Was Redner von Musiker Jeremy Sassoon lernen können

Begeistern Sie sich! Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden. Ralph Waldo Emerson
Was Redner von Musiker Jeremy Sassoon lernen können

Etwas mehr Begeisterung, bitte!

 

Für viele Menschen gehören Reden und Präsentationen zum Leben, doch selbst ansonsten motivierte Führungskräfte empfinden Reden zu oft als Pflicht. Schluss damit, begeistern Sie sich!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was Musiker wie Jeremy Sassoon können

 

Gute Musik an Orten, die dazu passen. Das gönne mir gerne. Und wenn Musiker, wie Jeremy Sassoon im Jazz-Club A-Trane auftreten, dann sichere ich mir frühzeitig einen Sitzplatz nahe der Bühne.

Jeremy Sassoon & Band interpretieren Stücke, die ich teilweise nicht so unbedingt im Original hören würde. Doch hier, wie bei den schon in der Originalversionen wunderschönen Stücken, entsteht jedes Mal wieder etwas Eigenes. Ich finde das bemerkenswert, denn das ist ja nicht gerade häufig der Fall. Bei vielen Coverversionen, die tagtäglich zu hören sind, frage ich mich weshalb jemand das den Originale antun musste. Selten finde ich die Kopien besser als die Originale, eigenständig und gut sind sie selten. Ob „Wichita Lineman“ oder „The Way it is“ von Bruce Horbsby and the Range: Hier ist das anders und das anwesende Publikum quittiert das mit heftigem Applaus.

 

 

 

Was Redner hier lernen können

 

Es ist zufällig, was für ein immenser Unterschied zwischen diesem Auftritt und manchen Reden und Präsentationen besteht. Es tun sich viele Redner so schwer damit, sich mit ihrem Thema so zu identifizieren, dass es für das Publikum spürbar ist. Wie oft höre ich; „Das Thema interessiert mich eigentlich nicht und jetzt soll ich auch noch darüber reden!“ oder „Das ist leider ein trockener Stoff!“. Dann wünschte ich mir, wir könnten uns gemeinsam in einen der Auftritte von Künstlern, wie Jeremy Sassoon, beamen. Dann wäre es leichter zu vermitteln, wie es ist, sich etwas mit Begeisterung zu eigen zu machen. So etwas wird belohnt mit Begeisterung, die mit Sicherheit länger wirkt, als der Auftritt dauert. Das Publikum will auch an diesem Abend (mittlerweile ist schon Morgen) mehr und klatscht bis es Zugaben bekommen. Wer das Kindermädchen nach Stunden bezahlt, wird gerne nachzahlen.

That’s just the way it is
Some things will never change
That’s just the way it is
Ah but don’t you believe them…

Bruce Horbsby and the Range

 

 

 

Und was hat das mit Reden und Präsentationen zu tun?

 

Nicht bei jeder Rede oder Präsentationen erlebe ich eine ähnliche Stimmung – ganz im Gegenteil. Meist geht es hierzulande deutlich trockener zu. Die Sachebene dominiert den Alltag bundesdeutscher Redebeiträge, entsprechend wenig bewegen sich.

Redner, denen es an Begeisterung fehlt, haben es schwer, ihre Zuhörer zu fesseln, selbst, wenn der Beitrag inhaltlich noch so wertvoll sein mag. Woran liegt das?

 

 

 

„That’s just the way it is“ oder geht das auch anders?

 

Viel zu verbreitet ist die Überzeugung, es gäbe entweder langweilige oder interessante Themen. Ernsthaft? Wer will, findet in fast jedem Thema Anknüpfungspunkte und Gelegenheiten sich zu faszinieren und das zu transportieren. Manchmal braucht es etwas, das zu erkennen. Bei meiner täglichen Arbeit erlebe ich das regelmäßig; erst ein empfundenes „Muss“ und dann ein „Wollen“. Ist der Moment erreicht, bei dem aus einer Verpflichtung eine Passion wird, springt der Funke über. Dann wird das Publikum mitgerissen, es will mehr erfahren, will im besten Fall anschließend Teil von etwas Größeren sein.

Gründe, weshalb Redner keine Begeisterung an den Tag legen:

Sie

  • meinen das Zahlen, Daten, Fakten für sich sprechen.
  • sind unvorbereitet.
  • halten das eigene Angebot für schlechter als das der Wettbewerber.
  • halten das Thema für langweilig.
  • halten die eigenen Preise oder den Aufwand für zu hoch.
  • haben Angst abgelehnt zu werden und bleiben möglichst unpersönlich.
  • sind selbst nicht von ihrem Betrag überzeugt.
  • können anderen Menschen nicht vermitteln, was an der Botschaft interessant ist.
  • sind zu introvertiert und wollen nicht auftrumpfen.
  • haben nicht gelernt innere Begeisterung außen sichtbar zu machen.

 

 

 

Motivation und Begeisterung

 

Manche Schüler erwarten von ihren Eltern und Lehrern, dass sie für ein Thema begeistert werden und Studenten erwarten das von Professoren. Bis zu einem gewissen Alter ist das nachvollziehbar. Es gibt allerdings auch durchaus erwachsene Mitarbeiter, die der Meinung sind, es wäre die Aufgabe ihrer Vorgesetzten. Wer das Glück hat so jemanden zu haben…

Ich finde, es ist lohnenswert andere Menschen für ein Thema zu begeistern. Darauf zu warten, das andere uns in Schwung bringen, ist jedoch nicht empfehlenswert. Was, wenn niemand diese Aufgabe wirkungsvoll übernimmt?

Es liegt im persönlichen Interesse, die eigene Begeisterungsfähigkeit zu pflegen.

Zahlen, Daten und Fakten bekommen durch eine gute Portion Herzblut spürbare Bedeutung. Im Grunde ist es recht einfach, denn Begeisterung ist ansteckend.

 

 

 

Begeistern Sie sich!

 

Für viele Menschen gehören Reden und Präsentationen dazu, doch selbst ansonsten motivierte Führungskräfte empfinden Reden zu oft als Pflicht. Schluss damit, begeistern Sie sich!

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Begeisterung?

3 Kommentare

  1. Am 12. Januar 2019 tritt Jeremy Sassoon erneut im A-trane in Berlin-Charlottenburg auf.

    Antworten
  2. Überdrehte Redner nerven mich eher.

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Begeisterung

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack 12. Januar 2019
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