Von Narzissten trennen bedeutet Krieg!

Ob privat, beruflich oder geschäftlich; eine Trennung von Narzissten ist oft sehr schmerzhaft

Trennung

Trennung von Menschen mit stark narzisstischen Mustern: Klarheit, Selbstschutz und gute Vorbereitung

 

Eine Trennung ist selten leicht.

Besonders belastend kann sie werden, wenn die Beziehung bereits von Kontrolle, Schuldumkehr, Entwertung, Manipulation oder wiederkehrenden Machtspielen geprägt ist.

Dann geht es weniger nur um die Entscheidung:

„Bleibe ich oder gehe ich?“

Es geht auch um:

  • Selbstschutz
  • klare Grenzen
  • Kommunikation
  • praktische Vorbereitung
  • den Umgang mit möglichen Reaktionen
  • und den eigenen inneren Halt

Je belastender die bisherige Dynamik war, desto sinnvoller ist es, eine Trennung weniger spontan und stärker vorbereitet anzugehen.

 

 

 

Weniger Etikett, mehr Verhalten

 

Der Begriff „Narzisst“ wird heute sehr schnell verwendet.

Eine schwierige Beziehung beweist keine narzisstische Persönlichkeitsstörung.

Und aus einzelnen Verhaltensweisen lässt sich seriös weniger eine Diagnose ableiten.

Für deine Entscheidung ist häufig ohnehin etwas anderes wichtiger:

Was erlebst du konkret?

Zum Beispiel:

  • Werden deine Grenzen respektiert?
  • Kann die andere Person Verantwortung übernehmen?
  • Sind faire Vereinbarungen möglich?
  • Wird deine Wahrnehmung regelmäßig infrage gestellt?
  • Werden Fehler ständig dir zugeschrieben?
  • Wirst du unter Druck gesetzt, wenn du dich abgrenzt?
  • Werden Nähe, Zuwendung oder Kontakt als Druckmittel eingesetzt?

Konkretes Verhalten gibt dir häufig mehr Orientierung als ein Etikett.

 

 

 

Warum eine Trennung besonders schwierig werden kann

 

In belastenden Beziehungsdynamiken verändert eine Trennung die bisherigen Machtverhältnisse.

Du entziehst dich.

Du setzt eine Grenze.

Du entscheidest möglicherweise gegen den Wunsch der anderen Person.

Das kann starke Reaktionen auslösen.

Zum Beispiel:

  • intensive Überredungsversuche
  • plötzliche Versprechen
  • Schuldzuweisungen
  • Abwertung
  • Wut
  • Drohungen
  • Kontaktversuche über verschiedene Kanäle
  • Einbeziehung gemeinsamer Bekannter
  • Versuche, die eigene Version der Geschichte im Umfeld zu verbreiten

Nicht jede Trennung verläuft so.

Wenn solche Muster jedoch bereits während der Beziehung vorhanden waren, lohnt es sich, mögliche Reaktionen bei der Vorbereitung mitzudenken.

 

 

 

Die Trennung muss weniger zum Krieg werden

 

Der bisherige Titel dieser Seite lautete:

„Von Narzissten trennen bedeutet Krieg!“

Das halte ich heute für zu pauschal.

Eine Trennung kann eskalieren.

Sie muss es weniger.

Und gerade wenn du eine Eskalation befürchtest, ist es sinnvoller, weniger in Kategorien wie Sieg und Niederlage zu denken.

Das Ziel ist weniger, den anderen Menschen zu besiegen.

Das Ziel ist, deinen Handlungsspielraum zu schützen.

 

 

 

1. Werde dir über deine Entscheidung klar

 

Eine belastende Dynamik kann dazu führen, dass du deine eigene Wahrnehmung zunehmend infrage stellst.

Dann wechseln Gedanken wie:

„Ich muss gehen.“

und:

„Vielleicht übertreibe ich.“

schnell miteinander ab.

Hilfreich kann sein, zunächst für dich zu klären:

  • Was ist konkret passiert?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Welche Grenzen wurden überschritten?
  • Was habe ich bereits versucht?
  • Was hat sich tatsächlich verändert?
  • Was müsste geschehen, damit die Beziehung für mich tragfähig wäre?

Eine Entscheidung wird klarer, wenn sie weniger auf Hoffnung und stärker auf beobachtbare Entwicklung gestützt wird.

 

 

 

2. Unterscheide Versprechen und Veränderung

 

Wenn eine Trennung angekündigt wird, kann plötzlich viel Bewegung entstehen.

Zum Beispiel:

„Ich habe alles verstanden.“

„Ab jetzt wird alles anders.“

„Gib mir nur noch eine Chance.“

Solche Aussagen können ernst gemeint sein.

Entscheidend ist weniger das Versprechen selbst.

Entscheidend ist:

Zeigt sich über Zeit verlässliches anderes Verhalten?

 

 

 

3. Bereite dich weniger auf das ideale Gespräch vor

 

Viele Menschen wünschen sich ein abschließendes Gespräch, in dem beide Seiten:

  • einander verstehen
  • Verantwortung übernehmen
  • sich respektvoll verabschieden
  • offene Fragen klären

Das wäre wünschenswert.

Es ist jedoch weniger vollständig steuerbar.

Wenn frühere Konfliktgespräche regelmäßig in Schuldumkehr, Abwertung oder endlose Rechtfertigungsschleifen geführt haben, sollte deine Vorbereitung auch einen schwierigeren Verlauf berücksichtigen.

 

 

 

4. Kläre dein Ziel für das Trennungsgespräch

 

Was soll am Ende des Gesprächs erreicht sein?

Zum Beispiel:

„Ich teile meine Entscheidung mit.“

Das ist etwas anderes als:

„Ich möchte erreichen, dass die andere Person meine Entscheidung versteht und akzeptiert.“

Das Erste liegt weitgehend in deinem Einflussbereich.

Das Zweite weniger.

Je klarer du dein Ziel formulierst, desto weniger leicht gerätst du in endlose Überzeugungsversuche.

 

 

 

5. Du brauchst weniger die Zustimmung der anderen Person

 

Eine Trennung ist keine Abstimmung.

Die andere Person darf:

  • enttäuscht sein
  • wütend sein
  • die Entscheidung falsch finden
  • eine andere Version der Beziehung haben

Das bedeutet weniger, dass du deine Entscheidung zurücknehmen musst.

Eine Grenze braucht weniger Zustimmung, um eine Grenze zu sein.

 

 

 

6. Erkläre weniger, wenn Erklärungen gegen dich verwendet werden

 

Vielleicht kennst du die Erfahrung:

Du erklärst ausführlich, warum du etwas möchtest.

Jeder einzelne Punkt wird anschließend:

  • bestritten
  • umgedeutet
  • relativiert
  • gegen dich verwendet

Dann führt mehr Erklärung weniger automatisch zu mehr Verständnis.

Manchmal reicht:

„Ich habe meine Entscheidung getroffen.“

Oder:

„Ich möchte diese Beziehung beenden.“

Je nach Situation kann eine kurze, klare Botschaft stabiler sein als eine ausführliche Verteidigungsrede.

 

 

 

7. Achte auf Rechtfertigungsschleifen

 

Ein bekanntes Muster lautet:

Du setzt eine Grenze.

Die andere Person widerspricht.

Du erklärst.

Sie widerspricht deiner Erklärung.

Du erklärst noch genauer.

Und plötzlich diskutierst du weniger über deine Entscheidung als über jedes Detail deiner Wahrnehmung.

Du darfst eine Diskussion beenden, wenn sie nur noch deine Grenze auflösen soll.

 

 

 

8. Bereite mögliche Druckpunkte vor

 

Menschen reagieren besonders stark auf Themen, die emotional bedeutsam sind.

Bei einer belastenden Beziehung können beispielsweise Druckpunkte sein:

  • Schuld
  • Mitleid
  • Verantwortungsgefühl
  • Angst vor Einsamkeit
  • gemeinsame Zukunftspläne
  • finanzielle Abhängigkeiten
  • das gemeinsame soziale Umfeld

Frag dich vorher:

Welche Argumente bringen mich erfahrungsgemäß ins Wanken?

Dann kannst du dich genau darauf vorbereiten.

 

 

 

9. Rechne mit widersprüchlichen Reaktionen

 

Eine Person kann:

erst charmant sein.

dann vorwurfsvoll.

dann verletzt.

dann wütend.

und anschließend wieder liebevoll.

Das kann sehr verwirrend sein.

Bewerte deshalb weniger einzelne Momente isoliert.

Schau auf das Muster über Zeit.

 

 

 

10. Trenne Gefühle und Entscheidung

 

Du kannst einen Menschen vermissen und trotzdem wissen, dass die Beziehung dir schadet.

Du kannst traurig sein und trotzdem gehen.

Du kannst Zweifel haben und trotzdem eine Grenze setzen.

Ein schwieriges Gefühl bedeutet weniger automatisch, dass deine Entscheidung falsch ist.

 

 

 

11. Plane praktische Schritte

 

Je nach Beziehung kann eine Trennung praktische Fragen berühren.

Zum Beispiel:

  • Wohnsituation
  • Finanzen
  • gemeinsame Verträge
  • Besitz
  • Passwörter und Zugänge
  • geschäftliche Verbindungen
  • gemeinsame Projekte

Je komplexer die Verflechtung, desto hilfreicher ist eine strukturierte Vorbereitung.

 

 

 

12. Dokumentiere relevante Vorgänge

 

Wenn du mit größeren Konflikten rechnest, kann sachliche Dokumentation hilfreich sein.

Zum Beispiel:

  • Vereinbarungen
  • Nachrichten
  • finanzielle Absprachen
  • geschäftliche Entscheidungen
  • relevante Vorfälle

Welche Dokumentation rechtlich zulässig und sinnvoll ist, hängt vom Kontext ab.

Bei rechtlich relevanten Fragen gehört die Beratung zu entsprechend qualifizierten juristischen Fachpersonen.

 

 

 

13. Schütze digitale Zugänge

 

Bei konflikthaften Trennungen lohnt es sich, auch digitale Sicherheit zu bedenken.

Zum Beispiel:

  • Passwörter
  • E-Mail-Konten
  • Cloud-Zugänge
  • gemeinsame Geräte
  • Banking
  • soziale Medien

Besonders dann, wenn die andere Person bisher Zugang hatte.

 

 

 

14. Informiere ausgewählte Menschen

 

Isolation macht belastende Situationen häufig schwieriger.

Es kann hilfreich sein, einige vertrauenswürdige Menschen zu informieren.

Nicht als Kampagne gegen die andere Person.

Sondern damit du:

  • Rückhalt hast
  • weniger allein bist
  • bei Bedarf praktische Unterstützung bekommst
  • deine Wahrnehmung mit vertrauenswürdigen Menschen abgleichen kannst

 

 

 

15. Das gemeinsame Umfeld kann zum Konfliktfeld werden

 

Bei schwierigen Trennungen versuchen manche Menschen, gemeinsame Kontakte auf ihre Seite zu ziehen.

Dann entstehen:

  • Gerüchte
  • unterschiedliche Erzählungen
  • Loyalitätskonflikte
  • Rechtfertigungsdruck

Der Impuls ist verständlich, jedes Detail richtigstellen zu wollen.

Das kann jedoch viel Energie binden.

Du musst weniger jeden Menschen von deiner Version überzeugen.

 

 

 

16. Kontakt reduzieren oder beenden?

 

Das hängt stark von der Situation ab.

Manchmal ist ein vollständiger Kontaktabbruch möglich und sinnvoll.

Manchmal bleiben organisatorische Verbindungen bestehen.

Zum Beispiel bei:

  • gemeinsamem Eigentum
  • Unternehmen
  • Verträgen
  • beruflichen Strukturen

Dann geht es weniger um vollständige Kontaktfreiheit.

Es geht um:

so viel Kontakt wie erforderlich und so klar wie möglich.

 

 

 

17. Kommunikation möglichst sachlich halten

 

Wenn weiterer Kontakt erforderlich ist, kann eine klare Kommunikationsstruktur helfen.

Zum Beispiel:

  • ein Thema pro Nachricht
  • konkrete Fragen
  • klare Termine
  • weniger emotionale Nebenschauplätze
  • schriftliche Bestätigung wichtiger Vereinbarungen

Je konflikthafter die Dynamik, desto hilfreicher kann Struktur sein.

 

 

 

18. Reagiere weniger auf jede Provokation

 

Vielleicht kommen Nachrichten, die:

  • provozieren
  • abwerten
  • Schuld auslösen
  • dich zu einer schnellen Reaktion bewegen sollen

Du musst weniger jede Nachricht sofort beantworten.

Frag:

„Braucht diese Nachricht überhaupt eine Antwort?“

Und wenn ja:

„Welche Information muss ich tatsächlich beantworten?“

 

 

 

19. Eine Grenze ist weniger eine Verhandlungseröffnung

 

Ein häufiger Fehler besteht darin, eine Grenze so zu formulieren, als müsse sie anschließend gemeinsam beschlossen werden.

Zum Beispiel:

„Findest du es okay, wenn ich erst einmal keinen Kontakt möchte?“

Wenn du eine klare Grenze setzen möchtest, ist etwas anderes gemeint:

„Ich möchte bis auf Weiteres keinen Kontakt.“

Was angemessen und möglich ist, hängt natürlich vom konkreten Kontext ab.

 

 

 

20. Sicherheit geht vor Gesprächskultur

 

Wenn du Angst vor Gewalt, Stalking, Bedrohung oder anderen Übergriffen hast, geht es weniger um ein besonders gelungenes Trennungsgespräch.

Dann geht es um Sicherheit.

Du bist weniger verpflichtet, eine persönliche Aussprache zu führen, wenn du dich dadurch gefährdet fühlst.

Hol dir in solchen Situationen früh Unterstützung durch geeignete Stellen.

 

 

 

Wenn du dich akut bedroht fühlst

 

Bei akuter Bedrohung, Gewalt oder Stalking wende dich an geeignete Stellen vor Ort.

Das können beispielsweise sein:

  • Polizei
  • Krisendienste
  • spezialisierte Beratungsstellen
  • ärztliche Hilfe
  • juristische Beratung

Akute Gefährdung gehört weniger allein in Coaching oder Psychotherapie.

Hier braucht es direkte und passende Unterstützung vor Ort.

 

 

 

Trennung im geschäftlichen Kontext

 

Belastende Dynamiken gibt es weniger nur in Partnerschaften.

Auch bei:

  • Geschäftspartnern
  • Mitgesellschaftern
  • Führungskräften
  • Schlüsselpersonen
  • Kunden

kann eine Trennung notwendig werden.

Dann kommen zusätzlich Fragen hinzu wie:

  • Verträge
  • Entscheidungsrechte
  • Finanzen
  • Reputation
  • Kundenbeziehungen
  • Zugänge zu Informationen
  • Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden

Je höher die wirtschaftliche Tragweite, desto weniger sollte die Trennung ausschließlich als zwischenmenschlicher Konflikt behandelt werden.

 

 

 

Geschäftliche Trennungen strategisch vorbereiten

 

Im professionellen Kontext können unter anderem folgende Fragen relevant sein:

  • Was ist mein Ziel?
  • Welche Abhängigkeiten bestehen?
  • Welche Reaktionen sind realistisch?
  • Welche Informationen müssen gesichert werden?
  • Wer muss wann informiert werden?
  • Welche Kommunikation ist intern und extern erforderlich?
  • Welche rechtliche Beratung brauche ich?

Dann geht es weniger darum, die Persönlichkeit des Gegenübers zu analysieren.

Es geht um Handlungsfähigkeit.

 

 

 

Trennung von einer schwierigen Schlüsselperson

 

Besonders anspruchsvoll wird es, wenn eine belastende Person gleichzeitig schwer ersetzbar erscheint.

Dann entstehen schnell Sonderregeln.

Das Umfeld passt sich an.

Konflikte werden vermieden.

Und die Abhängigkeit wächst.

→ Wenn sich das Unternehmen an eine schwierige Schlüsselperson anpasst

 

 

 

Was nach der Trennung passiert

 

Eine Trennung beendet weniger automatisch die innere Bindung.

Vielleicht beginnt danach:

  • Grübeln
  • Sehnsucht
  • Selbstzweifel
  • Schuld
  • Angst
  • der Wunsch nach erneuter Kontaktaufnahme

Das kann verwirrend sein.

Gerade nach einer lange belastenden Beziehung braucht innere Loslösung oft mehr Zeit als die äußere Trennung.

 

 

 

„Warum vermisse ich jemanden, der mir geschadet hat?“

 

Menschen sind weniger einfache Vernunftsysteme.

Bindung verschwindet weniger automatisch, weil wir rational erkannt haben, dass uns eine Beziehung schadet.

Gemeinsame Erfahrungen, Hoffnung, Nähe, Gewohnheit und emotionale Abhängigkeit können lange nachwirken.

Ambivalenz nach einer Trennung bedeutet weniger automatisch, dass die Trennung falsch war.

 

 

 

Der Wunsch nach einem letzten klärenden Gespräch

 

Nach belastenden Beziehungen bleibt häufig der Wunsch:

„Wenn die andere Person nur endlich verstehen würde, was sie mir angetan hat, könnte ich abschließen.“

Vielleicht geschieht diese Einsicht.

Vielleicht weniger.

Wenn dein innerer Abschluss vollständig davon abhängt, bleibst du weiterhin an die Reaktion der anderen Person gebunden.

Loslösung kann auch bedeuten, weniger auf die perfekte nachträgliche Anerkennung zu warten.

 

 

 

Therapeutische Unterstützung nach belastenden Beziehungen

 

Wenn eine Beziehung starke seelische Folgen hinterlassen hat, kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

Zum Beispiel bei:

  • anhaltender Angst
  • Schlafproblemen
  • starkem Grübeln
  • Selbstzweifeln
  • Schuldgefühlen
  • deutlicher innerer Unruhe
  • Traumafolgen
  • starker Bindung trotz schädlicher Dynamik

Dann geht es weniger nur um die nächste Kommunikationsstrategie.

Es geht um Stabilisierung, Verarbeitung und den Weg zurück zu mehr innerer Sicherheit.

Meine therapeutische Arbeit ist organisatorisch von Coaching und Beratung getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei belastenden Beziehungserfahrungen

 

 

 

Coaching und Beratung bei privaten Trennungssituationen

 

Wenn weniger behandlungsbedürftige psychische Folgen im Vordergrund stehen und es vor allem um:

  • Entscheidungsklärung
  • Gesprächsvorbereitung
  • Grenzsetzung
  • Kommunikation
  • Selbstschutz
  • nächste praktische Schritte

geht, kann PRIVAT 1:1 passend sein.

Entscheidend ist das konkrete Anliegen.

 

 

 

Berufliche und geschäftliche Situationen

 

Bei beruflichen Trennungen kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um allgemeine Kommunikation, Konfliktklärung oder Vorbereitung geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch bei längerfristigen Konflikten mit:

  • Mitgesellschaftern
  • Geschäftspartnern
  • Schlüsselpersonen
  • Führungskräften

Für andere Fach- und Führungskräfte erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn eine konkrete Trennung oder Konfliktsituation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Rechtliche Fragen gehören in juristische Beratung

 

Eine Trennung kann rechtliche Fragen auslösen.

Zum Beispiel zu:

  • Scheidung
  • Verträgen
  • Eigentum
  • Gesellschaftsrecht
  • Arbeitsrecht
  • finanziellen Ansprüchen
  • Stalking
  • Gewaltschutz

Dafür braucht es entsprechend qualifizierte juristische Beratung.

Meine Unterstützung konzentriert sich auf:

  • Klarheit
  • Entscheidungen
  • Kommunikation
  • Selbstschutz
  • Vorbereitung schwieriger Gespräche
  • persönliche Stabilität

 

 

 

Eine hilfreiche Frage vor jeder Reaktion

 

Wenn ein Konflikt eskaliert, frag dich:

„Was dient meinem tatsächlichen Ziel?“

Weniger:

„Wie beweise ich, dass ich recht habe?“

Weniger:

„Wie bringe ich die andere Person endlich dazu, mich zu verstehen?“

Mehr:

„Was schützt meine Interessen, meine Grenzen und meine Handlungsfähigkeit?“

 

 

 

Sieben Fragen zur Vorbereitung einer Trennung

 

  1. Was ist meine konkrete Entscheidung?
  2. Welche Reaktion befürchte ich?
  3. Welche meiner emotionalen Druckpunkte könnten angesprochen werden?
  4. Welche praktischen Abhängigkeiten muss ich vorher klären?
  5. Welche Menschen oder Fachpersonen sollten informiert sein?
  6. Welche Form von Kontakt möchte oder muss ich anschließend noch haben?
  7. Was tue ich, wenn die andere Person meine Grenze weniger akzeptiert?

Vorbereitung bedeutet weniger, jede Reaktion vorhersehen zu können.

Sie bedeutet, für wichtige Möglichkeiten bereits einen Plan zu haben.

 

 

 

Was du weniger kontrollieren kannst

 

Du kannst weniger kontrollieren:

  • ob die andere Person deine Sicht akzeptiert
  • was sie über dich erzählt
  • ob sie enttäuscht oder wütend ist
  • ob sie Verantwortung übernimmt
  • ob sie sich fair verhält

Du kannst stärker beeinflussen:

  • welche Grenze du setzt
  • wie du kommunizierst
  • welche Unterstützung du nutzt
  • wie du dich praktisch vorbereitest
  • auf welche Auseinandersetzungen du dich einlässt

Dieser Unterschied ist für Selbstschutz zentral.

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei belastenden Beziehungsmustern

 

Seit 1998 begleite ich Menschen bei schwierigen Beziehungen, Konflikten, Entscheidungen und den Folgen belastender zwischenmenschlicher Dynamiken.

Dabei ist mir wichtig:

Weniger Ferndiagnosen.

Mehr Klarheit über Verhalten und Wirkung.

Weniger Kampf um die richtige Etikettierung.

Mehr Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du eine private, berufliche oder geschäftliche Trennung vorbereiten möchtest, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • in welchem Kontext die Beziehung besteht
  • was aktuell geschieht
  • welche Entscheidung du erwägst oder bereits getroffen hast
  • was dir besonders Sorge macht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist

Dann lässt sich einschätzen, welcher professionelle Rahmen passend ist.

→ Unterstützung anfragen

 

 

 

Fazit: Eine Trennung braucht weniger Krieg als Klarheit

 

Eine Trennung aus einer stark belastenden Dynamik kann schwierig werden.

Sie kann intensive Reaktionen auslösen.

Und sie kann gute Vorbereitung verlangen.

Doch der wichtigste Gedanke lautet weniger:

„Wie gewinne ich diesen Konflikt?“

Sondern:

„Wie schütze ich meine Klarheit, meine Grenzen und meinen Handlungsspielraum?“

Du brauchst weniger die perfekte Reaktion der anderen Person.

Du brauchst einen tragfähigen nächsten Schritt.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

9 Kommentare

  1. Das ist ja so wahr und schlimm.

    Antworten
  2. Leider habe ich es genauso erlebt.

    Antworten
  3. Sie begegnen mir an zu vielen Stellen und sind so rücksichtslos.

    Antworten
  4. Das das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.

    Antworten
    • Ja, ich habe es genauso erlebt. Laut ihm habe ich die Beziehung zerstört. Als ich ihm 2018 erklärt habe, dass ich ihn nicht mehr liebe wollte er es nicht akzeptieren. Alle mögen ihn, achten ihn und ich müsste es auch machen…. Außerdem könnte man auch so zusammen bleiben. Ich habe über 2 Jahre gebraucht um dem Ganzen letztes Jahr zu entkommen. Das war wirklich eine ganz schlimme Zeit. Ich dachte nach einem Jahr ganz weg von ihm, ist es endlich vorbei.
      Letzte Woche habe ich leider erkennen müssen, dass er mich wohl im Internet stalkt und sich an Freunde und Familienmitglieder wendet.
      Abschalten ist anscheinend nicht. Also es stimmt wirklich: warm anziehen aber es wird danach eine so schöne Zeit.

      Antworten
  5. Diese Erfahrungen kann ich nur bestätigen. Sie laufen genau so ab und verstärken sich im Alter. Schlimm ist wenn noch ein Partner da ist der geschützt werden muss. Dann ist ein Bruch nicht möglich! Solche Informationen wie diese Seite sind aber sehr hilfreich. Hat man selber das Problem erkannt kann man sich wenigstens versuchen darauf vorzubereiten und zu schützen. Was natürlich nicht leicht ist.

    Antworten
  6. Vielen Dank Herr Noack, wie wahr. Ich kann die englischsprachige Therapeutin Dr. Ramani mit ihren Videoreihen zu Narzissmus auf YouTube empfehlen. Bspw. ein Glossar zu Begriffen.

    Antworten
    • Hallo R K.
      Ja, Ramani Durvasula hat einige Gedanken zusammengetragen und lohnt einen Besuch.

      Antworten
  7. ja auch mich hat es erwischt. Nach siebzehn Jahren wurde duech eine Narzisstische Freundin meiner Frau unsere Ehe zerstört.

    ich kämpfe darum.

    Antworten

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Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2013
Überarbeitung: 12. August 2026