Pitch-Coaching für Wettbewerbspräsentationen

Vorbereitung in Berlin und online, wenn der Auftrag zählt
Pitch

Elevator Pitch 1:1

 

In wenigen Sätzen klar machen, wer du bist, was du anbietest und weshalb das relevant ist

 

„Und was machen Sie?“

Eine einfache Frage.

Und trotzdem geraten viele Antworten erstaunlich lang.

Oder abstrakt.

Oder austauschbar.

Oder so fachlich, dass das Gegenüber nach kurzer Zeit kaum noch weiß, worum es eigentlich geht.

Ein guter Elevator Pitch hilft dabei, in kurzer Zeit Interesse und Orientierung zu schaffen.

Weniger durch einen auswendig gelernten Werbespruch.

Mehr durch Klarheit:

Wer bist du?

Für wen arbeitest du?

Wobei hilfst du?

Was ist daran relevant?

Und weshalb lohnt sich ein weiteres Gespräch?

Genau daran können wir individuell arbeiten.

In Berlin und online.

 

 

 

Ein Elevator Pitch ist keine Mini-Werbebroschüre

 

Ein häufiger Fehler besteht darin, in 30 Sekunden möglichst alles unterbringen zu wollen.

Ausbildung.

Leistungen.

Methoden.

Referenzen.

Unternehmensgeschichte.

Alle Zielgruppen.

Und am besten noch das vollständige Leistungsversprechen.

Das Ergebnis klingt dann vollständig und bleibt trotzdem wenig hängen.

Ein guter Elevator Pitch braucht weniger Informationen.

Er braucht Priorität.

 

 

 

Die Kernfrage: Was soll dein Gegenüber verstehen?

 

Bevor wir formulieren, klären wir:

Was möchtest du vermitteln?

Was ist für dein Gegenüber relevant?

Welche Wirkung möchtest du erzielen?

Was soll neugierig machen?

Welche Anschlussfrage wäre hilfreich?

Ein Elevator Pitch ist weniger ein Monolog.

Er ist der Beginn eines Gesprächs.

 

 

 

Für welche Situationen ist ein Elevator Pitch hilfreich?

 

Zum Beispiel bei:

  • Netzwerkveranstaltungen

  • Kundengesprächen

  • Akquise

  • Vorstellungsrunden

  • Messen und Kongressen

  • Beratungsgesprächen

  • Investorengesprächen

  • Auswahlgesprächen

  • beruflicher Selbstpräsentation

  • LinkedIn und Profiltexten

  • Pitches

  • spontanen Begegnungen

  • kurzen Vorstellungsrunden in Meetings

 

 

 

Selbstpräsentation oder Angebotspräsentation?

 

Das sind verwandte Aufgaben.

 

Persönlicher Elevator Pitch

Hier steht stärker im Mittelpunkt:

Wer bist du?

Was kannst du?

Wofür möchtest du wahrgenommen werden?

Das ist beispielsweise interessant bei:

Karrierewechseln.

Vorstellungsrunden.

Netzwerken.

Bewerbungs- und Auswahlgesprächen.

Führungsrollen.

Oder wenn du deine berufliche Positionierung klarer ausdrücken möchtest.

 

Elevator Pitch für dein Angebot

Hier geht es stärker um:

Was bietest du an?

Für wen?

Welches Problem löst du?

Was unterscheidet dein Angebot?

Welche Relevanz hat es für genau dieses Gegenüber?

Beides lässt sich miteinander verbinden.

 

 

 

Ein Pitch muss gesprochen funktionieren

 

Manche Formulierungen sehen auf einer Website hervorragend aus.

Gesprochen klingen sie plötzlich künstlich.

Zu lang.

Zu kompliziert.

Zu werblich.

Deshalb arbeiten wir weniger ausschließlich am Text.

Wir sprechen ihn.

Probieren Varianten.

Kürzen.

Verändern Wörter.

Achten auf Rhythmus.

Pausen.

Stimme.

Und darauf, ob die Formulierung tatsächlich zu dir passt.

Ein guter Pitch sollte weniger wie ein Pitch klingen.

 

 

 

Verständlich vor vollständig

 

Gerade Expertinnen und Experten kennen sehr viele relevante Details.

Das führt leicht zu der Sorge:

„Wenn ich das weglasse, ist meine Beschreibung doch unvollständig.“

Das stimmt möglicherweise.

Und trotzdem kann sie dadurch besser werden.

Denn dein Gegenüber braucht zunächst genug Klarheit, um zu verstehen:

Worum geht es hier eigentlich?

Details können anschließend folgen.

 

 

 

Nutzen statt Tätigkeitsbeschreibung

 

„Ich bin Berater.“

„Ich arbeite im Marketing.“

„Wir entwickeln Softwarelösungen.“

Das beschreibt Tätigkeit.

Es sagt weniger darüber aus, weshalb das für das Gegenüber interessant ist.

Hilfreicher wird es, wenn zusätzlich deutlich wird:

Wobei hilfst du?

Für wen?

Mit welchem Ergebnis?

Dann entsteht Relevanz.

 

 

 

Unterschiedliche Situationen brauchen unterschiedliche Varianten

 

Der perfekte Universalpitch existiert selten.

Ein Investor braucht andere Informationen als ein potenzieller Kunde.

Ein Netzwerkgespräch funktioniert anders als ein Auswahlgespräch.

Ein kurzer Vorstellungsimpuls anders als eine Website.

Deshalb entwickeln wir bei Bedarf mehrere Varianten:

sehr kurz

etwas ausführlicher

für bestimmte Zielgruppen

für unterschiedliche Gesprächssituationen

So entsteht Flexibilität.

 

 

 

Der erste Satz

 

Der Einstieg entscheidet häufig darüber, ob dein Gegenüber innerlich dabei bleibt.

Deshalb lohnt sich besondere Aufmerksamkeit für den ersten Satz.

Er sollte möglichst:

verständlich sein,

Orientierung geben,

wenig Fachsprache brauchen,

und einen natürlichen Anschluss ermöglichen.

Das Ziel ist weniger spektakuläre Originalität.

Das Ziel ist Interesse.

 

 

 

Fachsprache übersetzen

 

Fachbegriffe sind wertvoll, wenn beide Seiten sie verstehen.

Andernfalls erzeugen sie Distanz.

Gerade komplexe Dienstleistungen profitieren von einer guten Übersetzung:

Wie würdest du einem intelligenten Menschen außerhalb deiner Branche erklären, was du tust?

Diese Frage ist oft überraschend anspruchsvoll.

Und sehr wertvoll.

 

 

 

Was macht dich unterscheidbar?

 

Ein guter Pitch braucht weniger einen künstlich erfundenen USP.

Interessanter ist:

Was ist tatsächlich charakteristisch für deine Arbeit?

Erfahrung?

Perspektive?

Methode?

Zielgruppe?

Art der Zusammenarbeit?

Spezialisierung?

Eine ungewöhnliche Verbindung verschiedener Kompetenzen?

Je konkreter dieser Unterschied ist, desto glaubwürdiger wirkt er.

 

 

 

Anschlussfähigkeit

 

Ein Elevator Pitch erfüllt seine Aufgabe besonders gut, wenn danach etwas geschieht.

Eine Frage.

Interesse.

Ein Gespräch.

Ein nächster Schritt.

Deshalb lohnt sich am Ende:

Was möchte ich eigentlich, dass mein Gegenüber jetzt tut?

Weiterfragen?

Kontakt aufnehmen?

Einen Termin vereinbaren?

Mehr erfahren?

Ein Pitch ist selten das Ende der Kommunikation.

 

 

 

Haltung und Wirkung

 

Selbstpräsentation besteht weniger ausschließlich aus Worten.

Stimme.

Tempo.

Blickkontakt.

Körpersprache.

Präsenz.

Innere Haltung.

Sie wirken mit.

Ein großartiger Text verliert an Kraft, wenn er entschuldigend klingt.

Eine einfache Formulierung kann stark wirken, wenn du sie selbstverständlich und klar vertrittst.

Deshalb betrachten wir bei Bedarf auch die persönliche Wirkung.

 

 

 

Elevator Pitch und Storytelling

 

Manchmal kann ein kurzes Beispiel oder eine Mini-Geschichte einen Pitch erheblich lebendiger machen.

Zum Beispiel:

„Viele meiner Kunden kommen zu mir, wenn …“

Dadurch wird aus einer abstrakten Leistung plötzlich eine konkrete Situation.

Storytelling kann deshalb auch in sehr kurzen Formaten hilfreich sein.

Storytelling 1:1

 

 

 

Elevator Pitch und spontane Kommunikation

 

Nicht jede Situation erlaubt, den vorbereiteten Pitch exakt abzuspulen.

Ein Gegenüber unterbricht.

Fragt nach.

Hat wenig Zeit.

Oder interessiert sich für einen ganz anderen Aspekt.

Deshalb lohnt es sich, weniger ausschließlich einen Text zu lernen.

Du brauchst Klarheit über deine Botschaft.

Dann kannst du flexibel formulieren.

ImproRhetorik™

 

 

 

Im individuellen 1:1 arbeiten wir an deinem Pitch

 

Bring mit, was vorhanden ist.

Einen bisherigen Pitch.

Deine Website.

Dein LinkedIn-Profil.

Eine Angebotsbeschreibung.

Eine Bewerbungssituation.

Oder zunächst einfach die Frage:

„Wie erkläre ich eigentlich verständlich, was ich tue?“

Dann arbeiten wir beispielsweise an:

  • Positionierung

  • Zielgruppe

  • Nutzen

  • Kernbotschaft

  • Struktur

  • Formulierungen

  • unterschiedlichen Varianten

  • Stimme und Wirkung

  • Anschlussfragen

  • praktischer Anwendung

Wir sprechen die Varianten aus und prüfen, wie sie tatsächlich wirken.

 

 

 

Für wen eignet sich die Arbeit?

 

Zum Beispiel für:

  • Selbstständige

  • Unternehmerinnen und Unternehmer

  • Führungskräfte

  • Geschäftsführende

  • Expertinnen und Experten

  • Beratende

  • Gründerinnen und Gründer

  • Menschen in beruflicher Neuorientierung

  • Menschen vor wichtigen Auswahl- oder Netzwerksituationen

  • Anbieter komplexer Dienstleistungen

Entscheidend ist weniger der Titel.

Entscheidend ist:

Du möchtest in kurzer Zeit klarer vermitteln können, wofür du stehst.

 

 

 

Elevator Pitch oder Präsentationsvorbereitung?

 

Wenn es um eine kurze Selbst- oder Angebotspräsentation geht:

Elevator Pitch 1:1

Wenn eine längere Präsentation, ein Pitch vor Entscheidern oder ein anderer wichtiger Auftritt bevorsteht:

Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Bei hoher strategischer oder wirtschaftlicher Tragweite:

Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Ein guter Elevator Pitch soll weniger beweisen, wie viel du kannst.

Er soll deinem Gegenüber helfen, schnell zu verstehen:

Wer bist du?

Worum geht es?

Warum könnte das für mich interessant sein?

Wenn daraus ein gutes Gespräch entsteht, hat der Pitch seine Aufgabe erfüllt.

Antworten auf häufige Fragen

Wie lang sollte ein Elevator Pitch sein?

Es gibt keine magische Länge. Häufig sind 20 bis 60 Sekunden ein guter Orientierungsrahmen. Entscheidend ist weniger die Uhr als die Frage, wie schnell dein Gegenüber versteht, worum es geht.

Muss ich den Pitch auswendig lernen?

Die Kernbotschaft sollte dir sehr vertraut sein. Ein vollständig auswendig gelernter Text kann leicht starr wirken. Ziel ist eine Formulierung, die du flexibel an Situationen anpassen kannst.

Ist ein Elevator Pitch nur für Selbstständige geeignet?

Nein. Auch Führungskräfte, Angestellte, Bewerbende, Expertinnen und Experten profitieren davon, sich prägnant vorstellen zu können.

Kann ich mehrere Varianten entwickeln?

Ja. Das ist häufig sinnvoll, weil unterschiedliche Zielgruppen und Situationen andere Schwerpunkte brauchen.

Kann ich meinen bestehenden Pitch mitbringen?

Sehr gerne. Dann können wir unmittelbar daran arbeiten, was bereits trägt und was sich weiter schärfen lässt.

Findet die Arbeit in Gruppen statt?

Meine Arbeit am Elevator Pitch biete ich individuell 1:1 in Berlin und online an.

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Fragen, Kommentare, Anregungen?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4334
K:CNB
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