Aktives Zuhören: 13 Tipps für das aktive Zuhören

Es lohnt sich, Gesprächspartnern die verdiente Aufmerksamkeit zu widmen
Aktives Zuhören

Aktives Zuhören

 

Die meisten Menschen schätzen einen guten Zuhörer. Doch im Zweifelsfall reden die meisten selbst lieber, als zuzuhören. Es ist wohl nicht so einfach, wie es erscheint, mit dem Zuhören. Doch es lohnt sich, Gesprächspartnern die verdiente Aufmerksamkeit zu widmen.

Aktives Zuhören macht niemanden zum sozialen Mauerblümchen, das geduldig endlosen Ausführungen folgt, ohne selbst jemals zu Wort zu kommen. Aktives Zuhören trägt dazu bei, dass sich die Kommunikation insgesamt verbessert und dadurch auch die eigenen Botschaften Gehör finden. Denn gutes Zuhören ist der beste Weg, um Vertrauen und Sympathien zu gewinnen und um Beziehungen aufzubauen.

 

 

 

13 Tipps für das aktive Zuhören

 

 

1. Zustandsmanagement

 

Ist der Gemütszustand zu aufgewühlt, wird das mit dem Zuhören nichts. Der Tunnelblick macht auch vor anderen Sinnen keinen Halt. Also, erst einmal für den entsprechenden Zustand sorgen.

 

 

 

2. Zwischen den Zeilen lesen

 

Ein großer Teil der Kommunikation erfolgt nonverbal. Behalten Sie die Körpersprache Ihres Gesprächspartners im Auge. Während Sie zuhören benötigt Ihr Gehirn nur einen kleinen Anteil seiner Kapazität. Der Rest ist frei, um eine Antwort zu formulieren und besser zuzuhören.

 

 

 

3. Auf die eigene Körpersprache achten

 

Gerade weniger gute und ungeduldige Zuhörer sind oft zu sehr damit beschäftigt, zu sprechen. Und dann geschieht es leicht, dass die Körpersprache etwas anders mitteilt, als beabsichtigt wird. Da wird unruhig auf dem Stuhl hin- und hergerutscht, Arme oder Beine verschränkt, geräuspert. Gerade die Signale für Ungeduld fordern nicht gerade zum Weiterreden auf, sondern unterbrechen sonst stattfindende Gedankengänge.

 

 

 

4. Ablenkungen vermeiden

 

Es hilft das Smartphone beiseitezulegen, es ruhig mal auszuschalten, um ganz bei der Sache zu sein. Auch durch die Wahl einer geeigneten Umgebung fällt es allen beteiligten Personen leichter sich zu konzentrieren.

 

 

 

5. Niemals unterbrechen

 

Das Unterbrechen des Gesprächsprächspartners oder gar das Vervollständigen seiner Sätze ist respektlos.

 

 

 

6. Stellen Sie Fragen

 

Nicht nur um zu überprüfen, ob man wirklich alles richtig verstanden hat, ist es sinnvoll, reflektierende Fragen zu stellen. Fragen zu stellen hilft dem Redenden auch, weitere Gedanken als Antworten zu formulieren. Daher lohnt es sich, zwischendurch Fragen zu stellen.

 

 

 

7. Körpersprache beachten

 

Achten Sie auf die Körpersprache Ihres Gegenübers. Registrieren Sie Mikrogesten oder andere Hinweise wie nervöses Fußwippen unter dem Tisch. In manchen Situationen können Sie sogar auf Ihre Beobachtungen eingehen. Wenn Sie das behutsam tun, öffnet sich der Gesprächspartner eher, denn er fühlt sich ernst genommen und Sie genießen mehr Vertrauen.

 

 

 

8. Blickkontakt halten

 

Mit Ihrem Blickkontakt signalisieren Sie Interesse und das Sie bei der Sache sind.

 

 

 

9. Rechtfertigung vermeiden

 

Auch erfahrene Zuhörer laufen Gefahr abzuschalten, sobald ihre eigenen Ideen und Überzeugungen infrage gestellt oder kritisiert werden. Wer in dieser Situation die Arme verschränkt und rechtfertigende Antworten formuliert, anstatt zuzuhören, verpasst Informationen, Einsicht und die Chance, entstehende Konflikte zu entschärfen.

 

 

 

10. Umformulieren

 

Die elegante Paraphrasierung einer Situation bietet sich an, wenn es darum geht, Probleme zu lösen oder Pläne zu schmieden. Schätzen Sie ab was Ihr Gesprächspartner denkt oder fühlt und fassen Sie kurz zusammen, was bereits gesagt wurde. Legen Sie Empathie an den Tag.

 

 

 

11. Pausen machen

 

Machen Sie Pausen. Beispielsweise, um das Gesagte zu verdauen und darüber nachzudenken. Sie wirken so überlegter und geben später umso bessere Antworten.

Wer eine kurze Pause vor Antworten macht, erleichtert es dem Gesprächspartner auch seiner Aussage etwas hinzuzufügen. Zählen Sie vor jeder Antwort im Kopf bis vier, bis Sie die Pausen automatisch einhalten.

 

 

 

12. Ersparen Sie sich Belehrungen

 

Ein guter Zuhörer ist an langfristigen und tragfähigen Lösungen interessiert, statt an schnellen Effekten, die dem eigenen Ego schmeicheln. Ersparen Sie sich Ratschläge, vor allem ungebetene. Alles andere wirkt latent aufdringlich und besserwisserisch.

 

 

 

13. Schweigen

 

Hören Sie länger zu als Sie reden. Menschen, die das praktizieren, werden als intelligenter und sympathischer wahrgenommen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Lassen Sie uns ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich per E-Mail ([email protected]), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular.

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Umfrageergebnisse

 

a. Gute Zuhörer schätze ich sehr.

%

Stimmt!

%

Stimmt nicht!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n=934)

b. Wie gut können die meisten Menschen zuhören?

%

Schlecht

%

Ausreichend

%

Gut

Ergebnis einer nichtrepräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 997)

P.S.

 

Sind gute Zuhörer in Gesprächen die Regel oder eher die Ausnahme? Was meinen Sie?

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