Tipps für gute Handouts bei Präsentationen

Anforderungen an Handouts, Teilnehmerskripte, Begleitmaterialien bei Präsentationen
Handout

Handout: Wann, wie und überhaupt

 

Was Sie bei Teilnehmerskripten bei Präsentationen beachten sollten. Anforderungen an Handouts, Teilnehmerskripte, Begleitmaterialien bei Präsentationen.

Überblick

 

 

 

 

Handout bei Präsentationen

 

Von den Teilnehmende an Präsentationen werden oft Kopien der Präsentationsfolien gewünscht. Das ist zwar leicht erledigt, aber Achtung! Überlegen Sie in Ruhe, ob Sie dem Wunsch nach einem Handout überhaupt entsprechen wollen. Das ist ein paar Gedanken wert!

Und, wenn die Antwort JA lautet? Dann bitte richtig:

 

 

Anforderungen an ein gutes Handout

 

 

1. Format

 

Üblich ist Papier mit DIN A4 im Hochformat, damit es wie gewohnt genutzt und abzuheften ist. Allerdings kann das Format auch bewusst als Unterstützung für die Botschaft gewählt werden.

 

 

 

2. Inhalt

 

Die erste Seite oder die erste Seite nach dem Titelblatt ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte und Ergebnisse (maximal eine Seite Zusammenfassung).

 

 

3. Folien

 

Ist ein ausführliches Handout nötig (oft reicht die oben genannte Zusammenfassungsseite), hilft es den Teilnehmern, die Folien als Erinnerung zu sehen. Nutzen Sie kleine Abbildungen der Präsentationsfolien.

 

 

 

4. Zusätzliche Informationen

 

Sollen die Teilnehmer sich intensiv mit dem Thema beschäftigen, lassen sich im Handout zusätzliche Informationen unterbringen, die während der Veranstaltung keinen entsprechenden Raum erhalten haben.

Mit Hintergrundinformationen können Auszüge unterfüttert werden und Quellen genannt werden. So konzentriert sich die Präsentation auf die wesentlichsten Aspekte in größerer Tiefe.

 

 

 

5. Die Kirche bleibt im Dorf

 

Ich habe schon Handouts mit mehreren Hundert Seiten als Ergänzung einer 20-Minuten-Präsentation erlebt. Ob die jemand nochmals angesehen hat? Also, bitte nicht übertreiben!

 

 

 

6. Unterstützung als Arbeitsunterlage

 

Ein gutes Handout dient als hilfreiche Arbeitsunterlage und bietet deshalb auch Platz für Notizen durch breite Ränder und ausreichenden Platz zwischen den Abschnitten.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie handhaben Sie Handouts?

2 Kommentare

  1. Wie umfangreich sollte ein Handout sein?

    Antworten
    • Wie so oft gibt es dafür keine eindeutige Pauschalantwort.
      Es kommt darauf an, was der Zweck ist.
      Beispiel: Absicherung, Schulung, Nachschlagewerk, Arbeitsunterlage, …

      Antworten

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 3. März 2019
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