Worte können magisch sein

Tagesmotto*: Die Chancen nutzen
Sprache
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. – Joseph Rudyard Kipling

Worte können magisch wirken

 

Worte können Macht haben, können aufbauen oder verletzen. Entsprechende Verantwortung ist angebracht.

Sprache

 

Sprache kann ein scharfes und mehrschneidiges Schwert sein. Veränderungen beginnen im Kopf – im Guten, wie im Schlechten. Worte sind Keimzellen.

Das ist es, woran mich das Tagesmotto erinnert und das heute dazu anregen wird über die Bedeutung und Chancen nachzudenken.

 

 

 

Leere Aussagen als Ballaststoffe

 

Bei vielen Aussagen ist die Botschaft im besten Fall in hochpotenten homöopathischen Dosen enthalten und im besten Fall zu erahnen. Fluff nennen sich solche Wortansammlungen, mit denen es möglich ist den Mund zu öffnen, ohne etwas zu sagen. Ein häufiger Grund: Wer sich nicht positioniert, braucht auch keine Verantwortung zu übernehmen.

 

 

 

Missbrauch

 

An zu vielen Stellen wird Sprache missbraucht und zur Verschleierung verwendet. Ein Blick in die Medien offenbart dem aufmerksamen Beobachter die Fülle von Euphemismen, die kaum noch hinterfragt werden.

 

 

 

Unachtsamkeit

 

Auch ohne böse Absicht wird mit Worten Schaden angerichtet. Die Empfänger entscheiden über die Bedeutung von Botschaften, doch manche unbedarft gewählte Worte haben besonders hohes Potenzial missverstanden zu werden oder gar zu verletzen.

 

 

 

Die Magie der Sprache erkunden

 

Viele Kinder träumen davon später einmal Zauberer zu werden. Das Umfeld zieht ihnen dann den Zahn, so etwas gibt es nur in Märchen. Von wegen; wir können mit Sprache zaubern. Und Sie brauchen dafür noch nicht einmal einen Zauberstab, wie in Hogwarts.

Wo lassen sich die Möglichkeiten noch achtsamer und wirkungsvoller dafür einsetzen die Welt zu einem lebenswerteren Ort zu machen? Falls Sie das anspricht, wünsche ich viel Spaß mit dem Tagesmotto.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Wie können Sie die Macht der Worte noch gezielter und achtsamer einsetzen? Sie könnten damit beginnen auf Fluff (Aussagen ohne Inhalt) zu achten, die vielfältige Bedeutung und Wirkung von Worten erkunden,… 

4 Kommentare

  1. Wie jede Waffe kann auch Sprache für ein bessere oder schlechter Welt eingesetzt werden. Wir entscheiden!

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  2. Wo ein zuhörendes Publikum, da können Worte alles ermöglichen.

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  3. Ist eine Droge etwas Gutes?

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  4. Es erfordert Verantwortungsbewusstsein und das mangelt uns Menschen sehr oft.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Mai 2012
Überarbeitung: 30. Januar 2020
AN: #121
K: CNC
Ü: