Vermeidungsverhalten bei Ängsten

Ängste verstehen und überwinden. Wie Sie sich von Angst, Panik und Phobien befreien.
Ängste verstehen und überwinden. Wie Sie sich von Angst, Panik und Phobien befreien.

Vermeidungsverhalten bei Ängsten

 

Unangemessenes Vermeidungsverhalten kann zu enormen Einschränkungen im Leben und zu Phobien führen. Es ist viel besser für die Lebensqualität einschränkende Ängste zu verarbeiten und aufzulösen.

Typische Reaktionen auf Angstauslöser

 

Eine typische Reaktion auf unangenehme Empfindungen ist es all das zu vermeiden, was sie vermutlich auslöst beziehungsweise verstärkt. Solch ein Vorgehen hat durchaus seine Berechtigung. In Situationen, die mit Gefahr verbunden sind, hat es das Überleben der Menschheit durchaus begünstigt sich nicht unnötig in lebensbedrohliche Situationen zu begeben.

 

 

 

Vermeidungsverhalten

 

Das Bestreben Risikosituationen zu vermeiden klingt nachvollziehbar. Allerdings kann unangemessenes Vermeidungsverhalten auch zu enormen Einschränkungen im Leben führen. Insbesondere, wenn es sich nicht tatsächlich um angemessene Angst handelt stehen die Vorteile der Vermeidung und die Nachteile oft in einem nicht ausgewogenen Verhältnis.
Mit dem Wunsch kleine oder große Unannehmlichkeiten zu vermeiden wird zunehmend umfangreicherer Aufwand betrieben, damit Situationen in denen es zum Kontakt mit Angstauslösern kommen könnte reduziert werden.

 

 

 

Formen von Vermeidungsverhalten

 

Formen des Vermeidungsverhaltens sind Vermeidung an sich, Ignorieren, Verleugnung, Projektion, Schuldzuweisungen und Prokrastination.

 

 

 

Absichten von Vermeidungsverhalten

 

Mit Vermeidungsverhalten wird beabsichtigt:

  • Unangenehme Gefühle zu vermeiden.
  • Risiken soll entgangen werden.
  • Es sollen unangenehme Erfahrungen vermieden werden.

 

 

 

Folgen von Vermeidungsverhalten

 

Wer umfangreichen Aufwand betreibt, um nur nicht mit Angstauslösern in Berührung zu kommen, der räumt dem Vermeidungsverhalten immer mehr Raum im Leben ein.

Daraus entsteht dann ein phobisches Verhalten, es wird schlimmer und schlimmer. Der Teufelskreis beruhigt sich nicht von allein und eine Angststörung bestimmt Teile des Lebens. Es kommt häufiger zu sozialem Rückzug, der die Ängste zusätzlich verstärkt und weitere Probleme im Berufs- und Privatleben mit sich bringen kann. Die Wahrscheinlichkeit der Selbstmedikamentierung beispielsweise mit Alkohol oder Medikamenten nimmt ebenso zu, wie die Wahrscheinlichkeit von Depressionen.

 

 

 

Nachteile von Vermeidungsverhalten

 

Die Nachteile von Vermeidungsverhalten:

  • Die Komfortzone und damit der Handlungsspielraum werden eingeschränkt.
  • Die Erfahrung des Meisterns von Herausforderungen bleibt aus.
  • Die vermeintliche Gefahr wird als immer bedrohlicher empfunden.
  • Chancen bleiben ungenutzt.
  • Verzicht auf Lernerfahrungen und persönliche Entwicklung.
  • Es werden keine Bewältigungsstrategien entwickelt.
  • Es reduziert das Selbstvertrauen.
  • Der Alarmzustand bleibt aufrecht.
  • Einschränkende Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster werden konditioniert.
  • Frustration und schließlich Depression sind mögliche Folgen.
  • Soziale Einschränkungen mit Folgen für Privat- und Berufsleben.

 

 

 

Unterstützung

 

Sehr viele Menschen leiden unter Ängsten und viel zu viele Betroffene zögern zu lange damit, Hilfe für sich in Anspruch zu nehmen. Übertriebenes Vermeidungsverhalten führt in eine negative Spirale, immer mehr Bereich des Lebens werden dadurch eingeschränkt.

Das ist schade, denn ich erlebe immer wieder, welchen positiven Unterschied die Auflösung von Ängsten im Leben macht. Deshalb lohnt es, möglichst frühzeitige Hilfe in Form einer geeigneten Psychotherapie bei einem erfahrenen Therapeuten für Ängste und Angststörungen zu finden. Gemeinsam gehen Sie dort den Ursachen auf den Grund, lösen tief sitzende Ängste und Konflikte, arbeiten an Überzeugungen, erarbeiten neue Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster. So gewinnen Sie Ihr gesamtes Leben zurück.

Video

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P.S.​

 

Wie gehen Sie mit Ängsten um?

1 Kommentar

  1. Augen zu und durch?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. November 2017
Überarbeitung: 11. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #764
K: CNB
Ü: