Vorsicht vor der Erfolgsfalle

Erfolgsfallen erkennen und umschiffen: Bleiben Sie mutig und am Ball

Vorsicht Erfolgsfalle!

 

Wenn etwas einmal funktioniert hat verstärkt es den menschlichen Drang es zukünftig erneut auf dem vertrauten Weg zu tun. Die Welt dreht sich allerdings weiter und was gestern gut funktioniert hat, kann morgen schon überholt sein. Wer da nicht aufpasst, der landet in einer Erfolgsfalle. So erkennen Sie Erfolgsfallen und entgehen Ihnen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

Erfolgsfallen

 

So schön Erfolg ist, es gibt selten eine Garantie, dass er von Dauer ist. Doch, wenn etwas einmal funktioniert hat verstärkt es den menschlichen Drang es erneut auf dem bekannten Weg anzugehen. Allerdings dreht die Welt sich weiter und was gestern gut funktioniert hat, kann morgen schon überholt sein. Doch das erkennen nicht alle Menschen und sitzen dann in der Erfolgsfalle. Musiker produzieren immer wieder den gleichen Song mit neuem Titel, Maler reproduzieren sich selbst bis zum Abwinken, Unternehmer verstecken sich im eigenen Reality Distortion Field, ohne Steve Jobs zu sein. Irgendwer hat mal gesagt; „Begib dich nicht mehr in Gefahr und komme daran um.“

 

 

 

Arten von und Ursachen für Erfolgsfallen

 

Eine Erfolgsfalle kann verschiedene Ursachen haben und ebenso viele Folgen.

 

 

 

1. Erfolgsdruck

 

Ein zu hoher Druck Erfolg haben zu müssen löst eine Denkblockade aus.

 

 

 

2. Trägheit

 

Der bestellte Acker wird immer wieder und wieder geerntet. Der Erfolg in der gegenwärtigen Situation liefert keinen Ansporn sich weiterzuentwickeln. Im besten Fall soll den Status quo sichert werden. Die Trägheit verhindert neue Ideen. Bequemlichkeit hat irgendwann ihr Ende, denn die Dinge, die uns nach oben gebracht haben, sind nur selten die, die uns dort auch halten.

 

 

 

3. Oberflächlichkeit

 

Verpackung statt Inhalt. Erfolgsdruck ohne Weiterentwicklung kann dazu führen, dass vorhandene oder erreichbare mittelmäßige Ideen so aufbereitet werden, dass sie nach einem Erfolg aussehen. Das führt in die Sackgasse, denn früher oder später nimmt der Erfolg dann ab und oft ist es dann für Maßnahmen zu spät.

 

 

 

4. Emotionales Festhalten

 

Erfolg macht sexy, fühlt sich gut an und macht zufrieden, Umso mehr der Erfolg genossen wurde, desto höher der Hang emotional daran festzuhalten. Das erzeugt dann einen Tunnelblick, Veränderungen werden einfach ignoriert. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Von wegen! Um etwas Neues zu beginnen ist es mitunter erforderlich etwas Altes loszulassen.

 

 

 

5. Arroganz

 

Ich-weiß-sowieso-alles-besser ist keine empfehlenswerte Haltung um sich der Zukunft zustellen. Doch wer Erfolg hatte kann zur überzogenen Überzeugung kommen schlauer, als andere zu sein und das macht blind und taub. Erschwerend kommt hinzu, dass so mancher Erfolg durch Faktoren bestimmt wurde, deren Zusammenwirken den Verantwortlichen nicht wirklich verständlich ist. Wer dann keine Unterstützung in Anspruch nimmt, verschwindet irgendwann vom Spielfeld.

 

 

 

Alternativen zur Erfolgsfalle

 

Bleiben Sie aufmerksam und am Ball. Die Welt dreht sich. Gerade, wenn es so richtig gut läuft, ist das der ideale Moment, die Möglichkeiten zu erkunden (Exploration) statt auf Teufel komm raus bisherige Erfolgsrezepte überzustrapazieren (Exploitation). Bleiben Sie mutig in Bewegung, stellen Sie die Dinge infrage, bleiben Sie neugierig – seien Sie kreativ.

P.S.

 

Wie umschiffen Sie Erfolgsfallen?

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Coaching Berlin

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 10. Juni 2018
Überarbeitung 23. Dezember 2018
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