Das Parkinson’sche Gesetz und seine Folgen für Projekte, Besprechungen, Berichte,...

Jede Arbeit dauert so lange, wie Zeit für sie zur Verfügung steht.

Überblick

 

 

 

 

Parkinson’sche Gesetz

 

Das Parkinson’sche Gesetz sagt so viel, wie: Jede Arbeit dauert so lange, wie Zeit für sie zur Verfügung steht.

Benannt wurde es nach dem britischen Historiker und Publizist Cyril Northcote Parkinson. Er hatte es wohl nicht ganz ohne Augenzwinkern veröffentlicht.

Die Dauer für die Erledigung einer Aufgabe dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Eine Aufgabe wird also nicht in der tatsächlich erforderlichen Zeit erledigt.

 

 

 

Beispiele

 

 

1. Besprechungen

 

Ein Meeting braucht für die wichtigsten Punkte wenige Minuten oder dehnt sich über Stunden hin, ohne das sich dadurch das Ergebnis verändert. Auch sehr häufig: Egal, wie lange Besprechungen dauern, die wichtigsten Vereinbarungen werden am Ende getroffen.

 

 

 

2. Schriftliche Ausarbeitungen

 

Protokolle, Studienarbeiten, Berichte, Analysen etc. Eine Ewigkeit wäre zur Erstellung verfügbar, doch erst der nahende Abgabetermin sorgt für den relevanten Endspurt.

 

 

 

3. Projektitis

 

Als Projektitis wird der steigende Aufwand für das Projektmanagement bei gleichbleibender oder sich sogar verschlechternder Qualität der durchgeführten Projekte bezeichnet.

 

 

 

4. Beteiligte

 

Je mehr Beteiligte, desto länger dauert eine Aufgabe.

 

 

 

Was hilft?

 

 

1. Zeitrahmen setzen

 

Schluss mit der Flatrate. Limits disziplinieren. Setzen Sie deswegen einen herausfordernden Rahmen für Aufgaben einschließlich Besprechungen. Mit etwas Gewöhnung klappt es.

 

 

 

2. Goal-Gradient-Effect

 

Der Goal-Gradient-Effect, auch als Edwards Gesetz bekannt, besagt, dass der Aufwand, den jemand in eine Sache investiert, umgekehrt proportional zur verbleibenden Zeit steigt. Mit anderen Worten, wir strengen uns umso mehr an, je näher die Deadline naht. Dann los!

 

 

 

3. Terminplanung

 

Setzen Sie in Ihrem Kalender sich tendenziell schleppende Aufgaben bewusst direkt vor andere vereinbarte Termine. So zwingen Sie sich selbst, die Aufgabe bis dahin erledigt zu haben.

 

 

 

4. Countdown

 

Wo ist die Eieruhr? Stellen Sie sich einen Timer und trainieren Sie sich darin, Aufgaben in der vorgesehenen Zeit zu meistern. Das darf auch gerne in einer kürzeren Zeit geschehen. Machen Sie doch ein Spiel daraus!

5. Prioritäten

 

Was ist wirklich wichtig, was dringend? Die Eisenhower-Matrix hilft dabei die Ressourcen an der besten Stelle einzusetzen, ohne Zeit zu verschwenden.

 

 

Die Eisenhower-Matrix

 

Eisenhower-Prinzip

6. Pareto

 

Statt mit möglichst viel Aufwand Ressourcen zu vergeuden, lieber mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel erreichen. Hoch lebe das Pareto-Prinzip. Zugegeben; die Umsetzbarkeit hängt vom Thema und den Zielen ab.

Pareto-Prinzip

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P.S.

 

Kennen Sie weitere Möglichkeiten, dem Parkinson’schen Gesetz konstruktiv zu begegnen?

2 Kommentare

  1. Ich meide Besprechungen ohne Endzeitpunkt!

    Antworten
  2. Ob sich da jemals etwas ändert?

    Antworten

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Jede Arbeit dauert so lange, wie Zeit für sie zur Verfügung steht.

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In diesem Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren.

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Coaching Berlin

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 17. Mai 2007
Überarbeitung 1. Dezember 2018
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