Entscheidungsmotive

Was unsere Entscheidungen wirklich beeinflusst

Entscheidungsmotive: Was entscheidet eigentlich mit, wenn du entscheidest?

 

Warum hast du dich so entschieden?

Auf diese Frage finden wir häufig sehr schnell eine Antwort.

„Das war vernünftig.“

„Es war die sicherere Lösung.“

„Die Zahlen sprachen dafür.“

„Es war einfach der richtige Zeitpunkt.“

Vielleicht stimmt das alles.

Und vielleicht ist es trotzdem weniger die ganze Geschichte.

Denn Entscheidungen entstehen selten aus einem einzigen Motiv.

Vernunft spielt eine Rolle.

Gefühle ebenfalls.

Werte.

Erfahrungen.

Ängste.

Hoffnungen.

Gewohnheiten.

Zugehörigkeit.

Selbstbild.

Und manchmal der starke Wunsch, eine bestimmte unangenehme Erfahrung zu vermeiden.

Genau deshalb lohnt es sich, die eigenen Entscheidungsmotive genauer anzuschauen.

 

 

 

Was sind Entscheidungsmotive?

 

Entscheidungsmotive sind Gründe, Bedürfnisse, Werte, Interessen und innere Antriebe, die unsere Entscheidungen beeinflussen.

Ein Motiv beantwortet vereinfacht die Frage:

„Was bewegt mich dazu, diese Möglichkeit zu wählen?“

Dabei kann eine Entscheidung gleichzeitig von mehreren Motiven getragen werden.

Zum Beispiel:

Du möchtest eine neue Position übernehmen, weil sie fachlich reizvoll ist.

Weil sie mehr Einfluss ermöglicht.

Weil sie finanziell attraktiv ist.

Weil du Anerkennung möchtest.

Und vielleicht auch, weil du fürchtest, eine Gelegenheit zu verpassen.

Alle diese Motive können gleichzeitig vorhanden sein.

 

 

 

Der offizielle Grund und der wirkliche Grund

 

Menschen erklären ihre Entscheidungen gern nachvollziehbar.

Das ist verständlich.

Wir möchten schließlich selbst verstehen, weshalb wir etwas tun.

Doch unsere erste Erklärung ist keineswegs immer unsere tiefste.

Jemand sagt:

„Ich bleibe, weil die Situation wirtschaftlich vernünftig ist.“

Vielleicht stimmt das.

Vielleicht steckt zusätzlich dahinter:

„Ich fürchte, einen Fehler zu machen.“

Oder:

„Ich möchte niemanden enttäuschen.“

Oder:

„Ich weiß noch gar nicht, wer ich wäre, wenn ich gehe.“

Das bedeutet keineswegs, dass Menschen sich ständig selbst täuschen.

Es bedeutet lediglich:

Entscheidungen haben häufig mehrere Ebenen.

 

 

 

Entscheidungen sind selten rein rational

 

Zahlen können wichtig sein.

Fakten ebenfalls.

Doch schon die Frage, welche Fakten wir besonders wichtig finden, hängt von unseren Motiven ab.

Für einen Menschen ist Sicherheit entscheidend.

Für einen anderen Freiheit.

Für einen dritten Anerkennung.

Für einen vierten Gestaltungsspielraum.

Dieselbe Situation kann deshalb zu vollkommen unterschiedlichen Entscheidungen führen.

Die interessante Frage lautet weniger:

„Welche Entscheidung ist objektiv richtig?“

Häufig lautet sie:

„Welche Kriterien sind für mich hier wirklich wesentlich?“

 

 

 

Typische Entscheidungsmotive

 

Menschen können von sehr unterschiedlichen Motiven beeinflusst werden.

Einige davon sind besonders häufig.

 

Sicherheit

 

Wir möchten Risiken begrenzen.

Verlässlichkeit.

Planbarkeit.

Stabilität.

Schutz.

Sicherheit ist ein starkes Motiv.

Sie kann kluge Entscheidungen fördern.

Und sie kann dazu führen, dass wir Möglichkeiten zu früh ausschließen.

Deshalb lohnt sich die Frage:

„Suche ich gerade vernünftige Sicherheit – oder versuche ich jede Unsicherheit zu vermeiden?“

 

 

 

Freiheit und Selbstbestimmung

 

Viele Menschen möchten selbst entscheiden können.

Wie sie arbeiten.

Wie sie leben.

Mit wem sie zusammenarbeiten.

Wie viel Kontrolle andere über ihr Leben haben.

Dann kann Freiheit wichtiger werden als ein höheres Einkommen oder mehr Status.

Eine hilfreiche Frage lautet:

„Wie viel Gestaltungsspielraum brauche ich, damit eine Entscheidung langfristig zu mir passt?“

 

 

Zugehörigkeit

 

Menschen sind soziale Wesen.

Wir möchten dazugehören.

Zu einer Familie.

Einem Team.

Einer Organisation.

Einem sozialen Umfeld.

Das kann Entscheidungen stark beeinflussen.

Manchmal entscheiden wir deshalb weniger:

„Was möchte ich?“

und stärker:

„Was hält meine Zugehörigkeit sicher?“

Das verdient Aufmerksamkeit.

 

 

Anerkennung und Status

 

Anerkennung ist ein menschliches Bedürfnis.

Wir möchten gesehen werden.

Respektiert.

Wertgeschätzt.

Manchmal spielt auch Status eine wichtige Rolle.

Titel.

Position.

Einfluss.

Prestige.

Das ist weder automatisch oberflächlich noch problematisch.

Interessant wird es, wenn die äußere Anerkennung eine Entscheidung stärker steuert als das tatsächliche Leben, das daraus entsteht.

Dann lohnt sich:

„Will ich diese Aufgabe – oder möchte ich vor allem das Bild, das mit ihr verbunden ist?“

 

 

 

Einfluss und Wirksamkeit

 

Manche Menschen möchten gestalten.

Verantwortung übernehmen.

Etwas bewegen.

Ergebnisse sehen.

Einfluss kann deshalb ein sehr konstruktives Entscheidungsmotiv sein.

Die Frage lautet:

„Was möchte ich mit diesem Einfluss bewirken?“

Damit verbindet sich das Motiv mit Haltung.

 

 

 

Sinn und Bedeutung

 

Ein weiteres starkes Motiv lautet:

„Das soll für mich Bedeutung haben.“

Menschen möchten häufig erleben, dass ihre Zeit und Energie für etwas eingesetzt werden, das ihnen wichtig erscheint.

Gerade in späteren beruflichen Lebensphasen kann diese Frage an Gewicht gewinnen.

Dann wird weniger entscheidend:

„Was kann ich noch erreichen?“

Und stärker:

„Wofür möchte ich meine Zeit verwenden?“

 

 

 

Neugier und Entwicklung

 

Manchmal wählen wir etwas, weil es uns wachsen lässt.

Ein neues Thema.

Eine unbekannte Rolle.

Eine Herausforderung.

Eine andere Perspektive.

Der Weg enthält Unsicherheit.

Und gerade das macht ihn interessant.

Dann lautet das Motiv:

„Ich möchte herausfinden, was dort möglich ist.“

 

 

 

Bequemlichkeit und Gewohnheit

 

Auch Gewohnheit entscheidet mit.

Wir bleiben bei etwas, weil wir es kennen.

Wir wählen dieselben Wege.

Dieselben Anbieter.

Dieselben Routinen.

Das spart Energie.

Und manchmal hält es uns länger als sinnvoll in einer Situation.

Eine hilfreiche Frage:

„Wähle ich das gerade bewusst – oder setze ich lediglich fort, was ich gestern schon getan habe?“

 

 

 

Vermeidung als Entscheidungsmotiv

 

Besonders interessant finde ich Motive, die auf Vermeidung beruhen.

Zum Beispiel:

Ablehnung vermeiden.

Konflikte vermeiden.

Unsicherheit vermeiden.

Schuldgefühle vermeiden.

Gesichtsverlust vermeiden.

Enttäuschung anderer vermeiden.

Dann sieht eine Entscheidung möglicherweise vernünftig aus.

Ihr eigentliches Ziel lautet jedoch:

„Ich möchte dieses unangenehme Gefühl möglichst nicht erleben.“

Das kann enorme Auswirkungen haben.

 

 

 

Was willst du – und was willst du vermeiden?

 

Diese beiden Fragen gehören deshalb für mich zusammen:

„Was möchte ich erreichen?“

und:

„Was möchte ich durch diese Entscheidung vermeiden?“

Manchmal liefert die zweite Frage die interessantere Antwort.

Zum Beispiel:

„Ich möchte in dieser Beziehung bleiben.“

Und gleichzeitig:

„Ich möchte die Einsamkeit nach einer Trennung vermeiden.“

Das sind zwei unterschiedliche Motive.

Erst wenn beide sichtbar werden, entsteht echte Entscheidungsfreiheit.

 

 

 

Entscheidungsmotive können miteinander konkurrieren

 

Viele schwierige Entscheidungen fühlen sich schwierig an, weil mehrere wichtige Motive gegeneinander arbeiten.

Zum Beispiel:

Sicherheit gegen Freiheit.

Loyalität gegen Selbstbestimmung.

Karriere gegen Lebensqualität.

Anerkennung gegen Authentizität.

Nähe gegen Unabhängigkeit.

Kontinuität gegen Entwicklung.

Dann reicht eine Pro-und-Contra-Liste häufig kaum aus.

Denn hinter den Argumenten stehen unterschiedliche Bedürfnisse.

Die stärkere Frage lautet:

„Welcher innere Konflikt wird durch diese Entscheidung sichtbar?“

 

 

 

Was ist dir wichtiger?

 

Entscheidungen brauchen Prioritäten.

Wenn zwei Motive gleichzeitig erfüllt werden können, wunderbar.

Wenn sie miteinander kollidieren, braucht es Gewichtung.

Dann lohnt sich:

„Welches Motiv soll in dieser Situation mehr Gewicht bekommen?“

Und anschließend:

„Welchen Preis bin ich bereit, dafür zu tragen?“

Diese zweite Frage macht Entscheidungen oft realistischer.

 

 

 

Werte sind Entscheidungsmotive mit besonderem Gewicht

 

Werte beeinflussen viele Entscheidungen.

Freiheit.

Würde.

Verlässlichkeit.

Gerechtigkeit.

Loyalität.

Wahrhaftigkeit.

Verantwortung.

Entwicklung.

Doch Werte werden besonders interessant, wenn sie etwas kosten.

Solange Ehrlichkeit und Vorteil dieselbe Richtung zeigen, ist die Entscheidung leicht.

Spannend wird es, wenn sie auseinandergehen.

Dann zeigt sich:

Welche Werte tragen tatsächlich meine Entscheidungen?

 

 

 

Entscheidungsmotive und Selbstbild

 

Auch unser Bild von uns selbst beeinflusst Entscheidungen.

„Ich bin jemand, der durchhält.“

„Ich bin loyal.“

„Ich gehe kein unnötiges Risiko ein.“

„Ich bin unabhängig.“

„Ich gebe niemals auf.“

Solche Selbstbeschreibungen können Orientierung geben.

Sie können uns zugleich festhalten.

Denn eine neue Entscheidung könnte bedeuten, das eigene Selbstbild zu verändern.

Dann lohnt sich die Frage:

„Welche Entscheidung würde ich treffen, wenn ich niemandem – auch mir selbst – beweisen müsste, wer ich bin?“

 

 

 

Fremde Erwartungen entscheiden manchmal mit

 

Eltern.

Partner.

Kollegen.

Vorgesetzte.

Gesellschaftliche Vorstellungen.

All diese Stimmen können in Entscheidungen auftauchen.

Manchmal so vertraut, dass wir sie kaum noch als fremde Erwartungen erkennen.

Dann denken wir:

„Man macht das eben so.“

„In meiner Position muss ich …“

„Mit meinem Lebenslauf kann ich jetzt kaum …“

Hier lohnt sich:

„Wessen Erwartung erfülle ich gerade?“

Und:

„Entspricht sie auch meiner eigenen?“

 

 

 

Angst ist ein schlechter Alleinentscheider

 

Angst kann wichtige Informationen liefern.

Sie kann auf Risiken hinweisen.

Sie verdient Aufmerksamkeit.

Problematisch wird es, wenn sie allein die Richtung bestimmt.

Dann entsteht:

„Ich wähle das, was sich am wenigsten unsicher anfühlt.“

Das ist keineswegs automatisch die beste Entscheidung.

Eine hilfreichere Frage lautet:

„Was würde ich wählen, wenn Angst eine Stimme hätte – und keine Alleinentscheidung?“

Das lässt Risiko und Möglichkeit gleichzeitig im Raum.

 

 

 

Emotionen sind Informationen, keine Befehle

 

Ähnliches gilt für andere Gefühle.

Begeisterung.

Ärger.

Schuld.

Traurigkeit.

Erleichterung.

Gefühle können viel darüber erzählen, wie wir eine Situation erleben.

Sie müssen trotzdem keine unmittelbare Entscheidung diktieren.

Eine gute Entscheidung kann deshalb heißen:

„Ich nehme mein Gefühl ernst. Und ich prüfe zusätzlich, was daraus folgen soll.“

 

 

 

Ein Entscheidungsmotiv-Kompass

 

Bei einer wichtigen Entscheidung können sieben Fragen helfen.

 

1. Was möchte ich erreichen?

Was zieht mich zu einer Option hin?

 

2. Was möchte ich vermeiden?

Welche unangenehme Erfahrung versuche ich fernzuhalten?

 

3. Welche Bedürfnisse sind beteiligt?

Sicherheit?

Freiheit?

Zugehörigkeit?

Anerkennung?

Entwicklung?

Wirksamkeit?

 

4. Welche Werte stehen auf dem Spiel?

Was ist mir langfristig wichtig?

 

5. Welche Erwartungen anderer beeinflussen mich?

Welche davon möchte ich übernehmen?

 

6. Was kostet jede Option?

Zeit?

Geld?

Freiheit?

Beziehungen?

Energie?

Möglichkeiten?

7. Welche Entscheidung kann ich langfristig vertreten?

Was möchte ich später über meine heutige Entscheidung sagen können?

 

 

 

Die Frage hinter der Frage

 

Wenn jemand sagt:

„Soll ich diese Stelle annehmen?“

kann die eigentliche Frage lauten:

„Wie wichtig ist mir Status im Vergleich zu Freiheit?“

Bei:

„Soll ich diese Beziehung fortsetzen?“

kann darunter liegen:

„Wie viel Zugehörigkeit möchte ich für Selbstachtung bezahlen?“

Und hinter:

„Soll ich mein Unternehmen verändern?“

vielleicht:

„Bin ich bereit, ein erfolgreiches Selbstbild zu verlassen, um etwas Passenderes aufzubauen?“

Deshalb ist gute Entscheidungsarbeit häufig Motiverkundung.

 

 

 

Die stärkste Entscheidung ist selten die emotionsloseste

 

Menschen suchen bei wichtigen Entscheidungen gelegentlich den vollkommen rationalen Zustand.

Den gibt es kaum.

Eine tragfähige Entscheidung darf Gefühle enthalten.

Werte.

Bedürfnisse.

Persönliche Bedeutung.

Die Aufgabe besteht weniger darin, all das auszuschalten.

Sie besteht darin, es sichtbar zu machen und bewusst zu gewichten.

 

 

 

Klarheit bedeutet weniger, dass alle Motive dieselbe Richtung zeigen

 

Manchmal bleibt Ambivalenz.

Du kannst dich auf eine neue Aufgabe freuen und gleichzeitig das Alte vermissen.

Du kannst eine Entscheidung für richtig halten und trotzdem Angst davor haben.

Du kannst jemanden lieben und trotzdem eine Grenze brauchen.

Das ist keineswegs automatisch ein Zeichen für eine falsche Entscheidung.

Es bedeutet häufig lediglich:

Mehrere wichtige Motive sind gleichzeitig vorhanden.

Reife Entscheidungen können Ambivalenz aushalten.

 

 

 

Entscheidungen verändern auch uns selbst

 

Mit jeder wichtigen Entscheidung wählen wir weniger ausschließlich zwischen äußeren Möglichkeiten.

Wir entscheiden zugleich:

Wofür investiere ich Zeit?

Welche Beziehungen pflege ich?

Welche Fähigkeiten entwickle ich?

Welche Gewohnheiten entstehen?

Welche Rolle wird stärker?

Welcher Mensch werde ich durch diesen Weg?

Deshalb können Entscheidungsmotive viel über unsere gewünschte Zukunft erzählen.

 

 

 

Eine besonders hilfreiche Frage

 

Wenn du zwischen mehreren Optionen festhängst, frage dich:

„Welche Entscheidung entspricht weniger meiner momentanen Angst und stärker dem Menschen, der ich sein möchte?“

Diese Frage liefert selten automatisch die Antwort.

Sie verändert jedoch häufig die Perspektive.

 

 

 

Gute Entscheidungen brauchen Selbsterkenntnis

 

Wir können viele Informationen über eine Situation sammeln.

Irgendwann brauchen wir zusätzlich Informationen über uns selbst.

Was ist mir wichtig?

Was treibt mich an?

Was möchte ich schützen?

Was möchte ich vermeiden?

Welche Werte möchte ich leben?

Welchen Preis möchte ich tragen?

Erst dann wird aus einer sachlichen Entscheidung eine persönliche.

 

 

 

Souverän entscheiden bedeutet, die eigenen Motive zu kennen

 

Eine Entscheidung wird dadurch keineswegs immer leichter.

Sie wird jedoch klarer.

Du kannst sagen:

„Ja, Sicherheit ist mir hier besonders wichtig.“

Oder:

„Ich entscheide mich bewusst für mehr Freiheit und akzeptiere dafür mehr Unsicherheit.“

Oder:

„Ich merke, dass ich hauptsächlich aus Angst vor Enttäuschung bleiben möchte. Das möchte ich stärker prüfen.“

Das ist ein anderer Zustand.

Weniger Automatismus.

Mehr Wahlfreiheit.

 

 

 

Was entscheidet gerade mit?

 

Vielleicht ist das die wichtigste Frage dieses Beitrags.

Wenn du vor einer wichtigen Entscheidung stehst, frage dich:

„Was entscheidet gerade alles mit?“

Nicht ausschließlich:

Was spricht dafür?

Was spricht dagegen?

Sondern:

Welche Werte?

Welche Bedürfnisse?

Welche Ängste?

Welche Hoffnungen?

Welche Erwartungen?

Welche Gewohnheiten?

Welches Selbstbild?

Sobald diese Motive sichtbarer werden, entsteht mehr Freiheit, sie bewusst zu gewichten.

 

 

 

Individuelles Sparring bei wichtigen Entscheidungen

 

Gerade bei weitreichenden Entscheidungen fehlen häufig weniger Informationen als Klarheit darüber, was wirklich zählt.

Im individuellen Sparring können wir deshalb tiefer schauen:

Welche Motive treiben dich?

Welche stehen miteinander in Konflikt?

Welche Annahmen beeinflussen deine Bewertung?

Welche fremden Erwartungen mischen sich ein?

Welche Konsequenzen bist du bereit zu tragen?

Und welche Entscheidung passt zu deinen heutigen Werten und Prioritäten?

Dabei geht es weniger darum, dir eine Entscheidung abzunehmen.

Es geht darum, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass du sie bewusst, klar und eigenständig treffen kannst.

Denn die Qualität einer Entscheidung hängt häufig auch davon ab, wie gut du verstehst, was in dir gerade mitentscheidet.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

In Anlehnung an Maslow gilt es die wesentlichen Motive zu erkennen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wenn du dieses Formular abschickst, speichert es den eingegebenen Namen, die Email-Anschrift sowie die Inhalte. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel zur Persönlichkeit

Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität als Perspektivenvielfalt: Wie Unterschiede unser Denken erweitern, blinde Flecken sichtbar machen und zu fundierteren Entscheidungen beitragen können.

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

mehr lesen
Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel des Gewissens, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren. Immanuel Kant

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 8. August 2018
#0