Handshake-Gates: Was ein Handschlag wirklich über Wirkung, Macht und Körpersprache verrät

Handshake & Körpersprache: Was ein Handschlag wirklich verrät
Handshake-Gates

Handshake-Gates: Was ein Handschlag wirklich über Wirkung, Macht und Körpersprache verrät

 

Ein Handschlag dauert oft nur wenige Sekunden.

Und trotzdem kann anschließend lange darüber gesprochen werden.

Besonders dann, wenn:

  • Staatschefs
  • Vorstände
  • Unternehmer
  • andere öffentliche Personen

vor Kameras aufeinandertreffen.

Dann wird plötzlich analysiert:

Wer zog wen zu sich?

Wer ließ zuerst los?

Wer blickte wohin?

Wer hatte angeblich die Oberhand?

Solche Szenen sind faszinierend.

Nur lohnt sich Vorsicht.

Ein Handschlag kann Wirkung erzeugen. Er ist jedoch kein zuverlässiger Persönlichkeitstest und keine geheime Sprache mit festen Übersetzungen.

 

 

 

Warum Handschläge so viel Aufmerksamkeit bekommen

 

Begrüßungen sind kurze soziale Übergänge.

In wenigen Sekunden werden:

  • Distanz
  • Nähe
  • Rollen
  • Aufmerksamkeit

koordiniert.

Gerade bei öffentlichen Begegnungen kommt noch etwas hinzu:

Die Begrüßung wird beobachtet.

Dann ist sie nicht nur eine Interaktion zwischen zwei Menschen.

Sie wird auch:

zum medialen Bild.

Und dieses Bild wird anschließend interpretiert.

 

 

Donald Trump und die „Handshake-Gates“

 

Der Begriff „Handshake-Gates“ bekam besonders viel Aufmerksamkeit durch öffentliche Begegnungen Donald Trumps während seiner ersten Amtszeit als US-Präsident.

Medien diskutierten beispielsweise:

  • den langen Handschlag mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe
  • die Begegnung mit Emmanuel Macron
  • die Szene mit Angela Merkel im Weißen Haus
  • weitere ungewöhnlich wirkende Begrüßungen

Viele Beobachter interpretierten diese Situationen als:

Dominanzverhalten.

Das kann eine plausible Interpretation sein.

Es ist jedoch wichtig, zwischen:

beobachtbarem Verhalten

und:

zugeschriebener Absicht

zu unterscheiden.

 

 

 

Was wir beobachten können

 

Beispielsweise:

  • Ein Handschlag dauert ungewöhnlich lange.
  • Eine Person zieht die andere näher heran.
  • Eine zweite Hand wird zusätzlich eingesetzt.
  • Der Körperabstand verändert sich.
  • Eine Person löst den Kontakt zuerst.

Das sind:

Beobachtungen.

Etwas anderes sind Aussagen wie:

„Er wollte ihn bewusst demütigen.“

Oder:

„Sie hatte Angst.“

Das sind:

Interpretationen.

Sie können stimmen.

Sie müssen es nicht.

 

 

 

Körpersprache funktioniert nicht wie ein Wörterbuch

 

Eine alte Vorstellung von Körpersprache lautet:

Eine bestimmte Geste bedeutet immer dasselbe.

Zum Beispiel:

Handfläche unten = Dominanz.

Blick zur Seite = Unsicherheit.

fester Griff = Selbstvertrauen.

So einfach funktioniert nonverbale Kommunikation nicht.

Die Bedeutung hängt unter anderem ab von:

  • Situation
  • Kultur
  • Beziehung
  • individuellem Verhalten
  • vorhergehenden Ereignissen
  • anderen gleichzeitig auftretenden Signalen

Ein einzelnes Signal erlaubt selten eine eindeutige psychologische Diagnose.

 

 

 

Was ein fester Handschlag tatsächlich sagen kann

 

Es gibt Forschung dazu.

Eine bekannte Studie untersuchte Handschläge von 112 Personen.

Dort zeigten sich Zusammenhänge zwischen bestimmten Eigenschaften des Handschlags und Persönlichkeitsmaßen.

Ein festerer Handschlag hing beispielsweise zusammen mit:

  • mehr Extraversion
  • mehr emotionaler Ausdrucksstärke
  • weniger Schüchternheit

Das ist interessant.

Es bedeutet jedoch nicht:

Aus einem festen Handschlag lässt sich zuverlässig Persönlichkeit ablesen.

Eine einzelne Studie mit begrenzter Stichprobe liefert:

keinen universellen Körpersprache-Code.

 

 

 

Ein Handschlag beeinflusst erste Eindrücke

 

Ein Handschlag kann trotzdem Wirkung haben.

Menschen bilden erste Eindrücke sehr schnell.

Dazu tragen viele Informationen bei.

Zum Beispiel:

  • Blickkontakt
  • Stimme
  • Haltung
  • Distanz
  • Bewegung
  • Berührung

Der Handschlag ist:

ein Teil dieses Gesamtbildes.

In experimentellen Untersuchungen wurden soziale Begegnungen mit Handschlag teilweise positiver bewertet als vergleichbare Begegnungen ohne Handschlag.

Das zeigt:

Begrüßungsrituale können soziale Wahrnehmung beeinflussen.

Es zeigt nicht:

Ein bestimmter Handschlag verrät den Charakter eines Menschen.

 

 

 

Blickkontakt und Timing gehören zur Begrüßung

 

Ein Handschlag beginnt nicht erst:

wenn sich die Hände berühren.

Neuere Forschung zeigt, wie fein Begrüßungen koordiniert werden.

Bevor Menschen die Hand reichen, entstehen häufig:

  • Blickkontakt
  • Annäherung
  • eine erkennbare Bewegung der Hand

Wenn eine ausgestreckte Hand kommt, bevor die soziale Aufmerksamkeit hergestellt wurde, dauert die Reaktion des Gegenübers länger.

Das ist interessant, weil es zeigt:

Begrüßung ist ein gemeinsamer Abstimmungsprozess.

Nicht nur:

eine einzelne Geste.

 

 

 

Dominanz: eine verführerisch einfache Erklärung

 

Bei öffentlichen Handschlägen wird besonders gern über:

Dominanz

gesprochen.

Zum Beispiel:

„Wer zieht, dominiert.“

„Wer oben liegt, führt.“

„Wer zuerst loslässt, verliert.“

Solche Regeln klingen:

präzise.

Genau das macht sie attraktiv.

Nur fehlt für viele dieser universellen Regeln:

eine belastbare wissenschaftliche Grundlage.

 

 

 

Macht kann trotzdem sichtbar werden

 

Das bedeutet nicht:

Macht spiele in Begrüßungen keine Rolle.

Rollen, Status und Beziehung beeinflussen soziale Interaktionen durchaus.

Eine Person kann bewusst:

  • mehr Raum einnehmen
  • Nähe herstellen
  • Distanz verweigern
  • einen Kontakt verlängern

Entscheidend ist:

Wir sollten Verhalten beschreiben, bevor wir ihm eine eindeutige Absicht zuschreiben.

 

 

 

Der Handschlag zwischen Donald Trump und Shinzo Abe

 

Bei der viel diskutierten Begegnung mit Shinzo Abe fiel besonders auf:

  • die ungewöhnliche Länge des Handschlags
  • wiederholtes Heranziehen
  • zusätzliche Berührungen mit der zweiten Hand

Das wirkte für viele Beobachter:

ungewöhnlich und asymmetrisch.

Darüber lässt sich sprechen.

Vorsichtiger wäre ich dagegen mit Aussagen wie:

„Abe wollte nur noch fliehen.“

Oder:

„Sein Blick beweist Unsicherheit.“

Aus einer kurzen öffentlichen Szene lässt sich ein innerer Zustand nicht zuverlässig rekonstruieren.

 

 

 

Donald Trump und Emmanuel Macron

 

Auch die Begegnungen zwischen Donald Trump und Emmanuel Macron wurden medial als:

Handschlag-Duell

beschrieben.

Beide hielten den Kontakt deutlich sichtbar fest.

Das ergab Bilder, die sich hervorragend:

als Machtkampf erzählen ließen.

Vielleicht war Macht tatsächlich Teil dieser Interaktion.

Interessant ist jedoch noch etwas anderes:

Sobald ein bestimmtes Deutungsmuster etabliert ist, werden spätere Szenen durch genau dieses Muster betrachtet.

Aus:

„Das ist ein ungewöhnlicher Handschlag.“

wird schnell:

„Wer gewinnt diesmal?“

 

 

 

Wenn die Geschichte die Wahrnehmung steuert

 

Medien brauchen:

  • erkennbare Muster
  • Konflikte
  • Geschichten

Ein „Duell der Handschläge“ ist erzählerisch stärker als:

„Zwei Politiker begrüßten sich ungewöhnlich.“

Dadurch kann eine Interpretation:

immer größere Sicherheit bekommen, obwohl die zugrunde liegende Beobachtung gleich bleibt.

Genau deshalb lohnt es sich:

Beobachtung und Erzählung auseinanderzuhalten.

 

 

 

Angela Merkel und der vermeintlich verweigerte Handschlag

 

Auch die Begegnung zwischen Angela Merkel und Donald Trump im Weißen Haus wurde intensiv interpretiert.

Auf Bildern beziehungsweise Videos wirkte es so, als werde eine Aufforderung zum Handschlag:

nicht aufgegriffen.

Ob das:

  • Absicht
  • Missverständnis
  • akustisches Nichtverstehen
  • eine spontane Situation

war, lässt sich allein aus der beobachteten Szene nicht sicher bestimmen.

Die öffentliche Wirkung war trotzdem real.

Und genau das ist für Kommunikation entscheidend.

 

 

 

Wirkung und Absicht sind zwei verschiedene Fragen

 

Eine Person kann etwas:

nicht beabsichtigen.

Es kann trotzdem:

eine Wirkung erzeugen.

Bei öffentlichen Auftritten ist deshalb hilfreich, beide Ebenen zu betrachten.

 

Absicht

Was wollte die Person vermutlich vermitteln?

 

Wirkung

Wie wurde das Verhalten wahrscheinlich wahrgenommen?

Für professionelle Kommunikation ist die zweite Frage häufig:

mindestens ebenso wichtig.

 

 

 

Kulturelle Unterschiede beim Handschlag

 

Begrüßungsrituale unterscheiden sich zwischen:

  • Kulturen
  • Regionen
  • Generationen
  • beruflichen Kontexten

Das betrifft beispielsweise:

  • Stärke des Griffs
  • Dauer
  • Blickkontakt
  • Körperabstand
  • Einsatz einer zweiten Hand

Deshalb ist gefährlich:

das eigene Begrüßungsverhalten zum universellen Standard zu erklären.

 

 

 

Bill Gates und die Hand in der Hosentasche

 

Ein älteres Beispiel zeigt das gut.

Bill Gates begrüßte die damalige südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye und ließ dabei seine andere Hand in der Hosentasche.

In Teilen der südkoreanischen Öffentlichkeit wurde die Szene als:

respektlos

wahrgenommen.

Vielleicht war Gates‘ Absicht:

Lockerheit.

Vielleicht dachte er überhaupt nicht darüber nach.

Für die kommunikative Wirkung gilt trotzdem:

Absicht allein entscheidet nicht darüber, wie eine Geste verstanden wird.

 

 

 

Die Empfänger entscheiden nicht allein über die Bedeutung

 

Meine frühere Formulierung lautete:

„Die Empfänger entscheiden über die Bedeutung einer Botschaft.“

Heute würde ich sie präziser formulieren.

Bedeutung entsteht im Zusammenspiel von:

  • Absicht
  • Verhalten
  • Kontext
  • kulturellen Erwartungen
  • Interpretation des Gegenübers

Der Empfänger besitzt also:

großen Einfluss auf die Wirkung.

Er entscheidet jedoch nicht völlig frei über:

die objektive Bedeutung oder Absicht.

 

 

 

Warum Körpersprache trotzdem wichtig ist

 

Wenn einzelne Gesten keine festen Bedeutungen besitzen, könnte die Frage entstehen:

Warum überhaupt auf Körpersprache achten?

Weil nonverbales Verhalten:

Wirkung erzeugt.

Menschen bilden Eindrücke.

Sie interpretieren.

Sie reagieren.

Und manchmal reagieren sie sogar auf:

eine Interpretation, die fachlich wenig belastbar ist.

Das macht Körpersprache nicht bedeutungslos.

Es macht ihre Interpretation:

anspruchsvoller.

 

 

 

Eine falsche Interpretation kann reale Folgen haben

 

Angenommen, jemand interpretiert deinen Handschlag als:

arrogant.

Vielleicht war er gar nicht so gemeint.

Die Interpretation kann trotzdem:

die weitere Beziehung beeinflussen.

Das gilt besonders bei:

  • ersten Begegnungen
  • Verhandlungen
  • öffentlichen Auftritten
  • hohen Hierarchieebenen

Deshalb lohnt sich:

Wirkungsbewusstsein ohne Körpersprache-Aberglauben.

 

 

 

Wie sieht ein guter Handschlag aus?

 

Eine starre Universalformel braucht es nicht.

Für viele westlich geprägte berufliche Situationen funktioniert:

  • eine natürliche Annäherung
  • vorheriger Blickkontakt
  • ein gut wahrnehmbares Handangebot
  • angemessener Griff
  • kurze Dauer
  • passender Abstand

gut.

Entscheidend ist:

Die Begrüßung sollte für beide Seiten leicht koordinierbar sein.

 

 

 

Mehr Kraft ist nicht automatisch mehr Präsenz

 

Ein besonders starker Griff wird manchmal empfohlen, um:

Selbstbewusstsein

zu demonstrieren.

Das kann schnell:

überzogen wirken.

Ein Handschlag ist keine Kraftprobe.

Souveränität entsteht weniger dadurch:

den anderen körperlich zu beeindrucken.

Stärker ist:

aufmerksam, klar und angemessen in Kontakt zu treten.

 

 

 

Was ist mit der berühmten „Oberhand“?

 

In Körpersprache-Ratgebern wird häufig behauptet:

Wer beim Handschlag seine Hand oben positioniert, übernimmt Dominanz.

Solche Regeln würde ich nicht überbewerten.

Handpositionen entstehen aus:

  • Körpergröße
  • Annäherungswinkel
  • Bewegungsablauf
  • Gewohnheiten
  • Situation

Ein einzelner Winkel beweist:

keine Machtbeziehung.

 

 

 

Die zweite Hand

 

Manchmal wird die freie Hand eingesetzt.

Zum Beispiel:

  • auf dem Handrücken
  • am Unterarm
  • am Oberarm

Das kann als:

  • warm
  • vertraut
  • vereinnahmend
  • dominant

erlebt werden.

Welche Wirkung entsteht, hängt stark davon ab:

wie vertraut die Beteiligten bereits miteinander sind.

 

 

 

Nach Corona ist der Handschlag weniger selbstverständlich

 

Die COVID-19-Pandemie hat Begrüßungsgewohnheiten verändert.

Auch heute ist es sinnvoll, nicht automatisch davon auszugehen:

dass jede Person einen Handschlag möchte.

Das gilt auch unabhängig von Infektionsschutz.

Kulturelle, persönliche oder gesundheitliche Gründe können eine Rolle spielen.

Souveränität bedeutet deshalb ebenfalls:

eine andere Begrüßungsform ohne Irritation akzeptieren zu können.

 

 

 

Was tun, wenn jemand keine Hand gibt?

 

Interpretieren solltest du zunächst wenig.

Vielleicht gibt es:

  • gesundheitliche Gründe
  • kulturelle Gründe
  • persönliche Gewohnheiten
  • eine missverständliche Situation

Ein kurzer Gruß genügt.

Aus einer nicht angenommenen Hand sofort auf:

Ablehnung oder Respektlosigkeit

zu schließen, wäre unnötig.

 

 

 

Was tun bei einem unangenehm starken Griff?

 

In der Regel:

keinen Machtkampf daraus machen.

Du musst die Kraft nicht spiegeln.

Bleib:

  • aufrecht
  • ruhig
  • präsent

und löse die Begrüßung normal.

Ein Handschlag muss nicht gewonnen werden.

 

 

 

Was tun, wenn dich jemand zu sich zieht?

 

Auch hier hilft:

Stabilität statt Gegenangriff.

Halte deinen Stand.

Bewahre einen angemessenen Abstand.

Und vermeide, aus der Begrüßung:

einen Wettbewerb zu machen.

Professionelle Präsenz zeigt sich nicht darin:

jede Dominanzgeste zurückzugeben.

 

 

 

Öffentliche Begrüßungen verdienen Vorbereitung

 

Bei wichtigen öffentlichen Begegnungen werden selbst kleine Momente:

fotografiert, gefilmt und kommentiert.

Das betrifft:

  • Politik
  • Vorstände
  • Unternehmer
  • Medienauftritte

Deshalb kann es sinnvoll sein, sich vorher Gedanken zu machen:

  • Wer begrüßt wen?
  • Wo stehen Kameras?
  • Welche kulturellen Besonderheiten gibt es?
  • Wie wird anschließend weitergegangen?

Das ist keine künstliche Inszenierung.

Es ist:

professionelle Vorbereitung.

 

 

 

Executive Presence zeigt sich nicht an einem perfekten Handschlag

 

Ein Handschlag kann einen ersten Eindruck beeinflussen.

Executive Presence entsteht jedoch nicht durch:

eine einzelne Technik.

Sie entsteht aus dem Zusammenspiel von:

  • Klarheit
  • Haltung
  • Stimme
  • Körpersprache
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Verhalten über Zeit

Deshalb halte ich wenig von:

„Mit diesem Handschlag wirkst du sofort dominant.“

Das ist Körpersprache als Trick.

Interessanter ist:

Passt deine Begrüßung zu deiner Rolle, deiner Botschaft und der Situation?

→ Executive Presence: souverän wirken und führen

 

 

 

Fünf Fragen zur Analyse öffentlicher Körpersprache

 

  1. Was kann ich tatsächlich beobachten?
  2. Was interpretiere ich bereits?
  3. Welche anderen Erklärungen sind möglich?
  4. Welche Rolle spielen Situation und Kultur?
  5. Welche Wirkung könnte das Verhalten trotzdem erzeugen?

Diese fünf Fragen helfen:

zwischen sorgfältiger Beobachtung und Körpersprache-Orakel zu unterscheiden.

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Auftritten und Begegnungen

 

Bei Situationen mit hoher Sichtbarkeit können auch scheinbar kleine Details relevant werden.

Zum Beispiel:

  • Begrüßung
  • Position im Raum
  • Blickkontakt
  • Übergänge
  • gemeinsame Fotos
  • erste und letzte Momente eines Auftritts

Im Coaching oder Sparring können wir solche Situationen realistisch durchgehen.

Dabei geht es nicht darum:

Körpersprache-Tricks auswendig zu lernen.

Es geht darum:

bewusst, stimmig und handlungsfähig aufzutreten.

→ Präsenz und Wirkung entwickeln

 

 

 

Welcher berufliche Rahmen passt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Körpersprache, Auftreten und wiederkehrende berufliche Situationen geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn eine konkrete Begegnung oder ein Auftritt hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Fazit: Der Handschlag wirkt – doch er verrät weniger, als viele behaupten

 

Ein Handschlag kann:

  • einen ersten Eindruck beeinflussen
  • eine Begegnung strukturieren
  • öffentlich symbolisch aufgeladen werden

Er kann auch:

unangenehm, respektvoll, vertraut oder ungewöhnlich wirken.

Was er nicht zuverlässig kann:

den Charakter eines Menschen in wenigen Sekunden offenlegen.

Gerade öffentliche „Handshake-Gates“ zeigen deshalb zwei Dinge gleichzeitig.

Erstens:

Kleine nonverbale Momente können große Wirkung bekommen.

Zweitens:

Die Geschichten, die wir daraus machen, sind oft sicherer als unsere tatsächlichen Informationen.

Körpersprache verdient Aufmerksamkeit. Sie verdient ebenso Zurückhaltung bei eindeutigen Deutungen.

P.S.​

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2017
Überarbeitung: 10. November 2026