Tipps und Stimmübungen, um der Stimme Resonanz zu verleihen

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Strohmann-Argument

Wie steht es mit der Resonanz?

 

Mit geeigneten Übungen aus dem Stimmtraining wird Ihre Stimme sofort klarer, verständlicher und authentischer. Resonanz in der eigenen Stimme zu haben, ist Voraussetzung, um klangvoll zu sprechen.

Überblick

 

 

 

 

Stimme mit Resonanz

 

Hätten Sie gerne eine voluminöse, volltönende und kräftige Stimme?
Wie wäre es, wenn Ihre Stimme mit weniger Kraftaufwand noch besser gehört wird?

Hier erfahren Sie, wie Ihre Stimme mehr Resonanz bekommt. Lernen Sie Techniken mit deren Hilfe Sie lernen Ihre Stimme im Rahmen eines kleinen Stimmtrainings reicher an Resonanz und wohlklingender zu machen.

 

 

 

Resonanz?

 

Das Wort Resonanz leitet sich von dem lateinischen Wort “resonare“ (wiederhallen, wiederschallen) ab. Dieses Wiederhallen, diese Resonanz in Ihrer Stimme bedeutet, dass sich eine resonanzreiche Stimme stets Gehör verschafft und ein wohlklingendes Echo erzeugt. Eine resonanzreiche Stimme nehmen wir als volltönend und kräftig wahr. Solch eine Stimme kann den gesamten Raum mit Klang erfüllen.

Lernen Sie mit Hilfe einfacher Stimmübungen, wie Sie sich die Luft- und Resonanzräume in Ihrem Körper erschließen, um Ihrem Stimmklang Raum zur Entfaltung zu bieten.

 

 

 

Resonanzraum

 

Akustisch erfolgt die Klangformung in erster Linie durch die Räume oberhalb der Stimmlippen bis hin zu den äußeren Lippen. Das was letztendlich der Stimme Klang, Raum und Fülle verleiht, sind die Artikulations- und Resonanzräume, auch Vokaltrakt bzw. Ansatzrohr genannt. Ganz banal lassen sie so die Lufträume in unserem Körper bezeichnen.

Es ist, wie bei vielen Musikinstrumenten, wie beispielsweise einer Akustikgitarre. So wie auch der Klangkörper der Gitarre mit Luft gefüllt ist und somit dem Ton zu seinem vollen Klang verhilft, ist das auch beim Menschen.

Es wird in der Literatur bei einer engeren Betrachtung zwischen Kopf- und Brustresonanz unterschieden. Insgesamt gehören alle Bereiche des Körpers (vom Brustbein bis zur Schädeldecke) in denen Vibrationen wahrnehmbar sind, zu den Resonanzräumen.

Zur Erschließung der Resonanzräume benötigen wir eine flexible, entspannte Weite des Ansatzrohres. Deswegen finden Sie auf dieser Seite auch dazu entsprechende Übungen.

 

 

 

Vorbereitung

 

Bevor es an die eigentlichen Übungen für mehr Resonanz geht lohnen sich Vorbereitungen, die der Lockerung des Körpers dienen.

 

 

1. Lockerung der Schulterregion

 

Stellen Sie sich bequem, die Füße in etwa hüftbreit parallel zueinander auf den Boden. Achten Sie darauf, dass Ihre Knie gelöst und die Schultern entspannt sind. Heben Sie die Schultern mit dem Einatmen kräftig an und lassen diese mit dem Ausatmen auf einen kräftigen Seufzer wieder fallen. Wiederholen Sie diese Übung dreimal.

 

 

 

2. Schulternkreisen

 

Führen Sie mit den Schultern kleine, kreisende Bewegungen im- und gegen den Uhrzeigersinn aus. Achten Sie darauf locker zu stehen, so dass Ihre Knie gelöst sind.

 

 

 

3. Beckenkreisen

 

Kreisen Sie Ihr Becken mehrmals hintereinander in fließenden, runden Bewegungen im und gegen den Uhrzeigersinn. Achten Sie darauf, dass Sie weiterhin stabil und aufrecht stehen.

 

 

 

4. Stand und Stimme

 

Ihr ganzer Körper bildet den Resonanzkörper Ihrer Stimme. Wenn Sie sich verkrümmen oder klein machen, verbiegen dann reduzieren Sie auch die Wirkung Ihrer Stimme. Es ist auch für den Stimmklang besser, wenn Sie sich gerade hinstellen oder hinsetzen und auf eine gerade Haltung achten. Machen Sie sich groß, das vergrößert auch Ihren Stimmklang.

 

 

 

Stimmübungen zum Aufbau von Resonanz

 

Bei Übungen lassen sich Kopf- und Brustresonanz meist nicht eindeutig unterscheiden. Sie bedingen sich gegenseitig. Sie bekommen durch diese Übungen ein besseres Gespür für Ihre Resonanzräume. Achten Sie auf die feinen Vibrationen im Körper und wie sich Ihr Stimmklang bei diesen Übungen verändert.

 

 

1. Übungen zur Weitung des Ansatzrohrs

 

Diese Übungen dienen der Öffnung der Resonanzräume.

 

 

a. Gähnübung

 

Stellen Sie sich vor zu gähnen. Falls Sie nun nicht bereits automatisch gähnen müssen, öffnen Sie Ihren Mund und stellen Sie im Unterkiefer und Hals eine Weite her, die dem Gähnen gleicht. Bilden Sie ein langgezogenes, tiefes „aahh“ und spüren Sie die Weite in Ihrem Hals und Brustkorb, in der sich der Ton gleichmäßig ausbreiten kann. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals hintereinander.

 

 

 

b. Kauphonation

 

Stellen Sie sich in Gedanken Ihr Lieblingsgericht vor und beginnen Sie genüsslich in weichen, weiten Bewegungen zu kauen. Dann begleiten Sie die Kaubewegung bei jedem dritten Kauen abwechselnd mit den Silben „mnjam“, „mnjom“, „mnjum“. Wiederholen Sie auch diese Übung solange bis Sie einen Unterschied im Stimmklang wahrnehmen können.

 

 

 

c. Nasensummen

 

Atmen Sie über die Nase aus und summen Sie dabei. Achten Sie darauf Ihre Zunge und Ihren Hals locker zu lassen! Im zweiten Schritt öffnen Sie, Sie während Sie über die Nase ausatmen, langsam Ihren Mund und bilden dabei ein „moo“. (Behalten Sie die Weite im Hals bei, die Sie bereits bei der Gähnübung hergestellt haben)

 

 

 

2. Übungen für mehr Brustresonanz

 

Stellen Sie sich hüftbreit auf den Boden. Die Fußsohlen sollen bei dieser Übung stets guten Bodenkontakt haben. Die Knie sind gelöst, so dass sie leicht mitfedern können. Strecken Sie beide Hände vor den Körper aus und formen Sie eine liegende Acht. Sprechen Sie dazu im Rhythmus die Silben „mu-nung, mo-nong, mi-ning, me-neng, ma-nang“. Wiederholen Sie diese Übung drei- bis fünfmal hintereinander.
Stellen Sie ich Ihren Körper wie ein Segel im Wind vor, der die Bewegung der liegenden Acht federnd begleitet, so dass sich der Klang in Ihrem Körper von Kopf bis Fuß ausbreitet und sich darüber hinaus im Raum verteilt. Achten Sie stets darauf entspannt, rhythmisch und gleichmäßig zu sprechen.

 

 

 

3. Übungen für mehr Kopfresonanz

 

Stellen Sie sich wieder hüftbreit, die Füße parallel zueinander auf den Boden. Achten Sie darauf, das Ihre Knie und Schultern gelöst sind. Atmen Sie mehrmals hintereinander locker aus und ein. Lassen Sie mit dem Ausatmen alle Anspannungen mit einem kräftigen Seufzer los.
Beim nächsten Ausatmen durch die Nase summen Sie laut und kräftig ein „mmmh“. Die Lippen sind dabei leicht aneinandergelegt. Spüren Sie die feinen Vibrationen, die Schwingungen in Ihren Resonanzräumen. Wiederholen Sie auch diese Übung drei- bis fünfmal. Im zweiten Schritt können Sie begleitend zum Summen mit hochgezogenen Wangen grinsen und somit die Vibrationen auch im Kopf spürbar machen.

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P.S.

 

Wie sorgen Sie für die Resonanz in Ihrer Stimme?

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2008
Überarbeitung: 22. Mai 2019
AN: #8568