Flying Monkeys bei Narzissmus: Bedeutung & Umgang

Was sind Flying Monkeys bei narzisstischen Dynamiken?
Missverständnis

Flying Monkeys bei Narzissmus: Wenn Dritte in einen Konflikt hineingezogen werden

 

Du hast einen Konflikt mit einem Menschen.

Und plötzlich melden sich andere.

Eine Freundin erklärt dir, wie du dich verhalten solltest.

Ein Familienmitglied überbringt eine Nachricht.

Ein Kollege berichtet, was angeblich über dich gesagt wird.

Oder mehrere Menschen scheinen plötzlich dieselbe Version der Geschichte zu kennen.

Im Zusammenhang mit narzisstisch geprägten und manipulativen Beziehungen wird dafür häufig der Ausdruck Flying Monkeys verwendet.

Der Begriff ist anschaulich.

Und er braucht etwas Einordnung.

 

 

 

Was sind Flying Monkeys?

 

„Flying Monkeys“, auf Deutsch „fliegende Affen“, ist kein klinischer oder diagnostischer Begriff.

Er stammt ursprünglich aus Der Zauberer von Oz.

Dort schickt die böse Hexe geflügelte Affen los, die ihre Befehle ausführen.

In populärpsychologischen Beiträgen wird der Ausdruck heute für Menschen verwendet, die innerhalb einer konflikthaften oder manipulativen Dynamik die Interessen einer anderen Person unterstützen.

Sie können beispielsweise:

  • Botschaften überbringen
  • Informationen weitergeben
  • Partei ergreifen
  • Druck ausüben
  • Gerüchte verbreiten
  • Kontakt herstellen
  • eine bestimmte Darstellung des Konflikts verstärken

Entscheidend ist dabei die Rolle im Konflikt – nicht das Etikett für die Person.

 

 

 

Nicht jeder Flying Monkey weiß, welche Rolle er spielt

 

Das wird in vielen Darstellungen übersehen.

Ein Mensch kann sich in einen Konflikt einmischen und überzeugt sein:

„Ich helfe doch nur.“

Vielleicht kennt er nur eine Seite.

Vielleicht hält er die erzählte Geschichte für wahr.

Vielleicht möchte er Frieden herstellen.

Vielleicht empfindet er Loyalität.

Vielleicht fürchtet er selbst Konflikte mit der betreffenden Person.

Und natürlich gibt es auch Menschen, die bewusst Druck ausüben oder Informationen beschaffen.

Aus dem Verhalten allein lässt sich die Motivation nicht immer zuverlässig erkennen.

 

 

 

Der fachlich passendere Begriff: Triangulation

 

Viele Situationen, die online als „Flying Monkeys“ bezeichnet werden, lassen sich besser mit dem Begriff Triangulation beschreiben.

Eine dritte Person wird in eine Beziehung oder einen Konflikt zwischen zwei Menschen hineingezogen.

Statt:

A spricht mit B.

entsteht:

A spricht mit C über B.

Und C wirkt anschließend auf B ein.

Das verändert die gesamte Dynamik.

 

 

 

Ein typisches Beispiel

 

Du hast dich von einem Partner getrennt.

Direkt miteinander ist vieles bereits gesagt.

Dann ruft eine gemeinsame Freundin an:

„Er ist völlig fertig. Du solltest ihm wenigstens noch eine Chance geben.“

Vielleicht möchte sie tatsächlich helfen.

Gleichzeitig entsteht Druck auf dich.

Aus einem Konflikt zwischen zwei Menschen wird ein Dreieck.

 

 

 

Warum werden Dritte einbezogen?

 

Die Gründe können sehr verschieden sein.

Dritte können beispielsweise genutzt werden, um:

  • Unterstützung und Bestätigung zu gewinnen
  • die eigene Sichtweise zu verbreiten
  • Informationen zu erhalten
  • den Kontakt trotz einer Grenze aufrechtzuerhalten
  • sozialen Druck zu erhöhen
  • den eigenen Ruf zu schützen
  • die andere Person zu beeinflussen

Manchmal geschieht das strategisch.

Manchmal entwickelt sich die Dynamik ohne bewussten Plan.

 

 

 

Flying Monkeys und Narzissmus

 

Triangulation kann bei stark narzisstisch geprägten Beziehungsmustern eine Rolle spielen.

Besonders relevant kann sie werden, wenn Status, Kontrolle, Bewunderung oder das eigene öffentliche Bild eine große Bedeutung haben.

Dann können Dritte helfen, eine bestimmte Darstellung aufrechtzuerhalten.

Wichtig bleibt:

Triangulation ist kein exklusives Merkmal von Narzissmus.

Auch Menschen ohne narzisstische Persönlichkeitsstruktur ziehen andere in Konflikte hinein.

 

 

 

Deshalb sind Ferndiagnosen wenig hilfreich

 

Vielleicht beobachtest du:

  • starke Selbstbezogenheit
  • Manipulation
  • Abwertung
  • Schuldumkehr
  • Triangulation

Diese Beobachtungen können für deinen Umgang sehr relevant sein.

Sie erlauben trotzdem keine sichere Diagnose einer abwesenden Person.

Für deinen nächsten Schritt reicht es meist, das konkrete Muster zu erkennen.

 

 

 

Wie können Dritte in die Dynamik hineingezogen werden?

 

1. Als Botschafter

„Ich soll dir ausrichten …“

Eine Person übermittelt Nachrichten zwischen zwei anderen.

Das kann organisatorisch sinnvoll sein.

In Konflikten kann es jedoch direkte Klärung verhindern und zusätzlichen Druck erzeugen.

 

2. Als Vermittler

„Ihr müsst euch doch wieder vertragen.“

Vermittlung kann hilfreich sein, wenn beide Seiten sie wünschen.

Sie wird problematisch, wenn eine Person dadurch dazu gebracht werden soll, eine bereits gesetzte Grenze zurückzunehmen.

 

3. Als Fürsprecher

„Du verstehst ihn einfach falsch.“

Oder:

„Nach allem, was sie erlebt hat, musst du doch Verständnis haben.“

Hintergründe können Verhalten erklären.

Sie heben Verantwortung für das eigene Verhalten nicht auf.

 

4. Als Informationsquelle

„Hat sie jemanden Neues?“

„Wo wohnt er jetzt?“

„Was hat sie über mich gesagt?“

Manche Dritte werden genutzt, um Informationen zu erhalten, die direkt nicht mehr verfügbar sind.

 

5. Als Druckverstärker

„Alle finden, dass du übertreibst.“

„Die ganze Familie versteht deine Entscheidung nicht.“

„Du musst jetzt endlich vernünftig sein.“

Hier entsteht sozialer Druck.

 

 

 

„Alle sagen, dass du …“

 

Diese Formulierung verdient Aufmerksamkeit.

Sie erzeugt den Eindruck einer großen Mehrheit.

Frag ruhig:

„Wer genau sagt das?“

Und:

„Welche Informationen haben diese Menschen überhaupt?“

Fünf Menschen können dieselbe Geschichte erzählen und trotzdem nur eine einzige Quelle haben.

Mehr Stimmen bedeuten nicht automatisch mehr unabhängige Informationen.

 

 

 

Warum solche Situationen so verunsichern können

 

Wenn mehrere Menschen dieselbe Sicht vertreten, entsteht leicht der Gedanke:

„Vielleicht liege tatsächlich ich falsch.“

Eine Außenperspektive kann wertvoll sein.

Sie sollte trotzdem kritisch geprüft werden.

Hilfreiche Fragen sind:

  • Was weiß diese Person aus eigener Erfahrung?
  • Was wurde ihr erzählt?
  • Kennt sie beide Perspektiven?
  • Hat sie eigene Interessen im Konflikt?

 

 

 

Flying Monkeys und Gaslighting

 

Triangulation und Gaslighting können gemeinsam auftreten.

Wenn mehrere Menschen dieselbe Darstellung wiederholen, kann das Zweifel an der eigenen Wahrnehmung verstärken.

Trotzdem sind die Begriffe verschieden.

Gaslighting beschreibt stärker die wiederholte Untergrabung der Wahrnehmung, Erinnerung oder Urteilsfähigkeit eines Menschen.

Triangulation beschreibt die Einbeziehung einer dritten Person in die Beziehungsdynamik.

→ „Du bist zu empfindlich“: Wann daraus Gaslighting werden kann

 

 

 

Wenn aus einem Konflikt eine Rufkampagne wird

 

Besonders belastend kann es werden, wenn private Informationen, Halbwahrheiten oder falsche Behauptungen im Umfeld verbreitet werden.

Dann entsteht leicht der Impuls:

„Ich muss jetzt allen erklären, was wirklich passiert ist.“

Das ist verständlich.

Und es kann enorme Ressourcen verbrauchen.

 

 

 

Du musst nicht jeden überzeugen

 

Überlege:

Welche Menschen sind für dein Leben tatsächlich relevant?

Dort kann eine sachliche Klarstellung sinnvoll sein.

Bei entfernten Bekannten oder Menschen, die bereits festgelegt sind, bringt eine umfangreiche Verteidigung häufig wenig.

Wähle deine Gespräche bewusst.

 

 

 

1. Bleib bei konkreten Vorgängen

Statt:

„Alle sind gegen mich.“

hilft:

„Diese Person hat diese konkrete Information weitergegeben.“

Konkretheit reduziert das Gefühl einer unüberschaubaren Front.

 

 

2. Prüfe die Rolle der dritten Person

Frag dich:

  • Will diese Person verstehen?
  • Will sie vermitteln?
  • Will sie mich überzeugen?
  • Sammelt sie Informationen?
  • Respektiert sie meine Grenze?

Danach kannst du entscheiden, wie viel Gespräch sinnvoll ist.

 

 

3. Fördere direkte Kommunikation

Wenn jemand sagt:

„X findet, dass du …“

kannst du antworten:

„Wenn X etwas mit mir klären möchte, kann X gern direkt mit mir sprechen.“

Damit greifst du den Boten nicht an.

Du veränderst die Kommunikationsstruktur.

 

 

4. Steig aus der Dreieckskommunikation aus

Eine weitere mögliche Formulierung:

„Ich möchte dieses Thema nicht über Dritte besprechen.“

Oder:

„Das kläre ich direkt mit der betreffenden Person.“

Solche Sätze können überraschend viel Komplexität reduzieren.

 

 

5. Begrenze Informationen bewusst

Wenn persönliche Informationen regelmäßig weitergetragen werden, kannst du entscheiden, was du künftig wem mitteilst.

Das bedeutet nicht:

„Ich darf niemandem mehr vertrauen.“

Es bedeutet:

„Ich wähle bewusster, wem ich welche Informationen anvertraue.“

 

 

6. Schütze deine Privatsphäre

Je nach Konflikt können auch digitale Grenzen sinnvoll sein.

Zum Beispiel:

  • Sichtbarkeit persönlicher Beiträge überprüfen
  • Kontaktlisten bewusst gestalten
  • Passwörter und Zugänge kontrollieren
  • Standort- und Freigabeeinstellungen prüfen

Wie weit solche Maßnahmen gehen sollten, hängt von der tatsächlichen Situation ab.

Selbstschutz sollte zur realen Gefährdung passen.

 

 

7. Vermeide endlose Rechtfertigungen

Wenn ein Mensch bereits eine feste Überzeugung hat, führt eine längere Erklärung nicht automatisch zu größerer Offenheit.

Manchmal genügt:

„Ich sehe die Situation anders und möchte die Details nicht weiter mit dir besprechen.“

 

 

8. Vertrauenswürdige Menschen behalten

Bei schwierigen sozialen Dynamiken ist Rückzug verständlich.

Vollständige Isolation ist jedoch selten ein hilfreiches Ziel.

Wertvoll sind Menschen, die:

  • zuhören
  • Fragen stellen
  • nicht vorschnell Partei ergreifen
  • deine Grenzen respektieren
  • auch Unsicherheit aushalten können

 

 

9. Relevante Vorgänge dokumentieren

Bei wiederkehrenden Konflikten kann sachliche Dokumentation Orientierung geben.

Zum Beispiel:

  • Vereinbarungen
  • relevante Nachrichten
  • Zeitpunkte
  • konkrete Vorfälle

Gerade im beruflichen Kontext können schriftlich bestätigte Vereinbarungen hilfreich sein.

Bei rechtlich relevanten Fragen solltest du klären lassen, welche Dokumentation zulässig und sinnvoll ist.

 

 

10. Konsequenzen statt Feindeslisten

Die Frage:

„Wer gehört alles zu den Flying Monkeys?“

kann selbst viel Aufmerksamkeit binden.

Hilfreicher ist häufig:

„Wie verhält sich diese konkrete Person mir gegenüber?“

Respektiert sie deine Grenzen?

Geht sie verantwortungsvoll mit Informationen um?

Ist eine faire Kommunikation möglich?

Darauf kannst du deine Entscheidungen stützen.

 

 

 

Wenn du selbst in die Rolle hineingezogen wirst

 

Vielleicht sagt jemand zu dir:

„Kannst du ihr bitte ausrichten …?“

Oder:

„Du musst ihm endlich klarmachen, dass …“

Dann kannst du fragen:

„Warum sprichst du das nicht direkt mit der Person?“

Oder:

„Ich möchte zwischen euch keine Botschaften übermitteln.“

So schützt du auch dich davor, Teil einer Dreiecksdynamik zu werden.

 

 

 

Direkte Kommunikation ist nicht immer die beste Lösung

 

Es gibt eine wichtige Ausnahme.

Bei:

  • Gewalt
  • Bedrohung
  • Stalking
  • anderen ernsthaften Sicherheitsrisiken

kann direkte Kommunikation ungeeignet sein.

Dann können professionelle, juristische oder klar geregelte indirekte Kommunikationswege sinnvoller sein.

Sicherheit hat Vorrang.

 

 

 

Flying Monkeys bei einer Trennung

 

Gerade nach konflikthaften Trennungen werden gemeinsame Freunde und Familienmitglieder häufig einbezogen.

Dann hörst du vielleicht:

„Sie leidet so sehr.“

„Du solltest ihm wenigstens noch einmal zuhören.“

„Kannst du nicht einfach Frieden schließen?“

Diese Menschen können es gut meinen.

Du darfst trotzdem bei einer getroffenen Entscheidung bleiben.

→ Trennung von Menschen mit stark narzisstischen Mustern

 

 

 

Eine mögliche Grenze gegenüber gemeinsamen Freunden

 

„Ich weiß, dass dir beide Seiten wichtig sind. Meine Entscheidung möchte ich trotzdem nicht über Dritte diskutieren.“

Damit respektierst du die Beziehung zur dritten Person und schützt gleichzeitig deine Grenze.

 

 

 

Flying Monkeys im Beruf

 

Auch Unternehmen kennen Dreieckskommunikation.

Beispielsweise:

Eine Führungskraft hat ein Problem mit einem Mitarbeiter.

Statt direkt mit ihm zu sprechen, wird über andere Führungskräfte oder Kollegen Einfluss genommen.

Oder Informationen werden gezielt über informelle Kanäle verteilt.

Dann können entstehen:

  • Allianzen
  • Loyalitätskonflikte
  • Gerüchte
  • Informationsfilter
  • politische Dynamiken

 

 

 

Im Unternehmen würde ich weniger von „Flying Monkeys“ sprechen

 

Im professionellen Kontext sind Begriffe wie diese meist hilfreicher:

  • Triangulation
  • indirekte Kommunikation
  • informelle Allianzen
  • politische Einflussnahme

Sie beschreiben das beobachtbare Verhalten, ohne Menschen unnötig zu etikettieren.

 

 

 

Professionell zurück zur direkten Kommunikation

 

Zum Beispiel:

„Danke für die Information. Wenn es Kritik an meiner Arbeit gibt, würde ich sie gern direkt mit der verantwortlichen Person besprechen.“

Oder:

„Wer entscheidet das konkret? Mit dieser Person würde ich die Frage gern klären.“

 

 

 

Wenn direkte Kommunikation im Unternehmen nicht ausreicht

 

Bei starken politischen Dynamiken können weitere Schritte sinnvoll sein.

Zum Beispiel:

  • klare Zuständigkeiten
  • schriftliche Vereinbarungen
  • bewusste Informationswege
  • sachliche Dokumentation
  • geeignete Eskalationswege

Je höher die Tragweite, desto wichtiger wird eine strategische Betrachtung.

 

 

 

Wenn Reputation oder Karriere betroffen sind

 

Dann lohnt sich eine nüchterne Analyse:

  • Welche konkrete Aussage kursiert?
  • Wer ist tatsächlich relevant?
  • Welche Information lässt sich sachlich richtigstellen?
  • Wo lohnt eine Reaktion?
  • Wo würde sie den Konflikt nur vergrößern?

Strategische Kommunikation ist etwas anderes als spontane Gegenwehr.

 

 

 

Welche Unterstützung passt zu deiner Situation?

 

Narzisstisch geprägte und manipulative Dynamiken können in unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten.

Deshalb unterscheide ich zwischen privaten, beruflichen und therapeutischen Anliegen.

 

 

 

Private Beziehungen

 

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaften oder das gemeinsame soziale Umfeld?

Dann können wir beispielsweise betrachten:

  • Welche Dynamik entsteht?
  • Wie gehst du mit Dritten um?
  • Welche Informationen möchtest du teilen?
  • Welche Grenzen brauchst du?
  • Welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

 

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

 

Im beruflichen Kontext spielen zusätzlich Faktoren eine Rolle wie:

  • Macht
  • Interessen
  • Verantwortung
  • Reputation
  • Karriere
  • wirtschaftliche Konsequenzen

Hier geht es um einen professionellen Umgang mit der Situation und deinen Handlungsspielraum.

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

 

 

Wenn die Erfahrungen deutliche psychische Folgen hinterlassen haben

 

Manche belastenden Beziehungen wirken weit über den aktuellen Konflikt hinaus.

Vielleicht bestehen:

  • starke Ängste
  • anhaltende Selbstzweifel
  • innere Alarmbereitschaft
  • Schlafprobleme
  • Traumafolgen

Dann kann ein therapeutischer Rahmen passend sein.

Meine therapeutische Arbeit ist organisatorisch von Coaching und Beratung getrennt.

→ Psychotherapie bei Ängsten und Traumafolgen

 

 

 

Welcher berufliche Rahmen passt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Kommunikation, Konflikte und den professionellen Umgang mit schwierigen Dynamiken geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn eine konkrete Situation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Keine Ferndiagnosen

 

Ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit:

Ich diagnostiziere keine abwesenden Personen.

Wir können:

  • Verhaltensweisen betrachten
  • Muster erkennen
  • Dynamiken verstehen
  • Auswirkungen einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Das reicht häufig vollkommen aus, um wesentlich klarer zu sehen.

 

 

 

Hinweis zu rechtlichen Fragen

 

Bei konflikthaften Trennungen, Auseinandersetzungen im Beruf, möglichen Rufschädigungen, Bedrohungen oder anderen eskalierten Situationen können rechtliche Fragen entstehen.

Meine Unterstützung bietet und ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei rechtlichen Fragen und Entscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Im Coaching beziehungsweise in der Beratung konzentrieren wir uns auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Vorbereitung und deinen Handlungsspielraum.

 

 

 

Acht Fragen für mehr Klarheit

 

  1. Wer kommuniziert hier eigentlich mit wem?
  2. Was weiß die dritte Person aus eigener Erfahrung?
  3. Was wurde ihr erzählt?
  4. Welche Rolle übernimmt sie gerade?
  5. Welche Rolle soll ich übernehmen?
  6. Welche Informationen möchte ich noch teilen?
  7. Welche Grenze brauche ich?
  8. Wie sähe eine klarere Kommunikationsstruktur aus?

 

 

 

Fazit: Schau auf die Rolle, nicht nur auf das Etikett

 

„Flying Monkeys“ ist ein anschaulicher Begriff für ein reales Phänomen:

Dritte können in Konflikte hineingezogen werden und dadurch Druck, Informationen oder bestimmte Darstellungen weitertragen.

Doch Menschen übernehmen solche Rollen aus sehr unterschiedlichen Gründen.

Manche handeln bewusst.

Andere glauben, zu helfen.

Deshalb finde ich eine andere Frage hilfreicher als:

„Wer ist ein Flying Monkey?“

Frag lieber:

„Welche Rolle übernimmt diese Person gerade – und wie möchte ich damit umgehen?“

Das führt weg von Feindbildern.

Und zurück zu deinem Handlungsspielraum.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

2 Kommentare

  1. Auf diese Informationen habe ich gewartet, Danke!

    Antworten
  2. Guten Morgen.

    Ich kenne all die Situation zu gut und denke es hört nicht auf. Nach 18 Jahren mit einem narzissten der mir das Kind genommen hat und seine Helfer hat machen mich kaputt

    Antworten

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YouTube-Kanal Schutz vor Narzissten & Co. @karsten-noack

 

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Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.

Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2019
Überarbeitung: 12. Juli 2026