15 Tipps für Word-of-Mouth-Marketing, Mundpropaganda, Empfehlungsmarketing

Neukundengewinnung durch Empfehlungsmarketing
Word-of-Mouth-Marketing

Word-of-Mouth-Marketing

 

Word-of-Mouth-Marketing leitet sich ab von der Bezeichnung Word-of-Mouth und wird auch als Mundpropaganda bezeichnet.

Word-of-Mouth-Marketing widmet sich der persönlichen Kommunikation zwischen Konsumenten oder potenziellen Kunden über ein Produkt oder eine Dienstleistung.

Mundpropaganda kann positiv und auch negativ ausfallen. Word-of-Mouth-marketing strebt an, dass diese Kommunikation Empfehlungen hervorruft.

Heutzutage, wo wir immer intensiver mit Werbung und Werbeversprechen konfrontiert werden, sie bisweilen ignorieren oder zumindest ihr keine Glaubwürdigkeit mehr unterstellen, ist Word-of-Mouth ein vielversprechender Weg. Persönliche Empfehlung von Freunden und Bekannten werden als weitaus vertrauenswürdiger eingeschätzt und können die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Anbieter, die das erkannt haben, sind deshalb bestrebt, die persönliche Kommunikation zu ihren Angeboten positiv zu beeinflussen.

 

 

 

Chancen und Risiken

 

Halbherzige Anläufe, bei denen Ansprache, Inhalt und Realität nicht im Einklang stehen können leicht nach hinten losgehen. Es erfordert qualitativ hochwertige Produkte, zufriedene Nutzer und abgestimmte Marketing-Maßnahmen. Erst dann hat eine positive Mundpropaganda eine Chance und positive Empfehlungen werden wahrscheinlicher.

15 Tipps für Ihr Word-of-Mouth-Marketing

 

 

1. Klarer Nutzen

 

Sorgen Sie dafür, dass der Nutzen Ihres Angebots (englisch Customer Value, Customer Utility) so deutlich ist, dass er auch leicht weitererzählt werden kann.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was bringt Ihr Angebot wem?
  • Wer profitiert davon am meisten?
  • Woran ist der Nutzen erkennbar?
  • Was beschreibt den Nutzen am besten?

 

 

 

 

2. Persönliche Beziehungen

 

Pflegen Sie persönliche Beziehungen. Dazu gehört es die Zielgruppe gut zu kennen.

Hilfreiche Fragen:

  • Wie denkt und handelt Ihre Zielgruppe?
  • Wo und wie sind Sie in Kontakt mit der Zielgruppe?
  • Wie können Sie Teil der Zielgruppe sein?

 

 

3. Ehrlichkeit

 

Gute Beziehungen basieren auf Ehrlichkeit.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Meinen Sie wirklich, was Sie behaupten?
  • Halten Sie sich an „Walk-your-Talk“?
  • Wie können Sie beweisen, dass Sie vertrauenswürdig sind?

 

 

 

4. Word-of-Mouth-Marketing ist keine Push-Verkaufstechnik

 

Mit Druck erreichen Sie hier das Gegenteil von gutem Word-of-Mouth-Marketing. Begeistern Sie und Ihre Kunden werden begeistert andere Menschen begeistern.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was begeistert Ihre Zielgruppe?
  • Womit können Sie Ihre Zielgruppe begeistern?
  • Bieten Sie Lösungen an oder wirkt es wie klassischer Verkauf?

 

 

 

5. Einzigartigkeit

 

Setzen Sie auf Einzigartigkeit. Gut zu sein genügt oft nicht mehr, bemerkenswert zu sein ist das Ziel.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Worin sind Sie und Ihr Angebot einzigartig?
  • Was ist bemerkenswert?

 

 

 

6. Dialoge statt Monologe

 

Kommunizieren Sie im Dialog und hören Sie vor allem gut zu.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie können Sie den Dialog fördern?

 

 

 

7. Reagieren Sie

 

Tun Sie etwas mit dem Feedback das Sie erhalten. Setzen Sie möglichst noch eine Qualitätsstufe drauf, wenn es um Verbesserungen geht.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wo können Sie Fragen, Anregungen, Wünsche noch besser berücksichtigen?
  • Woran erkennt die Zielgruppe, dass Sie zuhören?

 

 

 

8. Emotionen

 

Berührungspunkte statt nur Schnittstellen. Zahlen, Daten, Fakten sind mitunter recht interessant, doch Word-of-Mouth-Marketing erfordert auch emotionale Ansprache. Es hilft dafür Anlässe zu liefern. Wobei ich empfehle auch hier authentisch zu bleiben. Pinkwashing und Co. sprechen anspruchsvolles Publikum nicht lange an.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was berührt die Zielgruppe?

 

 

 

 

9. Wie Du mir, so ich Dir

 

Hoch lebe das Gesetz der Reziprozität. Reziprozität ist ein menschliches Grundprinzip und bedeutet Gegenseitigkeit. Werden Sie selbst zum Empfehlungsgeber. Achten Sie darauf, dass Ihre Empfehlungen kompetent sind und hinter der Empfehlung stehen. Nur, weil jemand für Sie viele Empfehlungen ausgesprochen hat, muss dessen Angebot noch nicht in jedem Fall die beste Empfehlung sein. Wenn Sie sich hinsichtlich der Qualität nicht sicher sind, nutzen Sie selbst das Angebot. Im Zweifelsfall bedanken Sie sich auf einem anderen Weg.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie können Sie wem eine Freude machen?

 

 

 

10. Außen und innen

 

So wie Sie intern miteinander umgehen hat Konsequenzen. Es wird beobachtet, interpretiert und kommuniziert. Alles Andere ist nur Show und hinterlässt einen fiesen Beigeschmack bei Kunden, die nicht um jeden Preis zugreifen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Leben Sie intern, was Sie predigen?
  • Wie sieht es hinter der Fassade aus und wie steht es mit Transparenz?

 

 

 

11. Moral

 

Wer unter unwürdigen Bedingungen produziert, muss sich nicht wundern, wenn das zum Thema wird.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Werte und ethischen Standards sind Ihnen wichtig?
  • Welche Werte sind diskutierbar, welche nicht?
  • Achten Sie bei sich und Partnern auf ethische Standards?

 

 

 

12. Mitarbeiter

 

Wenn die eigenen Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren, werden sie zu Fürsprechern, wenn sie unzufrieden sind zum Sand im Getriebe.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Identifizieren sich alle Beteiligten mit dem Unternehmen, den Zielen?
  • Gibt es eine gelebte Vision?
  • Wie steht es mit der Teamentwicklung?

 

 

 

13. Fragen

 

Sie können Kunden auch darum bitten eine Empfehlung für Sie auszusprechen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welcher Kunde hat interessante Erfahrungen gemacht?
  • Welcher Kunde ist bereit als Referenz zu dienen?

 

 

 

14. Kundentreue belohnen

 

Pflegen Sie Ihre bisherigen Kunden. Viele Angebote widmen sich der Neukundenakquise und verärgern dabei mitunter unnötig Bestandskunden, die sich dann verabschieden.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie häufig sind Wiederholungstäter?
  • Wie belohnen Sie treue Kunden?

 

 

 

15. Strategie statt Aktionismus

 

Planen Sie Ihr Empfehlungsmarketing systematisch, damit es Ihren Zielen entspricht. Dafür können Sie sich Unterstützung holen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Ursachen und Wirkungen gibt es?
  • Wer könnte Sie wie unterstützen?

 

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Lassen Sie uns ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich per E-Mail ([email protected]), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular.

Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Karsten Noack

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden.

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

P.S.

 

Was halten Sie von Empfehlungsmarketing? Wie aktiv setzen Sie auf Word-of-Mouth-Marketing? Was ist dabei aus Ihrer Sicht zu beachten?

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In diesem Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren.

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Coaching Berlin

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 17. Mai 2015
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