Anteilnahme und Verantwortung

Tagesmotto*
Anteilnahme und Verantwortung
Die Rettung der Menschheit besteht darin, dass alles alle angeht. —Alexander I. Solschenizyn

Anteilnahme und Verantwortung

 

Wie weit sollten persönliche Anteilnahme und Verantwortung gehen?

Was geht uns tatsächlich etwas an?

 

Die Nachrichten berichten tagtäglich über Missstände. Die Welt ist noch immer voller Ungerechtigkeiten und selbst Errungenschaften, auf die wir stolz sein können, sind nicht in Stein gemeißelt, sondern weniger sicher als viele von uns es wahrhaben wollen.

Und wenn ich auf die Straße gehe, also vor der eigenen Tür hier in Berlin kehre, dann ist es dort auch nicht immer so, wie es aus meiner Sicht wünschenswert ist. Tägliche Autorennen auf dem Ku’damm, parkende Autos auf Radwegen, E-Scooter und Leihfahrräder blockieren den Gehweg,  Unverbesserliche nehmen in Geschäften ihre Mund-Nasen-Maske ab und und und. Eine Demo mit rassistischen Parolen dominiert den Breitscheidplatz. Die Gegendemonstration zündelt.
Alles Kleinkram und Jammern auf hohem Niveau? Wer sich daran reibt, hat wohl nichts Besseres zu tun, oder?

Auf jeden Fall führt der Fokus auf Missstände und die Beschäftigung mit den Folgen nicht gerade zu innerer Zufriedenheit. Es kann auch auf den Magen schlagen. Also lieber die Scheuklappen auf und wegsehen? Ist das der Weg zu innerer Zufriedenheit und Harmonie? Ist eine solche Denkweise wünschenswert?

Sie steht jedenfalls ziemlich im Widerspruch zu einer Aussage des nobelgepreisten russischen Schriftstellers und Systemkritikers Alexander Solschenizyn. Der meinte „Die Rettung der Menschheit besteht darin, dass alles alle angeht.“ Dazu müssten allerdings mehr Menschen konstruktiv teilnehmen, solidarisch statt egoistisch ausgerichtet sein.

Also stelle ich die Frage, „Wie weit sollte das persönliche Engagement gehen?“ Was ist konstruktiv und wo schadet es? Sind wir nur für das verantwortlich, was wir tun, oder auch für das, was wir nicht tun? Wie haben wir die besten Chancen die Herausforderungen der Menschheit zu meistern?

Video

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*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Wie weit geht konstruktive Anteilnahme und wo schadet sie? Sind wir nur für das verantwortlich, was wir tun, oder auch für das, was wir nicht tun?

1 Kommentar

  1. Zwischen Resignation und Aufopferung ist nicht so viel Platz wie es scheint.

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Karsten Noack

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #454
K: CNC
Ü: