Empathie: Wie hilft diese Fähigkeit?

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...

Empathie: Nicht nur die eigenen Argumente zählen

 

Missverständnisse entstehen sehr häufig mangels Empathie
oder durch Schwerhörigkeit.

 

Aneinander vorbeireden geht leicht und geschieht häufig. Wer das Publikum überzeugen will, kennt es, versteht wie es tickt, spricht seine Sprache, erkundet, was ihm wichtig ist. Dazu gehört auch – beziehungsweise gerade – selbst die Positionen einzunehmen, die einem persönlich besonders fern liegen. Wer seinen Argumenten eine Chance geben will, kennt auch die Gegenargumente in- und auswendig. Das ist nicht nur eine Frage des Respekts dem Gesprächspartner gegenüber, sondern auch der Verantwortung für die vertretene Position. Exzellente Redner kennen ihr Thema und dessen Beziehungen in- und auswendig, von allen Seiten.

 

 

 

Empathie und Überzeugungskraft

 

Überzeugungskraft basiert nicht auf roher Gewalt, sondern auf Gefühl und Empathie, Sprache und Wirkung. Nicht die knallhart vorgetragenen Argumente wirken am überzeugendsten, sondern der Redner, der sich in seine Gesprächspartner hineinversetzt und die Erkenntnisse berücksichtigt.

Pflegen und erweitern Sie Ihre Empathiefähigkeit. Dann erkennen Sie die Einstellungen und momentanen Stimmungslagen Ihrer Gesprächspartner, Ihres Publikums und können so die wirkungsvollsten Argumente einsetzen. So lernen Sie, mit verbalen und nonverbalen Mittel die erforderliche Atmosphäre zu gestalten und lenken situativ. Auf diese Weise erzeugen Sie gezielt Eindrücke. Dann wird von Impression Management gesprochen. Neu ist das nicht, der Grieche Aristoteles wusste schon; überzeugen kann nur wer Ethos, Pathos und Logos besitzt und clever davon Gebrauch macht. Auch deshalb betone ich immer wieder, dass Anbieter und Angebot gleichermaßen von Bedeutung sind. Wenn es darum geht eine Botschaft überzeugend zu präsentieren, müssen beide stimmen. Ihre Ausstrahlung und deren Wirkung sind deshalb ein wesentlicher Trainingsbestandteil bei der Vorbereitung von Reden und Präsentationen.

 

 

 

Definition Empathie

 

Empathie beziehungsweise Einfühlungsvermögen ist die Fähigkeit, sich in die Gedanken, Gefühle und das Weltbild anderer Menschen zu versetzen. Der Begriff Empathie stammt ab vom griechischen Wort „empatheia“, das so viel wie Einfühlung bedeutet. Empathie setzt voraus, die Gedanken und Gefühle anderer Menschen zu erkennen und aus deren Perspektive zu interpretieren.

P.S.

 

Segen oder Qual? Wie stehen Sie zur Empathie? Lässt sich diese Fähigkeit fördern?

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Sie dieses Formular absenden, dann speichert es den eingegebenen Namen, die Email-Anschrift sowie die Inhalte. Mehr erfahren Sie in der Datenschutzerklärung.

Glossar

 

In diesem Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren.

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

Coaching Berlin

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 27. Februar 2018
#0