Humankapital

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Humankapital

 

Das Humankapital (human capital) entspricht dem natürlich und durch Ausbildung erworbenen Leistungspotenzial (relevante Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse, Wissen und Können) eines Menschen.

Bei dem Humankapital, auch als physisches Kapital bezeichnet, handelt es sich um einen Begriff, der die menschliche Qualifikation insgesamt umfassen soll. Mit der Verwendung des Wortes Humankapital soll sprachlich eine Gleichstellung mit anderen wichtigen Ressourcen erreicht werden, wie beispielsweise Finanzkapital und Anlagevermögen.

Es ist damit also nicht zwangsweise eine Abwertung der Mitarbeiter beabsichtigt, sondern die Würdigung innerhalb des Produktionsprozesses. 

 

 

 

Kritik

 

Kritiker meinen der Begriff Humankapital würde nicht nur Arbeitskräfte degradieren, sondern mache den Menschen allgemein zu einer nur noch ökonomisch interessanten Größe. Manche einen erinnert es an den Begriff Menschenkapital den Karl Marx im „Kapital“ verwendete, um den Kapitalismus anzuprangern. Gut oder schlecht? Wie so oft ist Kontext und Absicht bei der Betrachtung notwendig, um zu erkennen, welchen Geistes es als Kind entspringt.

Der Begriff betriebliches Humankapital erkennt die hohe Bedeutung qualifizierter und motivierter Mitarbeiter für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Dadurch verändert sich die Unternehmens- und Personalpolitik. Mitarbeiter sind gerade nicht mehr nur reine Produktions- und Kostenfaktoren, sondern Menschen mit Bedürfnissen und Eigenarten.

Sollen die Produktion gesteigert werden und Kosten gesenkt werden, gilt es Leistungsbereitschaft und Fähigkeiten der Mitarbeiter zu erhalten und zu stärken.

 

 

 

Synonyme und verwandte Begriffe

 

Verwandte Begriffe sind Humanvermögen, Humanressourcen und Humanpotenzial, wobei oft die englischen Begriffe human capital, human resources bzw. human assets verwendet werden. 

P.S.

 

Gibt es eine bessere Bezeichnung als Humankapital?

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