicht gerade die umgänglichsten Zeitgenossen; Franz Joseph Strauß und Herbert Wehner. Doch langweilig war den Zuschauern in der Regel nicht, wenn sie loslegten. So ist der Polemiker; er sucht nicht den Konsens, sondern will im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch verhelfen. Und das koste, was wolle!

Ist Ironie Bereicherung oder Teufelswerk?

Kommen Sie mit Ironie klar? Als Ironie wird ein rhetorisches Stilmittel bezeichnet, das in sämtlichen literarischen Gattungen, in Reden sowie in der Umgangssprache verwendet wird. Die Ironie deutet an, dass der Sprechende etwas ausdrückt, von dem er genau das Gegenteil des Ausgedrückten meint. Wesentlich ist dabei, dass die Empfänger erkennen, dass die Äußerung ironisch war und das Gegenteil meint. Die Figur der Ironie ähnelt Sarkasmus, Spott und Zynismus.

Politische Rede: Politik, Entscheidungen und Sprache

Öffentliche und politische Reden können viel erreichen. Im Idealfall bewirken sie einen Wende- oder Höhepunkt im Denken und Handeln der Adressaten. Wobei Rhetorik als mächtiges Werkzeug ein zweischneidiges Schwert ist; es kann Gutes und Schreckliches bewirken.

Hat Trump Merkel im Weißen Haus vorgeführt?

Im Artikel Angela Merkel besucht Donald Trump im Weißen Haus hatte ich einige Anmerkungen zum Zusammentreffen von US-Präsident und Bundeskanzlerin am 17. März 2017 veröffentlicht. Wie zu erwarten sah ich keine körperspachlichen Hinweise für überschwängliche Sympathien. Auch erwähnte ich die Situation, bei der Donald Trump im Oval Office die Bitte ignorierte, Angela Merkel für die Fotografen nochmals die Hand zu reichen. Bei der Ankunft schüttelte er ihr noch – für seine Verhältnisse unerwartet normal – zur Begrüßung ihre Hand und dann das. Und schon hat die Welt einen weiteren Handschlagskandal!

Angela Merkel besucht Donald Trump im Weißen Haus

Es braucht zwei Tänzer für einen gelungenen Tango. So war es schon ein eigenartiges erstes Zusammentreffen von Angela Merkel und Donald Trump am 17. März 2017 im Weißen Haus. Skurril, verkrampft oder zumindest ungeschickt sind passende Adjektive. Zeitweise scheinen beide nicht zu wissen was sie miteinander anfangen sollen. Merkel betonte im Vorfeld zwar, sie wolle nach vorne schauen, doch während sie sich ihm häufig zuwendet, wendet er sich ebenso oft von ihr ab, so als wolle er eigentlich woanders sein. Überhaupt wirkt er in vielen Momenten angestrengt. Dabei verstecken beide recht wenig und verzichten auch auf die bei solchen Gelegenheiten oft demonstrativ zur Schau gestellter Nähe, so dass es bei beiden kaum eine körpersprachliche Maskerade aufzudecken gibt.

Schlagfertigkeitstechnik Spielverderber

Wenn Angreifer mehr oder weniger gut vorbereitet auf eine Strategie setzen, ist es von Vorteil die beabsichtigten Spielzüge zu vereiteln. Verderben Sie Ihren Widersachern das unfaire Spiel. Reagieren Sie anders als Ihr Angreifer es von Ihnen erwartet, entziehen Sie ihm die Kontrolle. Der einzige Spielmacher, der zählt, sind Sie.

Donald Trumps erste Kongress-Rede

Dienstagabend, 28. Februar 2017 hielt US-Präsident Donald Trump vor beiden Kammern des amerikanischen Kongresses seine erste Rede. Um sich nicht erneut blaue Flecken zu holen, las Trump seine Kongress-Rede diszipliniert vom Teleprompter ab. So leistete er sich diesmal keine Ausrutscher. Im Unterschied zu seinen üblichen Auftritten, bei denen er häufig frei flottierend von Thema zu Thema mäanderte, dabei Sätze unvollständig blieben und er ausgewählte Worte und Wendungen gebetsmühlenartig wiederholt, war dies eine stringent geschriebene und ohne spontane Eingebung vorgelesene Rede. Das Internet verrät, wer sie geschrieben hat; Stephen Miller.

Ein Tweet behauptet kurz darauf „51 Lügen in 61 Minuten“ und liefert dazu auch gleich einen ausführlichen Faktencheck (externer Link). Die Tagesschau fragt ebenfalls; „Wie viel Wahrheit steckt in der Trump-Rede?“ (externer Link). Und sie sind nicht die ersten nachzählenden Kritiker. Mancher Vorwurf in seine Richtung ist offensichtlich richtig, viele davon abhängig, wie sie ausgelegt werden. Er geht jedenfalls recht unbelastet mit Zahlen, Daten und vermeintlichen Fakten um. Und das, obwohl er damit rechnen muss, dass jedes Wort überprüft wird. Ist es ihm egal oder steckt dahinter eine Absicht? Bei den vielen Beratern ist Letzteres zu vermuten.

Perfektionismus: Und womit setzen Sie sich unter Druck?

Wichtige Gespräche, Präsentationen oder andere herausfordernde Situationen können einem zu schaffen machen. Selbst, wenn Sie sich gut vorbereitet haben und wissen, was zu tun ist. Verhalten Sie sich dann trotzdem manchmal anders als Sie es sich vorgenommen haben? Löst sich so mancher Vorsatz, das nächste Mal konsequent Ihren getroffenen Entscheidungen zu folgen, immer wieder in Luft auf? Ist der Druck mitunter einfach zu hoch, um die entsprechende Portion Vertrauen und Gelassenheit an den Tag zu legen?

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

Amtseinführungsrede US-Präsident Donald Trump

20. Januar 2017 in Washington. Donald Trump ist nun der 45. Präsident der USA. Überall in der Welt dürften nicht nur Experten die Rede im Zusammenhang mit anderen Aussagen analysieren. Vor allem Regierungen und internationale Unternehmen rätseln nun sicher, was das für sie bedeutet. Den Bau mindestens einer Mauer hat er ja offen angekündigt. Letztlich wird all das für jeden von uns irgendwie Folgen haben. Nicht nur Weltuntergangpropheten machen sich Sorgen, aber darum geht es in diesem Blog zur strategischen Rhetorik ja nicht.

Jahresdemotivationsreden

Sie sind an vielen Orten zu hören: Jahresauftaktveranstaltungs- und Neujahrsreden,… Nicht nur die Politiker holen ihre Lesebrillen heraus. Auch in Unternehmen gehört das dazu, wie Dinner vor One zum Silvesterfernsehprogramm.

Realpolitik: Genügt es das kleinste Übel zu wählen?

Das kleinere Übel zu wählen ist allemal besser, als gar nicht wählen zu gehen. Doch genügt das auf Dauer?

In der Wahrnehmung vieler Menschen vertritt der überwiegende Anteil der Politiker eher eigene Interessen, als die der Wähler, verdrängen Themen, scheuen große Lösungen. Linguist Noam Chomsky beschreibt die Regeln möglichst harmloser politischer Debatten: „Die intelligente Art und Weise die Menschen passiv und gehorsam zu halten, ist es, das Spektrum der akzeptablen Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums eine sehr lebendige Debatte zu erlauben.“ Das Ergebnis wirkt dann wie viel Rauch um nichts. Eine breitere bewegende Debattenkultur könnte hier einiges verbessern. Den meisten Menschen ist nicht das Land wurscht, sondern das alltägliche Politikgeschehen.

Zwölfjährige als Faltencreme-Modells und Apple-Keynotes

Auf dem Weg zum heutigen Firmentraining bemerke ich auf einem Plakat eine der Werbebotschaften. Es lächelt mich ein faltenloses Gesicht an das irgendwie zu perfekt wirkt. Bei genauerem Hinsehen ist erkennbar, es handelt sich um ein frischpubertäres Mädchen, geschminkt auf junggebliebene Dame. Etwas Photoshop war wohl auch am Werk beteiligt. Werbung für eine Faltencreme, die hält, was sie verspricht und alles ganz einfach.

Donald Trumps erste Pressekonferenz seit der Wahl

Die erste offizielle Pressekonferenz von Donald Trump nach der Wahl. Blick auf verbale Sprache, Körpersprache und Impulskontrolle. Was verrät der Auftritt?

In wenigen Tagen ist Donald Trump der mächtigste Mann der Welt. Da haben die Medien viele Fragen. Schlag auf Schlag folgte ein Thema dem anderen. Dramatisch wurde es, als Trump mehrere der anwesenden Journalisten angriff, die aus seiner Sicht mit Nachrichten in Verbindung stehen, die er als „Fake News“ bezeichnete. Er erklärte, das er aus diesem Grund auch deren Fragen weder hören noch beantworten würde. Über die Berichte, Russland hätte belastendes Material über ihn gesammelt war er nicht sehr erfreut. Die Frage, ob er als Präsident von Seiten Russlands erpressbar sei, empörte ihn heftig. Seine Reaktion dürfte all jene irritieren, die dachten er würde sich nach der Wahl staatsmännischer verhalten.

10 Jahre iPhone, ja und?

Vor zehn Jahren, am 9. Januar 2007 präsentierte Steve Jobs im Moscone Center von San Francisco für Apple das erste iPhone. Ein Gerät mit dem telefoniert und Musik gehört, fotografiert und im Internet gesurft wird. Für mache war das revolutionär und für andere schon damals kalter Kaffee. So richtig neu war das nicht wirklich. Was viele jedoch unterschätzt haben war das Marketing von Apple. Das machte den wesentlichsten Unterschied.

Michelle Obama: Ich hoffe, ich habe euch stolz gemacht

Michelle Obama gab am Freitag, den 6. Januar 2017 ihre letzte offizielle Rede im Weißen Haus. Es war eine emotionale Rede, in der sie ihren Unterstützern dankte und sagte, sie werde ihr Engagement für die Bildung fortsetzen. Es lohnt sich ein längerer Blick auf die Auftritte von Michelle Obama. Sie hat einen begeisternden emotionalen Redestil, der beim Publikum ankommt. Auch während des Wahlkampfs für Hillary Clinton erhielt sie dafür mehr positive Aufmerksamkeit als andere Redner.

Was ändert sich mit Donald Trump?

Auch jenseits der US-Politik hat der Siegeszug von Donald Trump Konsequenzen. Schon der Umstand das er zum ernsthaften Kandidaten für die Präsidentschaft in den USA wurde irritiert hierzulande viele. Das kann einerseits an der Berichterstattung liegen, andererseits allerdings auch am Zeitgeist. Vor wenigen Jahren wäre eine solche Karriere noch undenkbar. Die Schamlosigkeit, mit der er Bevölkerungsgruppen wie Frauen, Latinos und Andersdenkende in übelster Weise verunglimpfte, gab es selbst in der schillernden amerikanischen Politik meines Wissens bisher nicht. Seine Befürworter sagen, er rede Tacheles.

Filterblase und Echokammereffekt

Wir bekommen im Internet (und auch außerhalb durch unsere Kontakte) eine spezielle Auswahl der Welt um uns herum präsentiert. Die Grundlage der Auswahl im Web liefern die mittlerweile umfangreichen Daten. Standort oder sogar Bewegungsmuster, soziale Daten und Vernetzungen, Likes, vergangene Suchen des Nutzers. Durch Cookies lassen sich die Auswertungsmöglichkeiten noch weiter vergrößern. Das Marketing hat dadurch heute ganz andere Spielräume der gezielten Ansprache. Personifizierung hat Vor- und Nachteile. Hinsichtlich des Datenschutzes können einem schon mal die Haare zu Berge stehen. Doch verzichten mag auch kaum jemand auf die Teilnahme. Das hat einen Preis!

Die Grenzen der Sprache … 15 Tipps zur Pflege Ihres Wortschatzes

Für den Philosophen Ludwig Wittgenstein und viele seiner Kollegen war das Denken nicht nur untrennbar mit der Sprache verbunden, sondern das Denken ohne die entsprechende Sprache nicht vorstellbar. Im Alltag erleben wir es allerdings auch anders. Da können wir durchaus einige Lösungen ohne sprachliches Denken finden. Doch das hat seine Grenzen.

Um über komplexe Sachverhalte nachzudenken benötigen wir ein Wissen, das wir ohne die entsprechenden Worte nicht erlangen können. Wir brauchen eine geeignete Sprache, um unsere Gedanken zu ordnen. Die Grenzen der Sprache sind deshalb sowohl Grenzen der Ausdrucksfähigkeit und auch des Denkens. Fehlen uns die Worte, fehlt das Konzept. Können wir dann trotzdem über den Tellerrand schauen? Bemerken wir etwas für das wir keine Bezeichnung haben, das in unserer Vorstellung nicht vorgesehen ist, in gleichem Maße? Wie sollen wir etwas in Betracht ziehen, dass wir uns nicht vorstellen können? Wie sollen wir etwas vermitteln, dass wir nicht beschreiben können?

Politische Rhetorik: Teilnehmen statt den Kopf in den Sand zu stecken

Nicht nur Demokratien, auch erfolgreiche Unternehmen leben von Menschen, die sich einbringen und gestalten, statt den Kopf in den Sand zu stecken. Letzteres Phänomen nimmt leider zu, und diejenigen, die sich äußern sind oft frustriert darüber, dass sie nicht gehört werden. Die Konsequenzen schaden nicht nur den Betroffenen, sondern uns allen. Wer meint nicht gehört zu werden, zieht sich entweder zurück oder wirft irgendwann Steine. Das zerstört, statt beizutragen und die Botschaft tritt in den Hintergrund. Wer sich für freie Meinungsäußerungen einsetzt, macht die Welt ein Stück besser, auch dann, wenn die Botschaften einem selbst nicht gefallen. Der Rahmen ist vorgegeben; Grundgesetz und andere anerkannte Grundlagen liefern Orientierung. Solange diese gemeinsame Basis respektiert wird, kann bei aller Bandbreite der Auslegung in Reden und Debatten darüber diskutiert werden. Außerhalb wird es etwas schwerer bis weitgehend unmöglich. Wer schon mit Fundamentalisten diskutieren wollte, kennt die Grenzen.

Schützen Sie sich vor gefährlichem Publikum

So gerne ich die Löwen im Zoo beobachte, so dankbar bin ich demjenigen, der an den Graben zwischen mir und den gefräßigen Raubtieren gedacht hat. Ähnliches scheinen manche Redner zu denken, wenn sie sich hinter ihrem Rednerpult in Sicherheit bringen. Allerdings gibt es zwischen beiden Situationen gewisse Unterschiede.

Prost! Alkohol hilft ganz gut bei Lampenfieber

„Alkohol hilft ganz gut bei Lampenfieber, da wird man lockerer! Es muss ja nicht zu viel sein. Dann zittern auch die Hände nicht so.“ behauptet ein Teilnehmer im Forum und ich hoffe, es ist seine Form von Humor. Den teile ich dann zwar ebenso wenig wie den Inhalt der Behauptung; Wein auf Bier, das rat‘ ich dir. Bier auf Wein, dass lass‘ sein. Nicht jede Empfehlung ist so gut, wie sie klingt!

Besser: 12 Tipps die bei Lampenfieber helfen, ohne einen Kater zu verursachen.

Hoch lebe das Flipchart: 46 Tipps zur erfolgreichen Nutzung

Das Bombardement mit elektronischen Präsentationsfolien hinterlässt Spuren beim Publikum. Nach ausgiebigen PowerPoint-Präsentationen ist es dankbar für etwas Abwechslung. Mein favorisiertes Medium ist dann das Flipchart. Es wird als Balsam für die Augen und die Seele erlebt. Ob als Alternative oder Ergänzung zu Powerpoint & Co.; Flipcharts machen die Aufnahme von Informationen leichter, besonders dann, wenn sie schrittweise entwickelt werden und das Publikum so daran teilnimmt. Das steht im Kontrast zu vorgefertigten und starren Bildschirmfolien, selbst wenn sie als XXL-Beamerpräsentation daherkommen. Gerade das verlockt dann manchen Redner ja auch dazu, sie mit noch mehr Informationen zu überfrachten.

Zugegeben; jedes Medium hat seine Eigenarten, die je nach Situation Stärken oder auch Schwächen sind. Doch der Einsatzbereich, in denen Flipcharts sehr wirksam sein können, ist groß. Es lohnt sich mit diesem Werkzeug vertraut zu sein. Nix oldschool, da staubt nichts!

Keynotes sind mächtige Marketingwerkzeuge

Apple Keynotes werden mittlerweile von vielen Interessierten (sollte ich lieber Anhänger schreiben?) wie Blockbuster gefeiert. Die heutige Keynote von Adobe™ in San Diego zeigt, dass auch einige andere Unternehmen gelernt haben, das Keynotes sich lohnen.

Fanatismus; der Zweck heiligt nicht die Mittel

Ein Fanatiker ist jemand, der oft mit hohen Werten startet, dann, im Eifer, die Bedeutung dieser Werte vergisst und dafür umso rücksichtsloser weiterkämpft. Umso vehementer wird mit Scheuklappen der eingeschlagene Weg beschritten mit der Überzeugung, der Zweck heilige jegliche Mittel. Dabei wird dann nicht nur respektlos immenser Schaden angerichtet, sondern werden auch oft noch die ursprünglich zu schützenden Werte in den Dreck gezogen.

Gorillas und Gesichter die Geschichten erzählen

Heute ging es nach der Arbeit noch nach Kreuzberg ins Ratibor zu den Gorillas. Dieses Ensemble gehört für mich schon lange zu den besten Improschauspielern – und ich habe viele gesehen. Ich habe Glück mit der Besetzung; auf der Bühne Billa Christe und Barbara Klehr. Das sind Persönlichkeiten, denen nicht nur ihre Bühnenerfahrung anzusehen ist. Der dritte in der Runde ist Michael Wolf. Eine lebhafte Mimik haben alle drei, doch bei ihm spricht schon die Mimik, lange bevor er den Mund aufmacht. Ein Gesicht, das voller Geschichten steckt. Die Vorstellung ihn gegen einen aalglatten Seifenopernswchauspieler zu wechseln, würde das Erlebnis ruinieren. Würden die Schauspieler hier eine Botox-Flatrate bekommen, wäre das Program wohl bald uninteressant. Die Mimik würde einfach fehlen. Diese drei Improschauspieler können selbst Unfug so spielen, dass deren Persönlichkeit noch für Tiefgang sorgt. Viele starke Menschen hatten keine einfache Vergangenheit. Aalglatt ist möglicherweise niedlich, nur halt auch schnell langweilig.

Lernen findet auf vielen Wegen statt

Das Zitat von Konfuzius beschreibt eine der grundlegenden Voraussetzungen für die persönliche Entwicklung und das Lernen. Damit sich bei Coaching und Training das Potenzial entfaltet, findet es auf mehreren Ebenen statt.

Asche zu Asche, Staub zu Staub vs. Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Wer etwas anbietet, braucht auch die Möglichkeit andere Menschen davon zu überzeugen, dass dieses Angebot überhaupt eine Chance verdient hat beachtet zu werden. Bei aller persönlichen Begeisterung; viele gute Ideen bleiben im Schubfach und geraten dort in Vergessenheit, weil niemand von ihnen erfährt. Irgendwann ist die Staubschicht so dick, dass sie selbst beim Aufräumen nicht mehr zu finden ist. Andere wagen den Schritt und stellen ihr Angebot vor, manchen gelingt es und anderen nicht. Oft braucht es Durchhaltevermögen, bis der Funke überspringt. Nicht jeder wird mit Rückenwind gesegnet, gerade neuen Ideen bläst oft heftiger Gegenwind ins Gesicht.

Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Auch bei Präsentationen! Bereiten Sie Ihre Präsentation vor und sorgen Sie für Gelegenheiten.

Tipps, wie Sie mutig für Ihre Überzeugung einstehen

So manch einer hat eine Meinung, die Beachtung verdient. Ist diese Meinung jedoch nicht laut genug zu hören, dann ist es an der Zeit sich zu entscheiden, ob das so bleiben oder die Sicht mit anderen geteilt werden soll. Nicht jeder wagt diesen Schritt. Oft werden die möglichen Folgen gescheut, manchmal mit Recht. Dabei ist es allerdings meist ja nicht tatsächlich erforderlich, sich als Märtyrer den Hyänen zum Fraß zu opfern.

Hypnotische Rhetorik

Weit jenseits von Pendel, Dr. Calligari und Mummenschanz: Hypnotische Rhetorik wird in vielen Bereichen eingesetzt, nicht nur in der Werbung und Politik. Zumindest Elemente davon gehören zum sprachlichen Alltag. Allerdings sind sich nicht alle Redner und Zuhörer darüber im Klaren, was sie tun. Profis setzen die Techniken bewusst ein und steigern dadurch immens die Wirkung. Viele Menschen denken dabei sofort an manipulative Techniken wie bei Dr. Mabuse. Mit Recht?

7 Tipps zum Umgang mit Kritik – Faire Kritik nennt sich Feedback

Die meisten Menschen empfinden Kritik automatisch als Angriff auf ihre Person und reagieren entsprechend abweisend bis aggressiv. Bei unsachlichen und destruktiven Äußerungen ist das nachvollziehbar, und in diesen Fällen ist es gut sich gegebenenfalls mittels kommunikativer Fähigkeiten zur Wehr zu setzen.

Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.

Apple-Keynote am 7. September 2016 in San Franciso. Nichts gegen das iPhone 7, aber wie steht es mit den Präsentationstechniken von Tim Cook, Craig Federighi, Jonathan Ive und Co.?

Während viele Zuschauer sich in erster Linie darauf freuen das iPhone 7 und andere Produktneuerungen präsentiert zu bekommen, achten Leute wie ich darauf, wie das geschieht. Bisher war das Vorgehen hier seit Steve Jobs sehr kontinuierlich. Es hat sich ja auch bewährt. Doch braucht es nicht irgendwann auch neue Impulse? Also ich werde sie mir ansehen, zuhören und auswerten. Und Sie?

Präsentationen als unterschätztes Mittel des Marketings

Am 23. Oktober 2001 startete Apple mit einem Produkt, das einige Bereiche ins Rollen brachte. Es veränderte erst die Musikbranche, dann die gesamte Unterhaltungsindustrie und schließlich sogar Apple selbst. Zu dieser Zeit nannten sie sich noch Apple Computer.

Als Chief Executive Officer stellte Steve Jobs für Apple das neue Produkt vor, den iPod. Ein vergleichsweise kleines Gerät, das wie viele vergleichbare MP3-Player ebenfalls Musik abspielen konnte. Auf den ersten Blick im Grunde nichts Neues, oder doch?

6 Techniken, damit gute Argumente keine Frage des Zufalls sind

Weshalb überlassen so viele Menschen die Qualität ihrer Argumente weitgehend dem Zufall? Sehr oft wird erst in der Hitze einer Diskussion erkannt, welche Lücken übersehen wurden. Schade! Keine Patronen im Magazin oder Ladehemmung? Dann wurde am falschen Ende gespart. Einmal gespart, zweimal bezahlt.

Rhetorik-Check und Körpersprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel

Als Barack Obama „Yes we can!“ rief, lockte das zumindest für eine ganze Weile erstaunlich viele Menschen, auch außerhalb der USA, hinter dem Ofen hervor und verbreitete Aufbruchstimmung. Das merkelsche „Wir-schaffen-das!“ verursacht hingegen zurückhaltendere Reaktionen. Wie steht es um die rhetorischen Qualitäten der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel?

Rhetorik-Check: Nur wer verstanden wird, kann auch überzeugen

Für mich gehört es zum Alltag Reden zu analysieren und bei entsprechendem Auftrag zu optimieren. Dabei geht es um inhaltliche und formale Aspekte, sowie die Wirkung der Persönlichkeit einschließlich der Körpersprache.
Die Universität Hohenheim analysiert ebenfalls Reden der Spitzenmanager deutscher DAX-Unternehmen und bewertet sie anhand formaler Kriterien. Professor Dr. Frank Brettschneider und sein Team untersuchen mittels EDV, wie verständlich die Vorstandsvorsitzenden der DAX-30-Unternehmen auf den Hauptversammlungen ihrer Unternehmen reden. In einer Pressemitteilung vom 11. Juli 2016 sieht er insgesamt die Verständlichkeit der ausgewerteten Reden als deutlich verbessert. Aus seiner Sicht sind die Reden deutscher Vorstände stetig besser zu verstehen. So steht es jedenfalls im Fazit einer Studie der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt.

Lampenfieber und fehlende Selbsteinschätzung der Redefähigkeiten

Auf die eine oder andere Weise hat wohl jeder schon Erfahrung mit Lampenfieber gemacht. So richtig tröstlich ist diese Erkenntnis demjenigen, der vor und während eines Auftritts intensive Ängste durchsteht, erst einmal nicht.

Wer wiederholt unter Lampenfieber zu leiden hat, glaubt oft, dass alle anderen Redner sicher und souverän ihre Auftritte bestreiten und nur sie selbst vom Lampenfieber heimgesucht werden. Doch das ist ein höchst subjektiver Eindruck, ein Trugschluss. Auch die Selbstwahrnehmung und somit die Selbsteinschätzung sind oft weit von der Fremdwahrnehmung entfernt.
Wie wirken Sie wirklich? Das lässt sich durch eine realistische Selbsteinschätzung mit Unterstützung herausfinden.

Wie Sie durch lebendige Rhetorik Ihren Angeboten Leben einhauchen

George Lucas ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, vielleicht der beste in Hollywood. Seine Star-Wars-Episoden behandeln den uralten Kampf zwischen Gut und Böse. Inspiriert von grundlegenden Mustern in der Mythologien vieler Kulturen weitet er diesen Kampf auf das ganze Universum aus. Das grundlegende Muster hat Joseph Cambell (Externer Link zu Wikipedia) ergründet und beschrieben in Büchern wie Der Heros in tausend Gestalten. Er betrachtete Mythen, Sagen, Märchen und Religionen rund um den Erdball. Dann destillierte er die Grundstruktur der Geschichten die weitererzählt werden. Was macht Geschichten interessant? Er hat darauf Antworten gefunden. Geschichten, die den von ihm beschriebenen Mustern folgen haben eine hohe Chance das Publikum in den Bann zu ziehen. Ein genauer Blick auf die Mechanismen liefert Ideen, wie wir unseren Botschaften zu mehr Beachtung verhelfen. Und das auch, wenn es nicht um Weltraumabenteuer, sondern beispielsweise die Selbstvorstellung geht.

Setzen Sie lieber auf eindeutige Aussagen statt Wischiwaschi

Manche Staatsbesuche sind spannender als andere. Beispielsweise, wenn Bundespräsident Joachim Gauck China besucht. Als Gast in einem Land, das nicht gerade bekannt ist für die Pflege der demokratischen Kultur. Das erfreut nicht unbedingt so, wie mögliche Geschäfte mit diesem riesigen Land. Entsprechend zwiespältig sind die Zusammentreffen. Oft ähneln sie einem Eiertanz.

Gauck ist bei solchen Gelegenheiten weniger zurückhaltend als viele andere. Er hat sich den Ruf erworben im Umgang mit autoritären Herrschern klare Worte zu finden, angemessen und ohne Wischiwaschi. So etwas ist nicht immer leicht und voller Risiken. Deshalb ziehen es wohl auch viele Menschen vor sich zurückzuhalten, oft weit mehr, als es angebracht ist. Und das nicht nur in der Politik, sondern auch im privaten und beruflichen Alltag.

In diesem Artikel geht es darum, weshalb Sie ebenfalls klare Worte finden und nutzen sollten. Nur so können Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren. Ich zeige Ihnen gerne wie, auch, wenn Sie nicht der nächste Bundespräsident werden.

Ist Zynismus das Janusgesicht gescheiterter Missionare?

Dr. Gregory House ist zynisch, meistens schlecht gelaunt, behandelt alle Menschen, ob Patienten oder Kollegen, gleich schlecht – und er haßt es, mit Patienten zu reden. Er ist nicht gerade das Idealbild, nix mit Heilewelteinfühlsamkeit, wie in der Schwarzwaldklinik. Allerdings ist der Eigenbrötler als phänomenaler Diagnostiker eine Koryphäe, der medizinische Herausforderungen liebt. Auf der Matschscheibe stellt er sich gemeinsam mit seinem Team als unlösbar geltende Aufgaben, und rettet so einige Menschenleben. Zu seinen Markenzeichen gehören der Stock und sein beissender Zynismus. Bei all seinen Erfolgen gibt es glatt Zuschauer, die meinen das mit dem Zynismus wäre gar nich so schlimm und Zyniker fühlen sich bestätigt.

Was hat es mit dem Zynismus auf sich und was hat er zur Folge? Hilft er Ihnen oder schadet er Ihnen?

Offene Rhetoriktrainings und Präsentationstrainings 2017 in Berlin

Mit dem Kalender über subjektives Zeitempfinden zu diskutieren ändert nichts daran: Es ist Bergfest 2016 und damit wird es Zeit das kommende Jahr vorzubereiten. Hier folgen deshalb die ersten Veranstaltungshinweise für 2017. Die Termine für offene Trainings Rhetorik und Präsentation in Berlin im Jahr 2016 finden Sie hier.

Präsentationstraining in der Gruppe oder lieber doch ein Einzeltraining?

Sie sind einzigartig. Und so sollte auch die Zusammenarbeit sein. Die Erfolgsfaktoren in Sachen Reden, Auftreten und Präsentieren mögen weitgehend beständig sein. Aber, Sie sind einzigartig; Ihre Persönlichkeit, die persönlichen Ziele, die bisherigen Erfahrungen und die Orte, Umstände und Zwecke Ihrer Auftritte. Wieso sollten wir uns Themen widmen, die für Sie keinen oder nur einen geringen Vorteil bringen? Einer meiner Ausbilder empfahl mir: mach den Unterschied, der den gewünschten Unterschied macht!

Genau deshalb ist keines der Trainings und Coachings die ich begleite so wie das andere. Ich führe sie immer so durch, dass sie zu den Teilnehmern passen.

Ideen eine Chance geben: Vom Kuckuck lernen

Manches lässt sich alleine stemmen, doch mitunter ist es zu viel für eine Person. Jetzt braucht es jemanden, der übernimmt. Das zu erreichen gelingt auf verschiedenen Wegen. Eine Methode ist dafür zu sorgen, dass jemand sich für eine Idee einsetzt und sich für sie stark macht. Das funktioniert dann am besten, wenn diese Person den Eindruck hat es wäre ihre Idee. Insofern ist es gut, wenn bei manchen Ideen das eigene Ego erlaubt, dass andere sie sich zu eigen machen. Also lernen Sie vom Kuckuck! Der legt anderen Eltern das eigene Ei ins Nest.

Unverschämtheit: Empörung als rhetorisches Mittel

Zumindest beim Blick in die Medien drängt sich der Eindruck auf, Empörung wäre momentan das beliebteste rhetorische Mittel. Empörung mit dem Ziel, das Schweigen der Lämmer herbeizuführen. So wird das Ausblenden unerwünschter Fakten und die Steuerung der Wahrnehmung angestrebt.

Komplimente sind wie Parfüm – sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden

Ist das denn typisch deutsch – so sparsam zu sein mit Komplimenten? In der arabischen Welt wird großzügiger mit Komplimenten umgegangen. Ja, es gibt kulturelle Unterschiede. In Deutschland sind wir Komplimenten gegenüber deutlich misstrauischer als beispielsweise in den optimistischen USA. Dort sind Komplimente mit superlativen Lobhudeleien so unbeliavable-fucking-mega-exciting-awsome. XXL, halt. Wer schon mal im Land der unbegrenzten Möglichkeiten war, weiß, was ich meine. Andere Länder, andere Sitten. Wobei es auch innerhalb Deutschlands je nach Gruppenzugehörigkeit deutliche Unterschiede gibt. Übrigens gibt es Länder, die den Umgang mit Komplimenten noch komplizierter gestalten; China. Chinesen sind noch hanseatischer als unsere Hamburger. Chinesen weisen rund 3 mal Komplimente von sich, ehe sie endlich angenommen werden.

Bluttriefende E-Mails, tote Ratten und tätliche Angriffe

Was ist das nur für ein Trend? In den Nachrichten ist von zunehmenden Beleidigungen und sogar von Angriffen auf Politiker und andere Personen, die als Symbole wahrgenommen werden, zu lesen. Von mehr oder weniger bluttriefenden E-Mails, toten Ratten vor der Haustür bis hin zu tätlichen Angriffen ist da die Rede. Beispielsweise auf der Website von tagesschau.de wird darüber berichtet.

Wozu Rücksicht auf die Stimme nehmen? Von Null auf Hundert!

Keine Zeit zum Aufwärmen! Stimmgewaltig von Null auf Hundert!

Aufschließen, ran ans Lenkrad, Vollgas. Ab geht es mit quietschenden Reifen, von Null auf Hundert! Ohne Rücksicht auf Verlust. Manche Autofahrer zwingen ihr Fahrzeug aus dem Stand in den obersten Drehzahlbereich. Doch die meisten sind zu ihrem Auto gnädiger, als die Mehrzahl der Redner zu ihrer Stimme.

Geben Sie genug Acht auf Ihre Stimme? Erfahren Sie, weshalb und wie Sie eines Ihrer wesentlichsten Werkzeuge pflegen, um sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren.

Kennen Sie Ihre Wohlfühlstimmlage?

Jeder Mensch hat eine Wohlfühlstimmlage, in der besonders entspannt gesprochen wird. Diese Stimmlage wird auch als Indifferenzlage bezeichnet. Sie liegt im unteren Drittel des gesamten persönlichen Stimmumfanges.

Wenn Sie entspannt sprechen, klingt Ihre Stimme tiefer als im angespannten Zustand. Wenn Sie Spannung herausnehmen, klingt sie tiefer und hat mehr Resonanz. Lernen und gewöhnen Sie sich daran häufiger in Ihrer Wohlfühlstimmlage zu sprechen. Mit dieser Anleitung finden Sie Schritt für Schritt zu Ihrer Wohlfühlstimmlage.

Überzeugend präsentieren: Struktur für Ihre Rede

Damit sich das Publikum zurechtfindet, braucht eine Rede einen roten Faden und eine klare Struktur. In der Schule liefert die Einteilung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss die Struktur für Referate. Gegen diese Struktur ist nichts zu sagen, es existieren jedoch weitere. Viele Wege führen nach Rom. Und jeder Weg kann seinen ganz eigenen Reiz haben, je nach Zielsetzung und Situation. Bei einer Rede ist das nicht anders. Während sich über die Auswahl einer passenden Struktur für eine Rede stundenlang diskutieren ließe, ist deren Notwendigkeit eindeutig.

Von wegen nur BlaBla: 14 Tipps für guten Small Talk

Small Talk ist der gekonnte Start, um Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen. Egal ob privat, auf Messen, beim Geschäftsessen, auf der Reise oder beim Vorstellungsgespräch: Wenn andere Sie mögen, öffnen sich Ihnen viele neue Möglichkeiten. Doch worüber reden, wenn es nichts Dringendes zu sagen gibt? Wie mit Menschen ins Gespräch kommen, über die wir nichts wissen? Wie die Sprachlosigkeit überwinden? Gewusst wie; zeigen Sie sich spontan und gesprächsbereit. In diesem Artikel erhalten Sie dazu ein paar Anregungen, damit Sie und Ihre Gesprächspartner solche Situationen angenehm nutzen.

Akademische Rhetorik: Lehren oder Leeren?

Eine zeitlang sah es so aus als wenn, zumindest in den akademischen Bereichen in denen etwas Wettbewerb herrscht, die rhetorische Qualität eine Chance zur Entwicklung hat. Wo Studenten wählen können, müsste sich doch auch die Darbietung der Dozenten verbessern, hofften zumindest viele Beobachter und Leidende. Diese Hoffnungen haben sich leider selten erfüllt. Es blieb weitgehend beim Alten: Friss oder stirb!

Brunnenvergiften in der Rhetorik

Der als Brunnenvergifter handelnde Redner liefert eine feindselige und verzerrte Information über andere Beteiligte mit abweichenden Interessen. So sollen Wettbewerber von vornherein diskreditiert, verunglimpft und lächerlich gemacht werden.

Der Artikel beschreibt wie es geht und wie Sie sich schützen.

Wer gehört wird wirft weder Torten noch Steine

9:40 Uhr, kurz bevor ich einen Termin mit dem ersten Klienten habe. RTL möchte mich zu den zunehmenden Farbbeutel-, Stein- und Tortenwürfen befragen. Gleich nach meinen Sitzungen treffe ich mich mit dem RTL-Team. Ich bin neugierig, was mir dazu einfällt. Ganz im Sinne der improRhetorik™ biete ich meine Sichtweise an.

Motivierung durch Belohnung? Unterminierung – Gut gemeint und doch schädlich

Die meisten Menschen bringen von Hause aus gute Voraussetzungen mit, um von sich aus aktiv und kreativ zu sein. Viele Handlungen die wir ausüben sind selbst motiviert, also intrinsisch. Wir tun so manches auch ohne dazu aufgefordert oder dafür von anderen belohnt zu werden. Die Handlung an sich belohnt und ist mit einem hohen Grad an Identifikation verbunden.

Wie wäre es den eigenen Antrieb zu fördern, statt auf Zuckerrohr oder Peitsche zu setzen?

Politisches Wolkenkuckucksheim statt unangenehme Nachrichten

Ein George Bernard Shaw zugeschriebenes Zitat warnte davor, dass es für Politiker gefährlich sei, die Wahrheit zu sagen; „Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.”

Ein Blick in die tägliche Berichterstattung zeigt, dass diese Empfehlung von vielen Volksvertretern beherzigt wird. Immer schön nebulös formulieren und die Hintertürchen offenhalten. Wer weiß, woher morgen der Wind weht. Entsprechend dominieren bei den Äußerungen Beschönigungen, Beschwichtigungen, Verklärungen und Vernebelungsfloskeln.

Mentaltraining statt Lampenfieber

Viele Wege führen nach Rom — manche sind kürzer als andere. Eine bewährtes Element bei Lampenfieber ist Mentaltraining. Ursprünglich im Leistungssport eingesetzt hat sich mentales Trainings mittlerweile in vielen Bereichen bewährt. In meiner Praxis setze ich es regelmäßig ein.

Schmetterlinge im Magen? Auftrittscoaching in Berlin

Schmetterlinge im Magen? Nix Eustress, sondern purer Disstress, Nervosität und Unsicherheit oder sogar Auftrittsangst stellen sich bei vielen Menschen ein, wenn es darum geht sich vor einer Gruppe, auf einem Podium, vor der Kamera, dem Mikro oder ganz allgemein in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Selbst Redner, die gut vorbereitet sind, ihr Thema beherrschen und Präsentationstechniken erlernt haben, fürchten sich vor dem öffentlichen Auftritt. So unter Druck kommt es schon mal vor, dass Betroffene aus Angst nicht mehr oder nur noch bedingt auf ihre Vorbereitung zugreifen können. Viele vermeiden deshalb solche unangenehmen Situationen, wo es nur geht. Und das hat Konsequenzen!

Diese Worte sind doch nicht ganz richtig

Bei manchen Worten hatte wohl jemand bei der Vergabe einen Clown gefrühstückt, bei anderen hat der umgangssprachliche Gebrauch seine eigenwilligen Spuren hinterlassen.

Gewusst wie: Lampenfieber durch Bewegung abschütteln

Stress kann durch Bewegung abgebaut werden. Doch viele Menschen, die unter Lampenfieber und Redeangst leiden, strengen sich bewusst an möglichst ruhig zu erscheinen und unterdrücken deshalb soweit wie möglich alle Bewegungen. Dadurch wird beispielsweise auch auf eine ansprechende Gestik verzichtet.

Der Artikel sagt, wie es auch anders geht!

1. Regel der Rhetorik

Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen.

Ebenen der Kommunikation – Modell der vier Seiten

Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation vom Empfänger bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Aber die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.

Interviewkompetenz: Reagieren Sie souverän auf kritische Fragen

In Interviews geht es oft anfangs ganz harmlos ans Werk und dann folgt manchmal das unangenehme Erwachen. Einige Interviewer ersparen sich selbst diese Erwärmungsphase und legen sofort brachial los. Es ist ihre Aufgabe, Ihnen auf den Zahn zu fühlen. Erfahrene Journalisten sind darauf spezialisiert tief zu bohren, die wirklichen Schwachstellen zu treffen sowie Sprechblasen und Scheinargumente schonungslos zu entlarven.

Selbst gut vorbereitet kann es zu Überraschungen kommen. Doch auf jede Frage und jeden Einwand gibt es eine überzeugende Reaktion. Es ist lediglich eine Frage der Vorbereitung und Übung. Gewinnen Sie durch Medientraining die Sicherheit, auch auf kritische Bemerkungen souverän zu reagieren.

Ausstrahlung und Faszination von Rednern

Charismatische Redner faszinieren nicht allein durch ihre geschliffenen Worte, sondern durch die Art und Weise, wie sie ihre Gedanken mit den Zuhörern teilen. Es geht bei ihnen nicht um eine brillante Rede oder um erstklassige Rhetorik, deren Wert hier nicht unterschätzt werden soll, sondern es geht um die Fähigkeit, den Worten Leben und besonders intensive Ausdruckskraft zu verleihen. Es geht darum, die Herzen der Menschen und nicht nur ihren Verstand anzusprechen. Sind gute Redner von ihrer Idee begeistert, überträgt sich dieses Gefühl auf die Zuhörer wie ein Funke, der sich entzündet oder ein Virus, der sich ausbreitet. Zuhören ist dann keine passive Angelegenheit mehr.

Roswell-Phänomen: Seien Sie vorsichtig mit dem, was Sie nicht sagen

Gerne unterschätzt wird wie Menschen auf das reagieren, was nicht gesagt wird. Häufig verändert das UNAUSGESPROCHENE die Botschaft stärker als das, was gesagt wird.

Der Grund dafür: Wenn Ihre Nachricht unklar oder zweideutig ist machen sich die Zuhörer selbst ein Bild von dem, was gemeint ist. Unser Gehirn füllt Lücken auf der Basis von Erfahrungen und Überzeugungen. Es tilgt und generalisiert – es ist stets auf der Suche nach Bedeutung. Und das Ergebnis ist oft weit entfernt von der beabsichtigten Botschaft.

Nicht alles lässt sich sicherstellen. Doch unnötige Quellen für Missverständnisse können vermieden werden. Sagen Sie selbst sehr deutlich was Sie sagen wollen, anstatt bei kritischen Punkten zu viel der Fantasie des Publikums zu überlassen. Und das gilt ganz besonders in Hinsicht auf die Öffentlichkeit und die Medien. Lernen Sie vom Roswell-Phänomen.

Was bitte hat Kleidung mit Lampenfieber zu tun?

Zur Wirkung von Kleidung auf das Publikum kann eine Menge gesagt werden. Hinsichtlich der Sicherheit und der Reduzierung des Lampenfiebers von Rednern gibt es auch einige Gedanken die Beachtung verdienen. Tipps für die Bekleidung bei Ihrem erfolgreichen Auftritt ohne Lampenfieber.

Politische Diskussionen werden immer radikaler

Die politische Diskussion hat sich in den letzten Jahren deutlich radikalisiert und das nicht nur auf der offiziellen politischen Bühne. Wer an auch nur andeutungsweise politischen Diskussionen teilnimmt, sollte sich darauf gefasst machen, dass der Ton zunehmend schärfer wird. Kaum eine politische Richtung oder sonstige Interessengruppe verzichtet auf radikalere Formen der Rhetorik, als noch vor wenigen Jahren. Die Bereitschaft, Regeln halbwegs seriöser Argumentation zu verletzen, nimmt zu. Zeitgeist! Auch verbale Gewalt zerstört, lässt nichts wachsen, nichts erblühen, sondern reißt die Wurzeln von Chancen aus. Und der Trend hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Nicht schön, jedoch absehbar. Bereiten Sie sich gut vor.

Lampenfieber im ureigensten Sinne

Ursprünglich war mit dem Begriff Lampenfieber die Erhitzung der Schauspieler durch die Wärmestrahlung der Gaslampen und später der elektrischen Scheinwerfer gemeint. Manche glauben, der Begriff Lampenfieber stammt von dem französischen Wort „fièvre de rampe“ ab. Das wäre übersetzt dann allerdings eher Rampenfieber statt Lampenfieber. So oder so ist es seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein gängiger Begriff im Theaterjargon für Bühnenangst. Heute verstehen wir unter Lampenfieber eine besondere Form von Leistungs- und Prüfungsangst.

Machen Sie Geräusche beim Denken?

Manche Menschen machen während ihren Präsentationen oder in Gesprächen Geräusche beim Denken. Es sind allerdings nicht die in Cartoons vorkommenden Geräusche von quietschenden Zahnrädern, sondern allzu häufige „Ähs”, „Mhs” und penetrant verwendete Floskeln wie „im Grunde” oder „wie auch immer”, „nichtsdestotrotz”, „eh”. Solche Denkgeräusche können Zuhörer verrückt machen.