Das Leben ist ein Rorschach-Test
Was macht die Filter-Pflege?
Das Leben ist ein Rorschach-Test
Was will Ihnen der Autor damit wohl sagen? Es geht um die Basis für Wahrnehmung, Denken und Handeln
Überblick
- Der klassische Rorschach-Test
- Alltag, Wahrnehmung und mentale Landkarten
- Updates und Filterpflege
- Unterstützung
- P.S.
- Kommentare
- Ergänzende Artikel
Der klassische Rorschach-Test
Zwischen den sanft verlaufenden Hügeln des malerischen Appenzellerlandes und der Weite des Bodensees liegt die Hafenstadt Rorschach. Ob der Schweizer Psychiater Hermann Rorschach mit diesem Ort etwas zu tun, ist mir nicht bekannt. Er war es jedenfalls, der den Rorschach-Test entwickelt hat. Bei dem sollen symmetrische Tintenkleckse gedeutet werden. Die Antworten bei identischen Tintenklecksbilder sind je nach Betrachter äußerst unterschiedlich.
Alltag, Wahrnehmung und mentale Landkarten
Statt bunter Tintenflecke interpretieren wir im Alltag ständig die an uns herangetragen Reize. Und das, wie bei einem Rorschach-Test auf ganz individuelle Weise. Wie und was wir sehen, sagt eine Menge über uns aus. Schließlich wählen wir ständig aus einer riesigen Menge von Sinnesreizen eine kleine Anzahl aus und interpretieren diese dann auch noch auf einzigartige Weise. Der Spielraum den wir uns dabei erlauben ist beachtlich. Die Begriffe Wahrheit und Realität bekommen da schnell einen eigenwilligen Beigeschmack.
Wie können Menschen an einem Ort unterschiedliche Eindrücke haben, wenn es nur eine Realität geben kann? Weil jeder von uns andere Erfahrungen gemacht und somit individuelle Wahrnehmungsfilter entwickelt hat. Anschließend macht das Gehirn passend, was sich nicht ins Konzept einordnen lassen will, wir generalisieren, tilgen und sind überhaupt sehr gut darin unsere Wirklichkeit zu konstruieren. Das kann vorteilhaft sein, wenn die Ergebnisse erfreuen oder auch negativ, wenn beispielsweise die eigene Vorstellung von denen der Umgebung zu sehr abweicht. Es ist dann, als wären wir mit der falschen Landkarte unterwegs.
Updates und Filterpflege
Während die Karten auf meinem Navigationsgerät regelmäßig ein Update bekommt, muss ich mich um die Verknüpfungen in meinem Kopf selbst kümmern. Dass die im Unbewussten gespeichert sind, macht es nicht gerade einfacher zu erkennen, wo Aufmerksamkeit förderlich ist. Eine gesunde Portion Selbstreflexion mit einer Prise externem Feedback ist da recht hilfreich. Hoch lebe die Neuroplastizität des menschlichen Gehirns!
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Vorsicht, Kommentare!
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Ergänzende Artikel
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2016
Überarbeitung: 17. April 2019
AN: #371
K:CNC
Ü:
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