Politische Rhetorik: Wie Sprache Entscheidungen beeinflusst

Politik beginnt mit der Art, wie wir über Wirklichkeit sprechen
Mund aufmachen

Politische Rhetorik: Wie Sprache Entscheidungen beeinflusst

 

Politik beginnt mit der Art, wie wir über Wirklichkeit sprechen

 

Politik findet weniger ausschließlich im Bundestag statt.

Sie findet überall dort statt, wo Menschen:

Interessen vertreten.

Entscheidungen vorbereiten.

Prioritäten setzen.

Konflikte austragen.

Mehrheiten suchen.

und gesellschaftliche Wirklichkeit gestalten.

Dabei spielt Sprache eine zentrale Rolle.

Denn bevor Menschen über eine politische Entscheidung urteilen können, müssen sie verstehen:

Was ist eigentlich das Problem?

Welche Möglichkeiten gibt es?

Welche Folgen werden erwartet?

Und wer trägt Verantwortung?

Wie diese Fragen sprachlich gerahmt werden, beeinflusst Wahrnehmung.

Deshalb ist politische Rhetorik weit mehr als die Kunst, eine gute Rede zu halten.

 

 

 

Sprache beschreibt Wirklichkeit – und rahmt sie

 

Nehmen wir zwei Formulierungen:

„Der Staat investiert zusätzlich zehn Milliarden Euro.“

und

„Der Staat gibt zusätzlich zehn Milliarden Euro aus.“

Beide Sätze können sich auf denselben Vorgang beziehen.

Trotzdem erzeugen sie unterschiedliche Assoziationen.

„Investieren“ richtet den Blick stärker auf einen zukünftigen Nutzen.

„Ausgeben“ stärker auf Kosten.

Das bedeutet weniger, dass eine Formulierung automatisch manipulativ ist.

Es zeigt:

Wortwahl lenkt Aufmerksamkeit.

 

 

 

Politische Begriffe tragen Bewertungen

 

Viele politische Wörter sind weniger neutral, als sie zunächst erscheinen.

Reform.

Entlastung.

Belastung.

Solidarität.

Gerechtigkeit.

Freiheit.

Sicherheit.

Bürokratie.

Klimaschutz.

Migration.

Wachstum.

Kürzung.

Investition.

Je nach Kontext tragen diese Begriffe bereits Bewertungen mit.

Deshalb lohnt sich beim politischen Zuhören die Frage:

Welche Beschreibung wird hier angeboten – und welche anderen Beschreibungen wären ebenfalls möglich?

 

 

 

Framing

 

In der Kommunikationspsychologie wird häufig von Framing gesprochen.

Ein Frame ist vereinfacht ein Deutungsrahmen.

Er bestimmt weniger vollständig, was Menschen denken.

Er kann beeinflussen, worüber sie nachdenken und welche Aspekte besonders sichtbar werden.

Zum Beispiel:

Geht es bei einer Maßnahme hauptsächlich um:

Kosten?

Sicherheit?

Freiheit?

Gerechtigkeit?

Wettbewerbsfähigkeit?

Verantwortung?

Je nachdem verändert sich die Diskussion.

 

 

 

Gute politische Rhetorik braucht weniger Tricks

 

Wer politische Rhetorik ausschließlich als Werkzeug betrachtet, Menschen möglichst geschickt zu überzeugen, übersieht einen wesentlichen Punkt.

Demokratische Kommunikation braucht mehr als Wirkung.

Sie braucht:

Nachvollziehbarkeit.

Transparenz.

Respekt.

Widerspruchsfähigkeit.

und die Bereitschaft, Argumente prüfen zu lassen.

Rhetorische Stärke sollte weniger verhindern, dass Menschen nachdenken. Sie sollte Denken erleichtern.

 

 

 

Eine politische Rede hat mehrere Aufgaben

 

Eine gute politische Rede kann:

orientieren.

erklären.

begründen.

motivieren.

verbinden.

Positionen unterscheiden.

Konflikte sichtbar machen.

Entscheidungen vorbereiten.

und Zukunftsbilder entwickeln.

Welche Aufgabe im Vordergrund steht, hängt vom Anlass ab.

Eine Regierungserklärung braucht etwas anderes als eine Wahlkampfrede.

Eine Gedenkrede etwas anderes als eine Haushaltsdebatte.

Eine kommunalpolitische Bürgerversammlung wiederum etwas anderes.

 

 

 

Wer ist das Publikum?

 

Eine politische Botschaft richtet sich selten an eine einzige homogene Gruppe.

Im Raum sitzen möglicherweise:

  • Unterstützer.
  • Unentschlossene.
  • Kritiker.
  • Journalisten.
  • Interessenvertreter.
  • Betroffene.
  • politische Gegner.
  • Menschen, die später lediglich Ausschnitte sehen.

Deshalb gehört Publikumsanalyse besonders zur politischen Kommunikation.

→ Zielgruppenanalyse für Reden und Präsentationen

 

 

 

Direkte und indirekte Zielgruppen

 

Gerade politische Reden haben häufig eine enorme indirekte Zielgruppe.

Vielleicht spricht eine Politikerin im Parlament.

Die eigentliche Kommunikation richtet sich gleichzeitig an:

Wähler.

Medien.

Parteimitglieder.

Koalitionspartner.

Verbände.

Unternehmen.

internationale Partner.

Das verändert Formulierungen.

Denn ein Satz kann im Raum eine Funktion erfüllen und am nächsten Morgen als Schlagzeile eine andere.

 

 

 

Kernbotschaften

 

Politische Themen sind häufig komplex.

Eine Rede kann trotzdem weniger alles gleichzeitig erklären.

Deshalb braucht sie Kernbotschaften.

Eine gute Kernbotschaft beantwortet beispielsweise:

Was ist unsere Einschätzung?

Was schlagen wir vor?

Warum?

Was bedeutet das für die Menschen?

Je klarer die Botschaft, desto leichter kann sie geprüft werden.

 

 

 

Verständlichkeit ist demokratisch

 

Politische Sprache wird manchmal unnötig kompliziert.

Nominalstil.

Fachbegriffe.

Abkürzungen.

Verwaltungssprache.

lange Sätze.

Das kann Distanz schaffen.

Komplexe Sachverhalte dürfen komplex bleiben.

Die Sprache sollte trotzdem möglichst zugänglich sein.

Wer verstanden werden möchte, trägt Mitverantwortung für Verständlichkeit.

 

 

 

Vereinfachung hat Grenzen

 

Politik braucht Vereinfachung.

Kein Redner kann sämtliche Details eines Haushalts, Gesetzes oder internationalen Konflikts in zehn Minuten erklären.

Problematisch wird Vereinfachung, wenn entscheidende Informationen verschwinden.

Dann entsteht aus Verständlichkeit Verzerrung.

Deshalb lautet die anspruchsvolle Aufgabe:

So einfach wie möglich – so differenziert wie nötig.

 

 

 

Zahlen brauchen Kontext

 

Politische Reden enthalten häufig Zahlen.

Milliarden.

Prozentwerte.

Arbeitsplätze.

Steuersätze.

Haushaltspositionen.

Eine Zahl allein sagt wenig.

Relevant wird:

Im Vergleich womit?

Über welchen Zeitraum?

Nominal oder real?

Pro Einwohner?

Welcher Ausgangswert?

Welche Unsicherheit?

Gute politische Kommunikation hilft Menschen, Zahlen einzuordnen.

 

 

 

Geschichten können Politik verständlicher machen

 

Politische Entscheidungen betreffen Menschen.

Eine Geschichte kann sichtbar machen, was eine abstrakte Regel bedeutet.

Ein Unternehmer.

Eine Familie.

Eine Pflegekraft.

Ein Schüler.

Ein Rentner.

Geschichten schaffen Nähe.

Dabei braucht es Fairness.

Ein einzelner emotionaler Fall ist weniger automatisch ein Beweis für eine allgemeine politische These.

Geschichten veranschaulichen. Daten helfen bei der Einordnung.

 

 

 

Emotionen gehören zur Politik

 

Politische Entscheidungen berühren:

Hoffnung.

Angst.

Ärger.

Stolz.

Zugehörigkeit.

Gerechtigkeitsempfinden.

Emotionen aus politischen Reden verbannen zu wollen, wäre unrealistisch.

Die entscheidende Frage lautet:

Wie werden Emotionen eingesetzt?

Zur Orientierung?

Zur Mobilisierung?

Zur Verbindung?

Oder zur gezielten Abwertung und Polarisierung?

 

 

 

Angst als rhetorisches Mittel

 

Angst kann Aufmerksamkeit stark erhöhen.

„Wenn wir jetzt weniger handeln, droht …“

Manchmal ist eine Warnung sachlich berechtigt.

Dann gehört sie ausgesprochen.

Problematisch wird es, wenn Bedrohungen:

übertrieben.

unkonkret.

wenig belegt.

oder bewusst personalisiert werden.

Eine verantwortungsvolle Warnung sollte deshalb möglichst beantworten:

Was genau droht?

Wie wahrscheinlich ist es?

Worauf stützt sich die Einschätzung?

Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?

 

 

 

Feindbilder vereinfachen

 

Politische Kommunikation kann komplizierte Probleme auf einzelne Personen oder Gruppen reduzieren.

„Die da oben.“

„Die Medien.“

„Die Wirtschaft.“

„Die Migranten.“

„Die Reichen.“

„Die Linken.“

„Die Rechten.“

Solche Kategorien reduzieren Komplexität.

Sie können gleichzeitig die Fähigkeit zur differenzierten Problemlösung schwächen.

Demokratische Auseinandersetzung braucht Gegner. Sie braucht weniger Feindbilder.

 

 

 

Kritik ohne Entmenschlichung

 

Eine politische Position kann hart kritisiert werden.

Auch eine Entscheidung.

Ein Verhalten.

Eine Ideologie.

Das ist Teil demokratischer Auseinandersetzung.

Eine Grenze wird überschritten, wenn aus Kritik pauschale Entwertung von Menschen wird.

Starke Argumente brauchen weniger Verachtung.

 

 

 

Sprache verändert Konflikte

 

Vergleiche:

„Unsere Gegner wollen …“

mit:

„Die andere Seite vertritt …“

Oder:

„Das ist völliger Unsinn.“

mit:

„Ich halte diese Schlussfolgerung aus drei Gründen für falsch.“

Beides kann klare Ablehnung ausdrücken.

Die zweite Variante hält eher eine sachliche Auseinandersetzung offen.

 

 

 

Entscheidungen begründen

 

Politische Entscheidungen brauchen mehr als Verkündung.

Menschen möchten verstehen:

Was war die Ausgangslage?

Welche Alternativen gab es?

Welche Kriterien wurden gewichtet?

Welche Nachteile werden akzeptiert?

Welche Unsicherheiten bleiben?

Das stärkt weniger automatisch Zustimmung.

Es stärkt Nachvollziehbarkeit.

Und die ist in einer Demokratie wertvoll.

 

 

 

Gute Entscheidungen können unpopulär sein

 

Politische Kommunikation gerät schnell in ein Dilemma.

Eine Entscheidung kann fachlich sinnvoll und kurzfristig unbeliebt sein.

Dann besteht die Versuchung:

Details verstecken.

Nachteile herunterspielen.

oder Verantwortung auf andere verschieben.

Langfristig kann das Vertrauen kosten.

Eine glaubwürdige Kommunikation darf auch sagen:

„Diese Entscheidung hat Nachteile. Wir halten sie aus folgenden Gründen trotzdem für die bessere Option.“

Das ist häufig stärker als künstliche Alternativlosigkeit.

 

 

 

Vorsicht vor „alternativlos“

 

Kaum eine politische Entscheidung ist wirklich alternativlos.

Es gibt meist Alternativen.

Sie haben lediglich unterschiedliche Kosten und Konsequenzen.

Deshalb finde ich eine andere Sprache hilfreicher:

„Wir haben folgende Optionen geprüft. Aus diesen Gründen empfehlen wir diese.“

Das zeigt Entscheidung statt Schicksal.

 

 

 

Politische Sprache und Verantwortung

 

Worte haben Folgen.

Besonders von Menschen mit großer Reichweite.

Eine zugespitzte Formulierung kann mobilisieren.

Sie kann ebenso:

Misstrauen verstärken.

Menschen stigmatisieren.

Konflikte eskalieren.

Deshalb gehört zur politischen Rhetorik die Frage:

Welche Wirkung möchte ich erzielen – und welche Nebenwirkungen nehme ich dabei in Kauf?

 

 

 

Demokratie braucht rhetorische Kompetenz

 

Politische Beteiligung bedeutet weniger, alle vier Jahre ein Kreuz zu setzen.

Menschen vertreten Interessen:

in Bürgerinitiativen.

Verbänden.

Parteien.

Unternehmen.

Gemeinderäten.

Elternvertretungen.

Vereinen.

öffentlichen Debatten.

Wer seine Gedanken klar ausdrücken kann, hat bessere Chancen, gehört zu werden.

Deshalb halte ich rhetorische Kompetenz für einen wichtigen Bestandteil demokratischer Teilhabe.

 

 

 

Zuhören gehört ebenfalls zur politischen Rhetorik

 

Rhetorik wird häufig als Kunst des Sprechens verstanden.

Politisch ist eine andere Fähigkeit ebenso wichtig:

zuhören.

Was sagt die andere Seite tatsächlich?

Welches Interesse steckt dahinter?

Welche Information fehlt mir?

Wo könnte sie recht haben?

Was habe ich möglicherweise übersehen?

Demokratische Debatte gewinnt, wenn Menschen weniger ausschließlich auf ihre nächste Erwiderung warten.

 

 

 

Widerspruch aushalten

 

Wer öffentlich Position bezieht, erlebt Widerspruch.

Das gehört dazu.

Die Frage lautet:

Wie gehst du damit um?

Persönlich?

Defensiv?

Abwertend?

Oder neugierig genug, um zu prüfen:

Ist in der Kritik etwas enthalten, das meine Position verbessert?

Souveränität zeigt sich weniger darin, jede Debatte zu gewinnen.

Sie zeigt sich auch darin, Widerspruch auszuhalten.

 

 

 

Politische Rede und Glaubwürdigkeit

 

Menschen hören weniger ausschließlich Worte.

Sie fragen:

Passt die Aussage zum bisherigen Verhalten?

Werden dieselben Maßstäbe auf die eigene Seite angewendet?

Werden Fehler eingeräumt?

Wie wird mit Macht umgegangen?

Glaubwürdigkeit entsteht langfristig aus der Verbindung von:

Sprache und Verhalten.

 

 

 

Rhetorik ersetzt weniger Politik

 

Eine schwache Idee wird weniger dadurch gut, dass sie brillant präsentiert wird.

Und eine gute Idee kann an schlechter Kommunikation scheitern.

Beides gehört zusammen:

Substanz und Vermittlung.

Politische Rhetorik sollte deshalb weniger als Verpackung verstanden werden.

Sie ist Teil des politischen Handelns.

 

 

 

Der politische Sprach-Check

 

Vor einer wichtigen politischen Rede oder Stellungnahme können sieben Fragen helfen:

 

1. Was ist meine zentrale Aussage?

In einem klaren Satz.

 

2. Was ist belegt – und was ist Bewertung?

Beides darf vorkommen. Es sollte unterscheidbar bleiben.

 

3. Welche Alternativen verschweige ich möglicherweise?

Gibt es weitere plausible Optionen?

 

4. Welche Emotionen löst meine Sprache aus?

Und ist das beabsichtigt?

 

5. Welche Gruppen beschreibe ich?

Fair und differenziert?

 

6. Welcher stärkste Einwand ist zu erwarten?

Kann ich ihn sachlich beantworten?

 

7. Würde ich dieselbe sprachliche Regel akzeptieren, wenn meine politische Gegenseite sie verwendet?

Diese letzte Frage ist ein guter Fairness-Test.

 

 

 

Politische Rede vorbereiten

 

Wenn eine politische Rede oder ein öffentlicher Auftritt besondere Bedeutung hat, lohnt sich eine sorgfältige Vorbereitung.

Dabei können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaft.
  • Argumentation.
  • Zielgruppen.
  • Sprache.
  • Dramaturgie.
  • kritischen Fragen.
  • Medienwirkung.
  • Stimme.
  • Körpersprache.
  • und realitätsnahen Probeläufen.

Dabei geht es weniger darum, dir politische Positionen vorzugeben.

Die Position bleibt deine.

Meine Aufgabe ist, dir dabei zu helfen, sie klar, nachvollziehbar und glaubwürdig zu vermitteln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

 

 

 

Politische Kommunikation unter Druck

 

Gerade bei:

  • Interviews.
  • Podiumsdiskussionen.
  • kritischen Bürgerfragen.
  • Pressekonferenzen.
  • oder kontroversen Debatten
  • zeigt sich, wie belastbar eine Botschaft ist.
  • Dann braucht es weniger ein auswendig gelerntes Skript.

Hilfreicher sind:

klare Kernbotschaften.

gute Argumente.

flexible Antworten.

und die Fähigkeit, auch bei Druck bei der Sache zu bleiben.

→ Vorbereitung von Medienauftritten

 

 

Noch ein Gedanke

 

Politische Sprache kann Menschen trennen.

Sie kann Menschen verbinden.

Sie kann Realität verzerren.

Und sie kann helfen, komplexe Realität verständlicher zu machen.

Deshalb ist Rhetorik in der Politik weniger bloß eine Technik.

Sie ist Verantwortung.

Wer öffentliche Sprache nutzt, gestaltet mit, wie Menschen:

Probleme wahrnehmen.

einander betrachten.

und über mögliche Lösungen nachdenken.

Das ist eine große Wirkung.

Und genau deshalb lohnt sich ein sorgfältiger Umgang mit Worten.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist politische Rhetorik?

Politische Rhetorik beschäftigt sich damit, wie politische Ideen, Entscheidungen und Interessen sprachlich vermittelt, begründet und öffentlich verhandelt werden.

Ist Framing Manipulation?

Framing gehört grundsätzlich zu Kommunikation, weil jede Beschreibung bestimmte Aspekte hervorhebt. Manipulativ wird es eher dort, wo wichtige Informationen bewusst verzerrt oder verschleiert werden.

Warum ist Sprache in der Politik so wichtig?

Sprache beeinflusst, wie Probleme verstanden, Alternativen bewertet und Entscheidungen begründet werden.

Muss politische Sprache emotional sein?

Emotionen gehören zu menschlicher Kommunikation. Entscheidend ist, ob sie zur Verständlichkeit und Orientierung beitragen oder vor allem zur Verzerrung und Abwertung eingesetzt werden.

Was macht eine gute politische Rede aus?

Eine klare Botschaft, nachvollziehbare Argumente, verständliche Sprache, Respekt vor dem Publikum, glaubwürdige Haltung und ein angemessener Umgang mit Gegenpositionen.

Hilfst du bei politischen Reden?

Ja, bei der rhetorischen, sprachlichen und kommunikativen Vorbereitung. Politische Positionen und inhaltliche Entscheidungen bleiben bei der jeweiligen Person beziehungsweise Organisation.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

17 Kommentare

  1. Schwierig, nicht den Mut zu verlieren, bei den täglichen Irrsinn?

    Antworten
    • An manchen Tagen ist das sehr schwer.

      Antworten
  2. Who run the world?
    Gute Frage!

    Antworten
  3. Politik findet in Hinterzimmern statt.

    Antworten
    • Der Eindruck ist verbreitet und entmutigt viele Menschen teilzunehmen und mitzugestalten.

      Antworten
  4. Die dt. Diskussionskultur ist ziemlich rau und brutal unehrlich. Ich hätte Angst das es abfärbt.

    Antworten
  5. Wenn die überwiegende Anzahl von Menschen sich während Corona als Deppen outet, wie sollen wir da gemeinsam die Zukunft gestalten?

    Antworten
    • Ab und zu würde ich auch gerne eine höhere Instanz fragen; „Können Sie mir bitte den anderen Planeten nochmals zeigen?!“
      Doch aktuell steht nur dieser zur Verfügung.
      Und auf dem wird es immer enger.
      Der Anteil bedenklicher Persönlichkeiten erscheint aktuell schon sehr groß.
      Umso mehr sind wir gefordert nach Wegen zu schauen, auf denen ein Zusammenleben möglich ist.
      Also, Kopf hoch und das Beste daraus machen!

      Antworten
  6. Die gesellschaftliche Spaltung wird immer größer. Wie soll es weitergehen mit der Welt, wenn die Menschen in Deutschland sich schon unfähig erweisen gemeinsam an einem Strang zu ziehen?

    Antworten
    • Die Ignorant und die Dummheit großer Bevölkerungsanteile während der Coronakrise zeigt doch, dass Mehrheitsentscheidungen Probleme mit sich bringen. Demokratie im ursprünglichen Sinne beruht darauf das kleine mitreden dürfen. Genau das ist nicht möglich, weil viele dafür nicht die erforderlichen Voraussetzungen besitzen. Diese Erkenntnis schockiert mich, denn ich weiß nicht was die Alternative zur Demokratie sein könnte.

      Antworten
  7. Das Corona-Virus hat uns gezeigt wo wir als Gesellschaft stehen. Mit solch einer Gesellschaft ist es nur sehr schwer möglich die Zukunft gut zu gestalten. Der Anteil der Leute, die aus verschiedensten Gründen, mehr zerstören als schaffen, ist zu groß. Der Ruf nach mehr Staatsgewalt wird immer lauter und gefährlicher. Die Bereitschaft auf rechtsstaatliche Grundlagen zu verzichten wird größer. Dafür sind auch immer mehr Menschen bereit auf Freiheit zu verzichten. Das halte ich für sehr gefährlich. Extreme führen zu weiteren Extremen. Je mehr unkontrollierte Demonstrationen, desto höher die Bereitschaft die Versammlungsfreiheit zu reduzieren. Wollen wir wirklich in einer solchen Gesellschaft leben? Haben wir überhaupt noch eine Alternative? Sind sich diejenigen, die dafür verantwortlich sind, bewusst, was sie tun?

    Antworten
  8. Desto mehr Aluhutträger und andere bedenkliche Personen auf die Straße gehen, desto mehr mache ich mir über die gesellschaftliche Entwicklung Sorgen. Wie sollen wir so gemeinsam eine lebenswerte Zukunft erreichen?

    Antworten
    • Ich sehe da schwarz!

      Antworten
  9. Dringend notwendig dem Thema persönlich mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

    Antworten
  10. Wichtig ist es dann schließlich gute Ideen auch aus der Diskussion in die Welt zu transportieren. Wie soll uns das gelingen?

    Antworten
  11. Ich würde gerne mehr zum Thema Petitionen lernen.

    Antworten

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2018
Überarbeitung: 27. Januar 2021
AN: #564551
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