Die Herausforderungen der Menschheit: in globalen Zusammenhängen denken und handeln

Die Ursachen-Wirkungs-Beziehungen berücksichtigen und eine lebenswerte Welt fördern
Zusammenhänge

Zusammenhänge erkennen und berücksichtigen

 

Nur, wenn wir Menschen die Ursachen-Wirkungs-Beziehungen berücksichtigen können wir eine lebenswerte Welt fördern.

Was wir als Individuen tun sollten, ist, die Macht der Demokratie zu nutzen, um unseren Stimmen Gehör zu verschaffen und dafür zu sorgen, dass die Menschen mit der Macht dazu es nicht weiterhin ignorieren können.

Greta Thunberg, Klimaaktivistin 

 

 

In Zusammenhängen denken

 

Es ist ein großer Schritt sich aus der Bequemlichkeit zu lösen und sich für eine lebenswerte Welt einzusetzen.

Soweit so wünschenswert. Allerdings leben wir nicht im luftleeren Raum, eine Entscheidung hat Konsequenz. Nicht immer sind die Zusammenhänge sofort ersichtlich. Noch so gute Absichten garantieren kein glückliches Ergebnis. So ist das in komplexen Systemen.

Und damit das Gesamtergebnis stimmt, ist es wichtig sich und das eigene Anliegen im Zusammenhang mit der restlichen Welt zu betrachten. Spontan fällt mir jetzt auch noch der Kategorische Imperativ ein, doch ich folge gedanklich an dieser Stelle lieber einem anderen Pfad.

Am besten beschreibt ein Kinderspiel, worum es mir geht. In meiner Kindheit war es noch verbreitet, das Fadenspiel. So ähnlich empfinde ich auch bei den globalen Herausforderungen; ein loser Faden und alles löst sich wie ein Strickpullover auf und vorbei. Wenn wir beispielsweise nicht der Überbevölkerung begegnen haben viele andere Themen keine Chance auf Dauer gelöst zu werden.

 

 

 

Die globalen Herausforderungen

 

Der Klimawandel dominiert aktuell die Diskussion, doch lassen sich die Herausforderungen nicht vernünftig priorisieren. Die 15 wichtigsten Herausforderungen an die Menschheit in Anlehnung an das Millenium Project (externer Link) sind:

 

1. Nachhaltige Entwicklung der Welt und Klimawandel

2. Versorgung mit sauberem Wasser

3. Bevölkerungswachstum und Ressourcen

4. Autoritäre Regime und Demokratie

5. Langfristige Ziele in der Politik einführen

6. Informationsgesellschaft für alle Menschen

7. Ethisches Wirtschaften, um die Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern

8. Bedrohung durch Krankheitserreger

9. Behörden und Institutionen handlungsfähiger machen

10. Ethnische Konflikte, Terrorismus, Massenvernichtungswaffen

11. Gleichberechtigung

12. Organisierte Kriminalität

13. Steigender Energiebedarf der Menschheit

14. Wissenschaftliche und technologische Innovationen für Lebensqualität

15. Ethische Standards als Basis globaler Entscheidungen

 

 

 

 

Ja, und?

 

Empfundene Machtlosigkeit macht hilflos! Das lässt punktuelle Aktionen entstehen, die global betrachtet doch nur wie Aktionismus wirken. Der Wunsch sich einzusetzen ist groß, die Unbeholfenheit auch. Betrachten wir das Beispiel des Tierschutzes: Da werden mit großem Aufwand Tiere aus erbärmlichen Verhältnissen nach Deutschland geholt — per Flugzeug oder, um die misshandelten Tiere nicht noch mehr zu traumatisierten, per PKW — und dabei der persönliche, ökologische Fingerabdruck der Beteiligten deutlich überschritten. Punktuell wird geholfen, die Absicht ist gut, die Gesamtbilanz schlecht. Ich ziehe meinen Hut vor all denen, die sich so sehr für Einzelschicksale einsetzen! Doch wie können wir besser und effektiver im Gesamtzusammenhang handeln? Was muss, um bei dem Beispiel Tierschutz zu bleiben, geschehen, um Populationen so zu kontrollieren, dass das Tierelend ein Ende hätte. Warum verebben Stimmen großer Tierschützer, wie die Paul Watsons, der einst als der „entschlossenste und effektivste Schützer der Meerestiere“ bezeichnet wurde überhaupt wieder? Was können wir unternehmen, um nationale Interessen dem Wohlergehen und dem Erhalt unseres Planeten unterzuordnen, nicht umgekehrt? Oder noch besser, wie können wir den Widerspruch auflösen und der Lebensqualität insgesamt dienen. Der Tierschutz ist nur eines von vielen Beispielen… Es geht darum, ob und wie wir die Fäden zusammenlaufen lassen. Klimaschutz, Menschenrechte, Ressourcenverteilung….. Das wäre machbar, doch es ist noch zu selten. Ja, wir haben alle unseren Fokus und unsere blinden Flecken.

Leichter wird es bei einer Gesamtbetrachtung nicht, es spielen noch mehr unterschiedliche Interessen eine Rolle. Das erschwert notwendige Entscheidungen zusätzlich. Doch, wenn es uns gelingt gemeinsam ans Werk zu gehen, ist sehr viel möglich.

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P.S.

 

Wie halten Sie es mit Ursachen-Wirkungs-Beziehungen und wie können wir den Gesamtzusammenhang besser berücksichtigen?

1 Kommentar

  1. Jeder denkt nur an das eigenen Thema. Wie sollen wir das ändern?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2013
Überarbeitung: 28. September 2019
Englische Version:
AN: #562
K: CNB
Ü: