Crowdsourcing
Glossar
Crowdsourcing
Was ist Crowdsourcing und wie funktioniert es?
Crowdsourcing
Crowdsourcing ist die Einbeziehung von Nutzern in die Erstellung von Produkten, Inhalten oder Dienstleistungen im Internet.
Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern Crowd (Menge, Menschenmasse) und Outsourcing (Auslagerung). Crowdsourcing ist jedoch nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben an Drittunternehmen, sondern, die Auslagerung von Aufgaben an eine Crowd, die heute meist eine Community an Internetnutzern umfasst.
Populär geworden ist Crowdsourcing als Innovation, die durch das Internet ermöglicht wurde. Seit Menschen digital zusammenkommen, ist der Aufwand deutlich geringer als früher. Wem es gelingt, die jeweilige Zielgruppe richtig zu motivieren, kann den finanziellen, zeitlichen und organisatorischen Aufwand minimieren. Teilnehmern können zu Markenbotschaftern werden
Crowdworker
In der Regel entscheiden Crowdworker (Mikrounternehmer) selbst, welche Arbeit sie übernehmen. Motive sind unter anderem Selbstidentifikation und Selbststeuerung. Ein großer Teil der Crowdworker arbeitet auch noch in der traditionellen Arbeitswelt.
Kritiker sind besorgt, dass Ausbeutungsverhältnisse auf Crowdplattformen zunehmen, auch tun sich Gewerkschaften im Internet noch sehr schwer.
Beispiel
Ein sehr bekanntes Beispiel für Crowdsourcing ist Wikipedia. Nutzer können das Online-Lexikon bearbeiten, erweitern, verbessern. Sie übernehmen Aufgaben von Autoren und Redakteuren. Sie werden dafür nicht honoriert, Wikipedia ist dafür jedoch kostenlos zugänglich.
P.S.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:









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