Neuroplastizität: Mentaltraining statt Dinosaurierschicksal

Von alten Mustern lösen, neue Muster entwickeln
Neuroplastizität und Mentaltraining

Wie hilft Ihnen Neuroplastizität?

 

Vereinfacht beschreibt Neuroplastizität die Fähigkeit des Gehirns sich zu verändern, zu entwickeln, je nachdem wie es verwendet wird. Erfahren Sie, wie Mentaltraining Ihnen ermöglicht von diesen faszinierenden Eigenschaften zu profitieren.

Überblick

 

 

 

 

Neuroplastizität und Mentaltraining

 

Recht vereinfacht beschreibt Neuroplastizität die Fähigkeit des Gehirns sich zu verändern, zu entwickeln, je nachdem wie es verwendet wird. Das menschliche Gehirn kann seine Verdrahtung, also seine neurologischen Verbindungen, in erstaunlicher Weise verändern. Gerade durch Wiederholung und bei entsprechender Intensität geschieht das in beachtlicher Weise und Zeit. Da ist das Gehirn wahrlich pragmatisch.

 

 

 

Was wir wiederholen werden wir wiederholen

 

Wenn wir etwas wiederholt tun, werden die entsprechenden Nervenverbindungen dadurch gestärkt. Mit anderen Worten; die Bereiche des Gehirns, die benutzt werden, werden auch besser ausgestattet und weil sie besser beleuchtet und ausgeschildert sind, findet auch zukünftig mehr auf ihnen statt.

 

 

 

Verhaltens- und Denkmuster

 

Das Prinzip gilt für das Verhalten ebenso wie für das Denken. Wer beispielsweise zu negativem Denken neigt und dem zu viel Raum gibt, wird auch zukünftig häufiger negativ denken. Denken folgt vorzugsweise bekannten Mustern.

 

 

 

Uralte Überlebensstrategien sind mal Segen und mal Qual

 

Tief im menschlichen Wesen ist Dank der Evolution das Bestreben verwurzelt möglichst wenig Energie zu vergeuden. Unvertrauten Wegen zu folgen ist mühsamer und erfordert größeren Aufwand, weil es auf unbekannten Wegen vorangeht, für die keine Referenzen verfügbar sind. Solange sich ein Muster in der Praxis bewährt, ist das nicht die schlechteste Strategie. Sie verzichtet zwar auf Entwicklung und Kreativität, führt aber zu reproduzierbaren Ergebnissen, solange die Einflussfaktoren gleich bleiben. Wenn das allerdings geschieht, ist die Beharrung auf gewohnte Routinen ein Nachteil. Dann können es eingefahrene Muster erschweren, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Massenträgheit hat viele Formen.

 

 

 

Mentaltraining statt Dinosaurierschicksal

 

Der Evolution genetisch oder mit Chemie auf die Sprünge zu helfen ist keine praktisch relevante Option. Die hatten die Dinosaurier auch nicht und sind ausgestorben. Auf deren Spuren wandeln wir besser nicht. An die Eigenschaften unseres archaischen Gehirns kommen wir Menschen gegenwärtig allerdings auch nur unzulänglich und mit Nachteilen heran.

Besser: Mentaltraining ermöglicht es positiven Einfluss auf die Programmierung zu nehmen. Wenn schlechte Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster im Gehirn fest verdrahtet sind, dann können wir dank Mentaltraining die Nervenverbindungen neu verdrahte.

 

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

Marc Aurel

 

Umfrageergebnis

 

Haben Sie schon Erfahrungen mit Mentaltraining gemacht?

 

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Ja

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n=570)

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P.S.

 

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2 Kommentare

  1. Bis zu welchem Alter ist das Gehirn dazu in der Lage?

    Antworten
  2. Können sich Menschen denn wirklich ändern?

    Antworten

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Coaching Berlin

 

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. April 2014
Überarbeitung: 7. Juni 2019
AN: #4338
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