28 Tipps für das Whiteboard
Präsentieren am Whiteboard
Whiteboard: Eigenarten, Einsatz, Tipps
Erfahren Sie, wie Sie den Einsatz von Whiteboard beherrschen. Setzen Sie mit dessen Hilfe live Ihre Botschaft zu unterstützen. So überzeugen Sie auch am Whiteboard.
Überblick
- Whiteboard
- Handhabung
- 28 Tipps für den erfolgreichen Einsatz eines Whiteboards
- P.S.
- Kommentare
- Ergänzende Artikel
Whiteboard
Ein Whiteboard ist eine glatt beschichtete Wandtafel, auf der mit entsprechenden Stiften geschrieben und gezeichnet werden kann. Sie ist auch trocken leicht abwischbar. Hier erfahren Sie, worauf es sich lohnt zu achten, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen.
Handhabung
Die Handhabung ist grundsätzlich einfach, wenn auch professionelle Nutzer einige lohnenswerte Feinheiten trainieren. Dazu gehört es, so auf der Tafel zu schreiben, dass man den anderen Teilnehmern möglichst nicht unnötig den Rücken zeigt, sondern sich häufig dem Publikum zuwendet und so schreibt, dass auch dabei die Sicht auf das Geschriebene möglich ist. Dies erfordert meist einige Zeit der Übung. Am besten ist dieser Aspekt schon bei der Sitzplatzgestaltung zu berücksichtigen, da die Tafeln üblicherweise fest montiert sind.
Obwohl für Whiteboards meistens Stifte mit abgerundeter Spitze vorhanden sind, lohnt es sich, passende (farbige) Stifte mit abgeschrägter Kante zu besorgen. Mit etwas Übung wirken diese deutlich ansprechender und professioneller, was der Wirkung und Überzeugungskraft sehr förderlich ist. Besonders ungeübte Hände erzeugen vor allem mit runden Stiftspitzen eine wenig ansprechende, kritzelig und unsicher wirkende Schrift. So, jetzt Schritt für Schritt:
28 Tipps für den erfolgreichen Einsatz eines Whiteboards
1. Auswahl
Whiteboards sind überwiegend aus eisenhaltigen Blechen gefertigt, sodass beispielsweise Ausdrucke mit Magneten befestigt werden können. Dabei ist auf gute Magnete zu achten, da besonders bei den billigen Angeboten mit nur sehr geringer magnetische Haltekraft die Blätter schnell der Schwerkraft erliegen und im doppelten Sinne des Wortes bei den Betrachtern durchfallen.
Einfache Modelle sind mit Kunststoff oder dünnem Lack beschichtet. Dadurch sind Sie recht empfindlich.
Whiteboards mit Porzellan-, Emaille-Beschichtung oder sogar Glas besitzen eine besonders glatte und harte Oberfläche. Sie sind besonders unempfindlich gegen Kratzer. Selbst Permanentmarker lassen sich dort entfernen. Doch hat Qualität auch hier ihren Preis.
Matt emaillierte Whiteboards sind auch als Projektionsfläche für Beamer, Tageslichtprojektor etc. geeignet.
2. Stifte
In die eigene Grundausstattung gehört stets ein großzügiger Vorrat an geeigneten Stiften in verschiedenen Farben. In fremden Konferenzräumen oder Schulungsräumen mögen zwar Stifte vorhanden sein, nur in welchem Zustand? Wenn deswegen plötzlich beim Schreiben der Stift versagt oder deren Zustand nicht den Erfordernissen entsprechen, geht das Zulasten des eigenen Ansehens. Schöne Grüße von Murphy. Nur mit sehr guten Stiften sind anspruchsvolle Visualisierungen eine Freude.
3. Skizze
Erleichtern Sie sich das Leben. Machen Sie vorher einen Entwurf des Designs, dass Sie später auf dem Whiteboard Schritt für Schritt entwickeln wollen. Skizzieren Sie bei der Vorbereitung, was Sie an welcher Stelle auf das Whiteboard bringen wollen. Dann gehen Sie systematischer ans Werk und das Publikum spürt, Sie wissen, was Sie tun. Außerdem werden Zeichnungen so besser.
4. Position während der Verwendung
Wenn Sie zur Gruppe gewandt sind, solltest du als Rechtshänder rechts neben dem Whiteboard stehen. Dadurch verdecken Sie es nicht so sehr und können sich immer wieder zur Gruppe wenden.
5. Aufteilung
Weniger Fülle ist besser, als der Versuch, möglichst viel auf einem Whiteboard unterzubringen. Machen Sie es Ihrem Publikum leicht, sich zurechtzufinden. Lassen Sie dazu oben und unten sowie an den Seiten Ränder frei. Wenn Sie nicht alles bis an den Seitenrand quetschen, wirkt das Whiteboard aufgeräumter und großzügiger. Wenn Sie stets linksbündig schreiben, dann ist es am leichtesten zügig und ordentlich ans Werk zu gehen.
6. Überschrift
Verwenden Sie aussagekräftige Überschriften. Die Teilnehmer können die Inhalte dadurch besser nachvollziehen. Auf einen Blick ist ersichtlich, worum es geht.
7. Stichpunkte statt Textwüste
Weniger ist oft besser. Überladen Sie das Whiteboard nicht mit zu vielen Stichpunkten oder gar vollständigen Sätzen. Ihr Publikum soll Ihnen ja weiterhin zuhören und nicht mit Lesen beschäftigt sein. Wobei die Versuchung bei Whiteboards zumindest schon etwas geringer ist als bei Bildschirmfolien. Nutzen Sie auch hier lieber Stichworte, die Ihre Botschaft unterstützen und nicht ersetzen.
8. Schriftgröße
Damit die Schrift gut zu lesen ist verwenden Sie bei einer Gruppengröße mit bis zu 30 Teilnehmern und naher Bestuhlung lieber Großbuchstaben.
9. Groß- und Kleinschreibung
Für die Beschriftung von Whiteboards hat sich eine serifenlose Groß- und Kleinschreibung bewährt, die in guten Trainerausbildungen gelehrt wird. Die übertriebene Verwendung von Großbuchstaben macht selbst Überschriften schlechter lesbar und sie wirkt lautschreierisch.
10. Ober- und Unterlängen
Buchstaben wie f, g oder p bzw. Umlaute wie ä, ö oder ü benötigen aufgrund ihrer Darstellung etwas mehr Raum nach oben oder unten. Verkleinern Sie deswegen die Ober- und Unterlängen. Unterlängen sind die Bereiche von Buchstabens, unterhalb der Grundlinie. Oberlängen sind die Bereiche eines Buchstabens, der die Mittellinie nach oben überschreiten. Diese Bereiche sollten nicht übertrieben werden, da sonst zu viel Platz belegt wird oder die Buchstaben ineinander übergehen. Als Orientierung sollten die Ober- und Unterlängen maximal die Hälfte der Mittellänge haben.
11. Farbe
Gerade bei aufwendigeren Zeichnung sind Farben sehr nützlich. Verwenden Sie möglichst wenigstens drei kräftige und leuchtende Farben, um die Aufmerksamkeit zu fördern und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Bringen Sie etwas Farbe ins Spiel, aber treiben Sie es nicht zu bunt. Ich verwende für Text Schwarz und manchmal Blau, rote Stifte nur für Hervorhebungen. Für Strukturen verwende ich eine Vielzahl von Stiften.
12. Zwei Stiftarten
Für das Schreiben am Whiteboard haben sich zwei Stiftarten bewährt. Dünnere Stifte werden für die Beschriftung von Karten, für Gruppenarbeiten und schnelles Schreiben des Moderators verwendet. Dickere Filzstifte werden für professionelles Arbeiten am Whiteboard genutzt, weil dicke Stifte ein ansehnliches Schriftbild erleichtern.
13. Keilstifte
Verwenden Sie Keilstifte für das Schreiben am Whiteboard. Breitere Keilstifte erzeugen ein schönes Schriftbild, wenn sie richtig gehalten werden. Die richtige Stifthaltung am Whiteboard benötigt etwas Übung für ein einheitliches Schriftbild. Dazu gilt es den Stift mit seiner Schreibfläche vollkommen aufzusetzen und mit dieser Breitseite zu arbeiten. Keilstifte werden im Winkel von 45° gehalten. Wenn Sie darauf achten, den Stift beim Schreiben nicht zu drehen, wird das Ergebnis sofort gleichmäßiger. Die lange Stiftseite zeigt währenddessen zur Körpermitte des Nutzers. Den meisten Menschen geht eine etwas nach rechts gestellte Schrift leichter von der Hand.
14. Druckbuchstaben
Sie haben eine ansehnliche Schreibschrift? Fein! Verwenden Sie trotzdem lieber Druckbuchstaben. Druckbuchstabenschrift ist besser lesbar als saubere Schreibschrift. Mit etwas Übung der Druckschrift für Whiteboards können Sie Ihr Schriftbild und die Professionalität Ihres Auftritts verbessern.
15. Änderungen
Entdecken Sie auf einem vorbereiteten Whiteboard, in den Sie schon einigen Aufwand gesteckt haben, einen Fehler, dann überdecken Sie ihn mit einem Stück Papier. Im guten Moderatorenkoffer befindet sich Magnete, die Sie zur Befestigung verwenden können.
16. Ideen für Visualisierungen
Pablo Picasso: „Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.“ Also lassen Sie Ihre Ideen Gestalt annehmen!
Sammeln Sie Ideen für Visualisierungen. Sie können zur Inspiration auch einen Blick in Visualisierungswörterbücher werfen. Ich habe ein Notizbuch, in dem ich bei Bedarf Ideen herausfische. Visualisieren Sie Ihr Thema doch mittels Mind Mapping. Visualisieren können Sie trainieren. Je häufiger Sie sich von etwas ein Bild machen, desto leichter fällt es Ihnen.
17. Symbole
Machen Sie es anschaulich. Einfacher ist meist besser, auch bei der Illustration. Verwenden Sie einfache Symbole, die für sich sprechen und die Aussage unterstreichen. Beliebt sind beispielsweise Smileys, Blitze, Ausrufezeichen, Fragezeichen, Strichmännchen, Rahmen, Pfeile.
18. Eines nach dem anderen
Ordnung ist das halbe Leben. Wenn Sie aufwendige Elemente vorbereitet haben, sollten diese erst dann aufgedeckt werden, wenn Sie auch an der Reihe sind. Sonst ist das Publikum abgelenkt und es reduziert sich die Spannung. Um nicht sofort den gesamten Inhalt eines Whiteboards zu entblößen, können Sie Bereiche abdecken, beispielsweise mit selbstmehrfachhaftenden Notizzetteln.
19. Text und Grafik kombinieren
Auf dem Whiteboard machen sich Kombinationen von Text und unterstützender Grafik gut. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Geeignete Bilder ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, transportieren die Botschaft und bleiben länger im Gedächtnis.
20. Whiteboard als Pinwand
Präsentieren Sie Ihre Botschaften möglichst anschaulich und abwechslungsreich an. Sie können das Whiteboard wie eine Pinnwand einsetzen. Wenn Sie metallische Whiteboards einsetzen, geht das mit Magneten sehr gut. Auf diese Weise können Sie auf dem Whiteboard auch klassische Moderationskarten befestigen.
21. Besser eine Skizze als keine Grafik
„Bitte … zeichne mir ein Schaf!“ Sie sind kein begnadeter Grafiker und Ihr Elefanten in einer Riesenschlange ähnelt eher einem Hut? Na und! Selbst eine Visualisierung mit deutlichem handwerklichen Entwicklungspotential ist besser als keine. Ohne Übung sieht die Schrift nun mal in der Regel nicht wie gedruckt aus. Der Einsatz eines Whiteboards ist trotzdem eine gute Idee, die Vorteile überwiegen. Und ein Strichmännchen bekommen Sie doch noch hin, oder?
22. Stiftablage
So mancher Redner mit Stift in der Hand erinnert mich an Loriots Szene mit der wandernden Nudel. Seine Gesprächspartnerin kann ihm nicht folgen, da die Nudel ihre Aufmerksamkeit vollkommen beansprucht. Unbewusst entwickeln die Hände mancher Redner Ambitionen zur Akrobatik. Der wandernde Stift wirkt dann wie eine Nudel. Das schränkt die Unterstützung durch Körpersprache ein und lenkt das Publikum ab. Eine Stiftablage ist von Vorteil, da sonst viele Nutzer dazu neigen die Stifte unnötig lange in den Händen zu halten.
23. Blickkontakt
Reden Sie möglichst nur dann, wenn Sie Blickkontakt haben, sonst verlieren Sie leicht das Publikum. Entwickeln Sie den Inhalt gemeinsam.
24. Reinigung
Reinigen lassen sich Whiteboards mit dem üblichen Löschschwamm. Genügt das nicht, dann helfen spezielle Whiteboard-Reiniger.
Permanentmarker sollten nicht in der Nähe gelagert werden. Zu oft hinterlassen sie Erinnerungen auf Whiteboards. Die Tinte richtiger Boardmarker enthält kein Xylol und Toluol (Methylbenzol), wie Permanentmarker.
25. Dokumentation
Da das Whiteboard für die weitere Nutzung wieder gewischt werden muss, ist frühzeitig an die Sicherung der Zwischen- und Endergebnisse zu denken. Fotos mit der Digitalkamera oder dem Smartphone haben sich dafür sehr bewährt. Mitunter kann so sogar auf Protokolle verzichtet werden beziehungsweise können diese sehr kurz gehalten werden, wenn die Teilnehmer diese farbigen Bilder beispielsweise per E-Mail erhalten.
Die Teilnehmer haben dann eine vertraute Dokumentation.
Tipps, die Ihnen Nacharbeit und somit Zeit sparen:
- Ordnung
Denken Sie an die Reihenfolge und Ordnung. Das setzt ein möglichst strukturiertes Vorgehen und gegebenenfalls Vorbereitung voraus. - Dick und dunkel
Dicke dunkle Linien von ebensolchen Stiften sind auf Fotografien besser zu erkennen. - Belichtung
Statt künstlichem Licht sorgt natürliches Licht für bessere Ergebnisse. Die Verendung von Blitz ist bei sehr glatten Whiteboards nicht empfehlenswert. Die Reflexionen spiegeln sich wider und machen die Bilder unansehnlich. - Weißabgleich
Wer vorher an den Weißabgleich denkt, braucht später weniger zu korrigieren. - Perspektive
Fotografieren Sie möglichst auf der Höhe der Whiteboards und senkrecht darauf, denn sonst kommt es zu perspektivischen Verzerrungen. Ist die Kamera waagerecht ausgerichtet, verlaufen die Kanten des Whiteboards parallel mit den Bildkanten.
26. Üben, üben, üben
Die Verwendung von Whiteboards wird mit entsprechender Übung durch noch überzeugendere Präsentationen belohnt. Es lohnt sich, machen Sie sich mit dem Medium vertraut!
27. Trickkiste
Schauen Sie in die Trickkiste von Kollegen und Trainern. Bereichern Sie Ihr Repertoire und füllen Sie den Werkzeugkoffer. Damit erfreuen Sie Ihr Publikum und sich selbst.
28. Unterstützung
Lassen Sie sich im Umgang mit dem Whiteboard unterstützen. Wissen ist mitunter käuflich und das ist auch gut so.
Frage mich ruhig persönlich
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen
Wer etwas zu sagen hat, verdient es, gehört zu werden.
Gute Inhalte entfalten ihre Wirkung dann vollständig, wenn Botschaft, Struktur, Sprache und Präsenz zusammenpassen. Eine überzeugende Rede oder Präsentation braucht Klarheit, innere Ausrichtung und ein gutes Gespür für das Publikum.
Du willst mit deiner Botschaft überzeugen – und zugleich als Persönlichkeit glaubwürdig wirken?
Ich unterstütze dich bei der Vorbereitung deiner Reden, Präsentationen, Vorträge und Auftritte vor Publikum, Kamera oder Gremien. Besonders geeignet ist diese Unterstützung für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, deren Botschaft in einem wichtigen Moment klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.
Dabei verbinde ich Erfahrung aus Kommunikation, Psychologie, Marketing, Rhetorik und Auftrittswirkung.
Es geht um mehr als Technik: Es geht um die stimmige Verbindung von Inhalt, Haltung, Sprache und Präsenz.
Gemeinsam klären wir:
Was ist deine zentrale Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
Welche Struktur trägt deinen Inhalt?
Welche Beispiele und Geschichten machen deine Botschaft lebendig?
Wie wirkst du mit Stimme, Körpersprache und Präsenz?
Wie gehst du mit kritischen Fragen, Einwänden oder Auftrittsdruck um?
Wie die Vorbereitung abläuft
Zuerst klären wir Anlass, Ziel, Publikum und Botschaft.
Dann entwickeln wir Struktur, Dramaturgie, Formulierungen und geeignete Beispiele. Bei Bedarf arbeiten wir an Storytelling, Folien, Medien und visueller Unterstützung.
Anschließend geht es um Wirkung, Präsenz und Sicherheit im Auftritt: Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Pausen, Umgang mit Fragen und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment klar zu bleiben.
Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. Dann erlebst du vor dem eigentlichen Auftritt, wie deine Botschaft wirkt, wo sie bereits überzeugt und wo sich Verständlichkeit, Präsenz oder Dramaturgie weiter schärfen lassen.
So gehst du vorbereitet in den Moment, in dem es zählt.
Meine Definition von Glück:
Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.
Welcher Aufwand lohnt sich?
Der passende Aufwand richtet sich nach Bedeutung, Ziel und Wirkung deines Auftritts.
Geht es um eine interne Präsentation?
Ein wichtiges Kundengespräch?
Eine Keynote?
Eine Verhandlung?
Einen Medienauftritt?
Eine Rede, die lange in Erinnerung bleiben soll?
Je wichtiger der Anlass, desto mehr lohnt sich sorgfältige Vorbereitung.
Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus, wenn sie deutlich mehr Klarheit, Sicherheit und Wirkung ermöglicht, als der Aufwand zunächst erwarten lässt.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- Kommunikationspsychologie
- Sprache und Struktur
- Storytelling
- rhetorische Mittel
- Stimme und Sprechweise
- Körpersprache und Präsenz
- Umgang mit Lampenfieber
- Folien, Medien und visuelle Unterstützung
- Vorbereitung auf Fragen und Einwände
- Probelauf mit professionellem Feedback
In Berlin und online
Du kannst mit mir in Berlin arbeiten oder online.
Für viele Anliegen sind Videotermine sehr gut geeignet: zur Strukturierung deiner Botschaft, zur Arbeit an Formulierungen, zum Feinschliff deiner Präsentation und zur Vorbereitung auf konkrete Situationen.
Für bestimmte Themen kann ein Termin vor Ort in Berlin besonders sinnvoll sein, zum Beispiel bei Körpersprache, Raumwirkung, Präsenz, Stimme und realitätsnahen Probeläufen.
Lampenfieber und Auftrittsdruck
Lampenfieber zeigt häufig, dass etwas bedeutsam ist.
Vor Publikum, vor der Kamera oder in wichtigen Gesprächssituationen kann diese innere Anspannung deutlich spürbar werden. Die Gedanken werden schneller, die Stimme verändert sich, der Körper meldet sich.
Entscheidend ist, wie du mit dieser Energie umgehst.
Mit guter Vorbereitung, innerer Sammlung und klarer Struktur kannst du präsenter bleiben. Du findest leichter zurück zu deiner Botschaft, hältst Kontakt zum Publikum und bewahrst deine Haltung auch in anspruchsvollen Momenten.
So wird aus Auftrittsdruck mehr Selbstführung.
Einladung
Wenn du eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen wichtigen Auftritt vorbereitest, unterstütze ich dich gern.
In Berlin und online.
Gemeinsam arbeiten wir daran, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam einen Unterschied machst.
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3 Kommentare
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Laserpointer und weshalb Sie lieber anders präsentieren sollten
Mitunter ist es schwer sich auf Redner oder Beamerpräsentation zu konzentrieren, zu wild flitzt der Lichtfleck über die Folien und zeichnet lustige Formen darüber. Bei aufgeregten Rednern wird auch gleich der Herzschlag visualisiert. Nicht, dass ich etwa gegen eine Retro-Lasershow hätte. Das ist so schön 70er. Nur ist das bisher noch kein Grund gewesen einer Präsentation beizuwohnen.
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Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2005
Überarbeitung: 4. Juli 2019
AN: #52371
Ü:
K:







Das nenne ich Praxistipp!
Danke!
Danke für den Artikel über das Whiteboard. Ich habe mich nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt, aber mein Freund hat letztens davon gesprochen. Deswegen ist es echt gut, dass ich diesen Beitrag gefunden habe. Sehr hilfreich!