Kundennutzen

Wesentlich für den Erfolg ist der Kundennutzen und die Qualität der Kommunikation.

Kundennutzen (engl. Customer Value, Customer Utility)

 

Kein Kunde kauft jemals ein Erzeugnis.
Er kauft immer das, was das Erzeugnis für ihn leistet.

Peter F. Drucker

 

 

Der Kundennutzen entspricht dem vom Kunden bei der Entscheidung für ein Angebot erwartete Nutzen. Kunden entscheiden sich bei vorhandenem Wettbewerb für den Anbieter, der ihnen den höchsten, wahrgenommenen Nutzen bietet. Der Kundennutzen setzt sich oft aus zwei Bestandteilen zusammen:

 

 

 

a. Grundnutzen

 

Der Grundnutzen bedient ein grundlegendes Bedürfnis. Den Grund- oder auch Hauptnutzen erfüllen meist viele Angebote, die es auf dem Markt gibt.

 

Beispiel:

Sowohl Sportwagen, Kleinwagen, Fahrrad und Motorrad bedienen das Bedürfnis nach Mobilität

 

 

 

b. Zusatznutzen

 

Je nach Prioritäten (Muss-Kriterien) des Kunden bieten weniger Angebote diesen Zusatznutzen.

Eine Unterart des Zusatznutzens ist der Geltungsnutzen. Er entspricht dem Grad, in dem ein soziales Bedürfnis damit befriedigt wird.

 

Beispiel:

Der Sportwagen dient auch noch dem Ansehen bei den Nachbarn.

 

 

 

Wahrgenommener Nutzen

 

Produkte verkaufen sich allerdings nicht automatisch besser, wenn sie objektiv besser sind, sondern weil Kunden das so beurteilen. Da der Kunde oft noch nicht die langfristige Qualität eines Angebots einschätzen kann, zieht er andere Kriterien hinzu.

Diejenigen, die in der Lage sind, den Kundennutzen überzeugend zu kommunizieren sind entsprechend im Vorteil. Emotionen spielen dabei eine oft sehr wesentliche Rolle.

In Geschäftsplänen (Business-Plan) und bei Investorenpräsentationen von Start-ups wird dieser Punkt oft zu wenig mit Überlegungen auch hinsichtlich Marketing bearbeitet. Es genügt nun mal nicht nur selbst genug Begeisterungen aufzubringen.

P.S.

 

Woran bestimmen Sie den Kundennutzen?

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